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	<title>Feministische Generationen</title>
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	<description>Feminismus im Dialog</description>
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		<title>Feministische Generationen</title>
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		<title>Datenrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 12:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an. Hier ist eine Zusammenfassung: Eine Cable Car &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2012/01/01/datenruckblick-2011/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=201&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.</p>
<p><a href="/2011/annual-report/"><img src="http://www.wordpress.com/wp-content/mu-plugins/annual-reports/img/emailteaser.jpg" alt="" width="100%" /></a></p>
<p>Hier ist eine Zusammenfassung:</p>
<blockquote><p>Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa <strong>2.500</strong> mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 42 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.</p></blockquote>
<p><a href="/2011/annual-report/">Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/201/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/201/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=201&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Nestbeschmutzerinnen &amp; die Staatsfemis</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/12/die-nestbeschmutzerinnen-die-staatsfemis/</link>
		<comments>http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/12/die-nestbeschmutzerinnen-die-staatsfemis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussionsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[ältere Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsraum]]></category>
		<category><![CDATA[Frauennotrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mainzer Frauennotruf war kurz nach der Gründung 1979 bundesweit in vieler Munde. Sie entschlossen sich 1980 ein Forschungsprojekt zu &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/12/die-nestbeschmutzerinnen-die-staatsfemis/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=193&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.frauennotruf-mainz.de/" target="_blank">Mainzer Frauennotruf</a> war kurz nach der Gründung 1979 bundesweit in vieler Munde. Sie entschlossen sich 1980 ein Forschungsprojekt zu „Vergewaltigung als soziales Problem“ zu stemmen, suchten dafür nach Geld und das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit sprang als Einzige_r darauf an. Nach einigem Hin und Her nahm die Mainzerinnen das Geld an und zogen das Projekt zwischen September 1980 und März 1983 durch.</p>
<p>„Es war neu in der Frauenbewegung, daß die Arbeit in einem Projekt nicht mehr ehrenamtlich (…) geleistet wurde, sondern das sich Frauen ihren Lebensunterhalt damit verdienten. Die Tatsache, daß das Forschungsprojekt durch eine staatliche Institution (…) finanziert wurde, führte zu heftigen Auseinandersetzungen mit den anderen Notrufgruppen, die inzwischen in Deutschland entstanden waren.“ (S. 59)</p>
<p>Neben einigen „Nebenschauplätzen“ rund um den Umgang mit Medien und Missverständnisse wurden erbitterte Diskussionen um die Frage nach staatlicher Förderung geführt – denn bis heute heißt „Staatsknete“ auch immer staatlicher Einfluss. Insbesondere Frauen des Berliner Notrufs lehnten finanzielle Unterstützung durch den Staat ab, da u.a. dies zu einer Spaltung der Frauenbewegung „In den Teil, der die Bewegung aufbaut. Und den anderen Teil, der sie vermarktet.“ (S.59) führe.</p>
<p>Zu den Kritikpunkten gehörten:</p>
<ul>
<li>„An die Finanzierung sind Bedingungen gestellt! Welche! Frau muß bestimmt Zugeständnisse machen!“</li>
<li>„Durch das Projekt erhält der Staat Einblicke in die Arbeit der autonomen Frauenbewegung/Projekte!“</li>
<li>„Die Mainzerinnen betreiben systemstabilisierende Arbeit! Staatsfemis!“</li>
<li>„Durch den Abschlußbericht wird Information weitergegeben!“</li>
<li>„Mainzer Notrufartikel erscheinen in der Presse, Berichte anderer Notrufgruppen nicht“ (alle Zitat auf S. 59)</li>
</ul>
<p>„Im März 1981 erschien der „offene Brief an den Mainzer Notruf“ in der Courage (Courage 4/81, S. 50). In ihm wurden die (…) Konfliktpunkte aufgeführt und (…) der Ausschluß des Mainzer Notrufs gefordert. Unterschrieben war der Brief von den „Notrufgruppen der BRD“.“ – Letzteres war nicht umfassend richtig. Vier Monate später fand ein<a href="http://www.bv-fgg.de/index.php?dok_id=34" target="_blank"> „nationaler Notruftreff“</a> (S. 59) in Kassel statt. Dort bezogen die Mainzerinnen zu den Kritikpunkten Stellung, schlugen vor „die Diskussion öffentlich in der „Emma“ und der „Courage“ fortzusetzen“ (S.59),fanden jedoch keinen Kommunikationsbasis, verließen das Treffen frühzeitig und verfassten eine Stellungnahme. „Die anderen Notrufgruppen verfaßten das „Kasseler Papier“, in dem sie ihre Sichtweise kundtaten und erneut den Ausschluß der Mainzerinnen forderten.“ (S.61). Die Mainzerinnen gingen trotzdem weiterhin auf die nationalen Notruftreffen und beteiligten sich an „bundesdeutschen Aktionen“(S.61).</p>
<p>Die Notrufgruppen begleiteten die Mainzerinnen weiterhin mit ihrer Kritik, auf welche zwar von den Mainzerinnen reagiert wurde, jedoch „(sahen sie) In der Art und Weise der Kritik (…) den üblichen, denunzierenden Umgang mit ihrer Gruppe“ (S.61).</p>
<p>(Alle Zitate und die Inhalte aus &#8222;20 Jahre Frauenzentrum Mainz. 1974-1994.&#8220;, herausgegeben vom <a href="http://www.frauenzentrum-mainz.de" target="_blank">Frauenzentrum Mainz e.V.</a>)</p>
<h3>Was können wir aus der Geschichte lernen?</h3>
<p>Wir können uns die Kritik anschauen und sie richtig finden, denn die Machtverteilung ist so sehr von Geld und (staatlicher/gesellschaftlicher) Anerkennung abhängig. Wir können uns die Finanzierung der Arbeit der Mainzerinnen anschauen und sie richtig finden, denn unbezahlte Arbeit ist nicht nur eine gesellschaftliche Wertbeimessung, sondern stellt auch ein Klassismus-Problem dar.</p>
<p>Wir können uns auch den Konflikt und den Umgang damit anschauen und uns fragen: „Was würden wir anders machen?“, „Was können wir nachmachen?“ und „An welchen Punkt der Eskalation wollen wir nicht kommen?“</p>
<p>Wir können versuchen uns in die Situation damals reinzudenken und uns fragen: „Hätten wir damals gedacht, dass dies 30 Jahre später noch behandelt wird?“</p>
<p>Was sind Eure Fragen und Antworten, egal ob ihr damals schon gelebt habt oder nicht?</p>
<p><em>Edit 12.12.2011, 17:08 Uhr: Quatsch-Wörter entfernt</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/193/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/193/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=193&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rant: Die Mädchenmannschaft</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/06/rant-die-madchemannschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Rant]]></category>
		<category><![CDATA[Bevormundung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[jüngere Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchenmannschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mädchenmannschaft ist eine Plattform der Frauenbewegung. Spätestens seit der Gründung des Trägervereins Mädchenmannschaft e.V. und der Ausrichtung der Bloggermädchen-des-Jahres-Wahl &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/06/rant-die-madchemannschaft/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=181&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://maedchenmannschaft.net" target="_blank">Mädchenmannschaft</a> ist eine Plattform der Frauenbewegung. Spätestens seit der Gründung des Trägervereins Mädchenmannschaft e.V. und der Ausrichtung der Bloggermädchen-des-Jahres-Wahl ist die Mädchenmannschaft weit davon entfernt, einfach nur ein erfolgreicher Gruppenblog zu sein. Als Feministin und feministische Aktivistin habe ich damit nicht nur Interesse an der Mädchenmannschaft, sondern auch ein berechtigtes Interesse an Interna der Mädchenmannschaft. Jawohl, INTERNA.</p>
<p>Nehmen wir das Beispiel der<a href="http://maedchenmannschaft.net/jetzt-vorschlagen-die-bloggerin-des-jahres-2011/" target="_blank"> Bloggermädchen-Wahl</a>. Seit 2009 veranstaltet die Mädchenmannschaft jedes Jahr die Wahl des Bloggermädchen des Jahres. Dafür wird zunächst um Vorschläge von Allen gebeten, dann werden irgendwie 10-25 nominiert und dann darf abgestimmt werden. Warum gerade die Mädchenmannschaft diese Wahl durchführt… mir egal, von mir aus.<br />
ABER: Die Auswahl der Nominierten ist im Besten Fall undurchsichtig. Es soll eigentlich nicht mehrfach vorgeschlagen werden, vermutlich damit die „Jury“ nach eigenem Gutdünken aussuchen kann. Nur was habe ich für ein Interesse daran, die Macht der „Jury“ zu stärken?<br />
Stell ich mir so eine feministische Wahl vor? Nö. Mit Macht bewusst umzugehen ist ein wichtiger Aspekt des Feminismus und genau das ist der Grund, warum wir ein Recht auf die Interna haben – damit wir uns die Machtverteilung zumindest näher anschauen können.</p>
<p>Ich habe durchaus Verständnis für Interna, aber normalerweise würde ich bei verstärktem Interesse schlicht versuchen mich einzubringen. Da ist nur leider Hopfen und Malz verloren. Der einfachste und nachvollziehbarste Weg wäre in den Verein einzutreten. Doch nicht mal darüber verliert die Mädchenmannschaft ein Wort. Auf der Seite zum Verein können Infos „per E-Mail“ angefordert werden, aber hey, deren Spendenkonto ist sofort ersichtlich! KEINE SATZUNG ONLINE, ABER SPENDEN HABEN WOLLEN! Nicht mal das Vereinsregister ist genannt! Wo ist dieser Verein registriert? Adresse? Vorstand? Eintrittsbestimmungen?</p>
<p>Zudem: Die Mädchenmannschaft-Redaktion ist eine wichtige politische Gruppe im Feminismus, z.B. weil die von Ihnen ausgewählten Inhalte in ihren Artikeln Viele erreichen. Sie machen Politik. Dementsprechend verfolge ich jedes Fitzelchen, was ich an Informationen über Redaktionsgeschehnisse mitbekommen kann – denn was diese entscheiden und über was diese streiten und diskutieren, spiegelt sich in unserer feministischen Medienlandschaft wieder. Es ist genauso wichtig, wie sich mit den Positionen von Luise F. Pusch oder Alice Schwarzer zu beschäftigen.</p>
<p>Doch über Redaktions-Interna ist so gut wie nichts bekannt. Zum Beispiel: Hat sich die Mädchenmannschaftsredaktion Anfang des Jahres so sehr zerstritten, dass es zu einer Spaltung kam? Am 28.03.2011 kam<a href="http://maedchenmannschaft.net/in-eigener-sache/" target="_blank"> folgende Meldung</a> über den Äther:</p>
<blockquote><p>Wir geben bekannt, dass Susanne Klingner, Barbara Streidl und Katrin Rönicke zum Ende dieses Monats die Mädchenmannschaft auf eigenen Wunsch verlassen haben und auch vom Vorstand des Mädchenmannschaft e.V. zurückgetreten sind.</p></blockquote>
<p>Drei Redakteurinnen gehen und treten vom Vorstand zurück? Klingt verdammt nach Streit! Alle Drei sind jetzt bei <a href="http://fraulila.de/ueber-uns/" target="_blank">Frau Lila</a>. Klingt nach Spaltung! Keine Kommentare möglich, Fragen werden nicht beantwortet. Warum? Was ist da passiert? Warum sollte es nicht wichtig für die Frauenbewegung sein?</p>
<p>Es ist kein Geheimnis, ich war schon <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/frauen-bewegen/" target="_blank">Gastbloggerin</a> bei der Mädchenmannschaft und mein Unternehmen<a href="http://lila-box.de/werbenetzwerk" target="_blank"> Lila Box vermarktet deren Werbeflächen</a>. Beides hab ich gerne gemacht bzw. mache ich gerne. Ich find’s ein tolles Projekt, aber demokratisch ist es ein Desaster. Selbst diese interne Position gab/ gibt mir keinen Deut mehr an Information.</p>
<p>Lasst uns mit und über die Mädchenmannschaft reden. Das hier ist nicht mal ansatzweise abschließend.</p>
<p>Update 1: Um ein paar Links mehr Aufmerksamkeit zu geben, hole ich sie hier hoch:</p>
<ul>
<li><a href="http://hoc.twoday.net/stories/deutsche-feministische-blogs/" target="_blank">High on Clichés</a> und <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2011/11/18/seriously-stop-talking/" target="_blank">accalmie</a> über (deutsche) feministische Blogs und deren Kommentarmoderation. (via <a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/06/rant-die-madchemannschaft/#comment-21">kiturak</a>)</li>
<li>Auf Facebook von <a href="http://www.noahsow.de/" target="_blank">Noah Sow</a> zum Thema verlinkt: <a href="http://radicallyqueer.wordpress.com/2011/12/02/white-feminists-its-time-to-put-up-or-shut-up-on-race/" target="_blank">Radically Queer</a> zu &#8222;White Feminists: It&#8217;s Time to Put Up Or Shut Up on Race&#8220;</li>
</ul>
<p>Update 2: Ausgegliederte Diskussionen</p>
<ul>
<li><a href="http://kiturak.wordpress.com/2011/12/08/feministische-kommentarmoderation/" target="_blank">Feministische Kommentarmoderation bei kiturak</a></li>
</ul>
<p><em>Edit 06.12.2011, 19:13 Uhr: Rechtschreibfehler in Überschrift entfernt.<br />
Edit 07.12.2011, 16:36 Uhr: Update 1 bis erster Punkt hinzugefügt.<br />
Edit 07.12.2011, 18:25 Uhr: Update 1 zweiter Punkt hinzugefügt.<br />
Edit 09.12.2011. 9:50 Uhr: Update 2 bis erster Punkt hinzugefügt.<br />
</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/181/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=181&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Facebook einfach erklärt</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/06/facebook-einfach-erklart/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erklärung(-sversuche)]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Suche Mitstreiter_innen für Verbesserungen, Erklärungsabschnitte usw.! Du bist neu auf Facebook? Super! Schreib Deine Fragen nach der Lektüre dieses Textes &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/12/06/facebook-einfach-erklart/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=73&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Suche Mitstreiter_innen für Verbesserungen, Erklärungsabschnitte usw.!</strong></em></p>
<p><strong><em>Du bist neu auf Facebook? Super! Schreib Deine Fragen nach der Lektüre dieses Textes bitte in die Kommentare!</em><br />
</strong></p>
<p>Wenn&#8217;s um feministische Diskussionsräume geht, gehört für mich Facebook einfach dazu. Auf Facebook bekomme ich viel mit, was meine Mitstreiter_innen auch außerhalb von &#8222;Fachdiskussionen&#8220; interessiert, was sie in einem privateren Kreis besprechen wollen, usw. Ebenso sehe ich einerseits immer mehr tolle Menschen auf Facebook und andererseits sehe ich dort viele nicht. Für alle die, die neu auf Facebook sind, die Facebook nur halbwegs kapieren und diejenigen, die sich mit dem Gedanken eines eigenen Facebook-Accounts beschäftigen, hier meine Erklärungen zu Facebook.<span id="more-73"></span></p>
<p>Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, komplette &#8222;Richtigkeit&#8220; und freue mich über Ergänzungen, Kritik, Links usw. Diese Anleitung eignet sich vor allem für Menschen ohne Behinderungen, die die Sichtbarkeit und Nutzbarkeit von Facebook einschränken. Daher freue ich mich sehr über Links, die z.B. die Facebook-Nutzung mit Lesegeräten erklären.</p>
<p>Ich erkläre vermutlich mal zu viel und mal zu wenig, damit will ich keine_n beleidigen, sondern nur für so viele wie möglich Nachvollziehbarkeit schaffen &#8211; in meinen egozentrischen Möglichkeiten. Daher: Fragen sind herzlich Willkommen, denn nur so kriege ich raus, was ich übersehen habe. (Natürlich sollte vor der Frage der Text gelesen worden sein.)</p>
<p>Ich beginne diese Artikel am 04.11.2011. Ich erwähne das, weil Facebook eine Dauerbaustelle ist. Immer wieder verändert sich was, mal funktioniert was nicht richtig bei einzelnen Accounts und manchmal gibt&#8217;s richtig große Veränderungen. Ich werde versuchen diese Anleitung aktuell zu halten, aber das wird nicht immer einfach sein. Daher: Am 06.11.2011 war Facebook so.</p>
<p>Ein Klick auf die Bilder zeigt Dir diese in voller Größe an.</p>
<h3>Inhaltverzeichnis</h3>
<ol>
<li><a href="#AuE">Anmelden und Einloggen auf Facebook</a><br />
<a href="#Anmelden">Anmelden</a><br />
<a href="#Einloggen">Einloggen</a></li>
<li><a href="#privat">Privatsphäre-Einstellungen</a><br />
<a href="#fverb">Funktionsweise von Verbindungen</a><br />
<a href="#fmark">Funktionsweise von Markierungen</a><br />
<a href="#AuW">Anwendungen und Webseiten</a><br />
<a href="#publ">Beschränke das Publikum für ältere Beiträge</a><br />
<a href="#block">Blockierte Personen und Anwendungen</a></li>
<li><a href="#konto">Kontoeinstellungen</a></li>
<li><a href="#psg">Personen, Seiten, Gruppen</a><br />
<a href="#Seiten">Seiten</a><br />
<a href="#Gruppen">Gruppen</a><br />
<a href="#Suche">Suche</a></li>
<li><a href="#status">Statusmitteilungen</a><br />
<a href="#timeline">Timeline</a><br />
<a href="#schreiben">Status-Aktualisierungen schreiben</a></li>
<li><a href="#oeff">Öffentlichkeit</a><br />
<a href="#listen">Listen</a></li>
<li><a href="#fpb">Freundschaften, Privatnachrichten, Benachrichtigungen</a><br />
<a href="#freund">Freundschaften</a><br />
<a href="#pn">Privatnachrichten</a><br />
<a href="#chat">Chat</a><br />
<a href="#bena">Benachrichtigungen</a></li>
<li><a href="#mb">Melden / Blockieren</a></li>
<li><a href="#dd">Danke und Datenschutz</a><br />
<a href="#autor">Autor_innen</a><br />
<a href="#proto">Protokoll über Veränderungen</a></li>
</ol>
<h3><a name="AuE"></a>Anmelden und Einloggen auf Facebook</h3>
<h2><a name="Anmelden"></a>Anmelden</h2>
<p>Wenn Du noch keinen Account &#8211; also ein Benutzer_innen-Konto &#8211; auf Facebook hast, musst Du dich zuerst registrieren (anmelden).<br />
Auf <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">www.facebook.com</a> findest <a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anmelden-auf-facebook1.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-76" title="Anmelden-auf-Facebook" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anmelden-auf-facebook1.gif?w=260&#038;h=300" alt="" width="260" height="300" /></a>Du auf der rechten Seite in der Mitte ein Formular mit all den Daten, die Du angeben musst, um einen Account zu bekommen.</p>
<p>Eigentlich musst Du Deinen realen Vor- und Nachnamen angeben, aber erstaunlicherweise verfolgt Facebook nicht sehr gründlich, bei welchen Accounts diese Regel beherzigt wurde.</p>
<p>Deine E-Mailadresse wirst Du in Zukunft für das Einloggen brauchen, wenn Du also eine kurze und eine lange E-Mailadr. hast, nimm die Kurze! Du musst die E-Mailadr. zweimal angeben um sicherzustellen, dass Du Dich nicht vertippt hast.</p>
<p>Dein Passwort am Besten merken oder notieren. Es hat übrigens nichts mit Deiner E-Mailadresse zu tun. Am sichersten ist es, für Facebook ein eigenes Passwort zu haben.<br />
Bei Geschlecht hast Du nur sehr wenig Auswahlmöglichkeiten.<br />
Dein Geburtstag dient vor allem dazu, Deine Geschäftsfähigkeit zu bestimmen.</p>
<p>Dann registrieren klicken. Du bekommst eine &#8222;Bitte bestätigen&#8220;-E-Mail von Facebook, damit Du Deine E-Mailadresse bestätigst. Nach diesem Schritt bist Du registriert, doch es gibt noch ein paar Schritte, durch die Dich Facebook führt, bis Du zum ersten Mal &#8222;Dein wirkliches Facebook&#8220; siehst:</p>
<p>Auf dem weiteren Weg nach der Anmeldung wirst Du mehrfach aufgefordert werden, Daten über Dich preiszugeben, z.B. Deine Schule. Wenn Du leicht (ehemalige) Klassenkamerad_innen wiederfinden möchtest, lohnt es sich, diese mit anzugeben. Aber natürlich steht alles Facebook zur Verfügung, was Du bei Facebook angibst. Bei nicht sehr individuellen Eingabefeldern, wie z.B. der Schule, wird Dir Facebook Vorschläge machen. Klick einfach auf Deine Schule, wenn Du sie in den Vorschlägen siehst, damit Du diese Funktion von Facebook im besten Umfang nutzen kannst.</p>
<p>Ebenso wird Dich Facebook auffordern, die Zugangsdaten zu Deinem E-Mail-Account anzugeben, damit Facebook Dein Adressbuch nach Kontakten, die auch auf Facebook sind, durchgucken kann. Wenn Du das nicht willst, füll es nicht aus.</p>
<p>(Bei Gelegenheit mache ich eine ausführlichere Erklärung dazu mit Screenshots dazu.<strong> Deine Gelegenheit: Von Stephanie begleitete Facebook-Anmeldung, wenn ich dabei Screenshots/Bilder machen darf!</strong>)</p>
<h2><a name="Einloggen"></a>Einloggen</h2>
<p>Wenn Du einen Account hast und diesen nutzen möchtest, musst Du dafür eingeloggt sein. &#8222;Einloggen&#8220; bedeutet, dass Du Facebook sagst, welcher Account zu dem Computer gehört, der gerade die Seite <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">facebook.com</a> besucht. Das machst Du, indem Du Dich über Deine E-Mailadresse und Dein Facebook-Passwort zu erkennen gibst. Oben rechts findest Du das Formular dazu:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/einloggen1.gif"><img class="size-full wp-image-78 aligncenter alignleft" title="Einloggen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/einloggen1.gif?w=529" alt=""   /></a><br />
Für jeden Buchstaben/jedes Zeichen Deines Passworts wird Dir ein Punkt angezeigt, damit es Dir keine_r beim über-die-Schulter-schauen klauen kann. Unter dem E-Mail-Formularfeld, kannst Du angeben, ob Du &#8222;angemeldet bleiben&#8220; möchtest. Mach das nur auf Deinem privaten/persönlichen Computer!<br />
Dann auf den Button &#8222;Anmelden&#8220; rechts neben den Formularfeldern klicken. Fertig!</p>
<h3><a name="privat-e"></a>Privatsphäre Einstellungen</h3>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/maus-privatsphc3a4reeinstellungen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-136" title="maus privatsphäreeinstellungen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/maus-privatsphc3a4reeinstellungen.jpg?w=529" alt=""   /></a>Viel diskutiert sind die Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook. Welche_r in Sorge um die eigene Privatsphäre ist, kann sich in den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook voll austoben. Einfach auf die Pfeilspitze oben rechts neben &#8222;Startseite&#8220; klicken und dann Privatsphäre-Einstellungen auswählen.</p>
<p>Du erhälst zunächst eine Information über die Möglichkeit, nur <a href="#listen">bestimmte Gruppen anzusprechen</a>. Danach kannst Du auswählen, welche &#8222;Öffentlichkeit&#8220; Standard sein soll:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/standard-oeffentlichkeit.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-129" title="Standard-oeffentlichkeit" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/standard-oeffentlichkeit.gif?w=529&#038;h=190" alt="" width="529" height="190" /></a><br />
Du kannst diese bei jeder von Dir erstellten Statusmeldung jeweils ändern, dies dient nur der Bequemlichkeit. (Außer Du benutzt auch Facebook-Apps, z.B. über Dein Smartphone.)</p>
<p>Weiter unten findest Du 5 Bereiche, in denen jeweils Einstellungen getrofen werden können:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatsphaere-ueberblick.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-130" title="Privatsphaere-ueberblick" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatsphaere-ueberblick.gif?w=529&#038;h=297" alt="" width="529" height="297" /></a></p>
<p>Viele der Einstellungen haben etwas damit zu tun, wer das Jeweilige sehen darf. Du hast bei diesen Einstellungen die Möglichkeit zwischen</p>
<ul>
<li>Alle: Alle Menschen mit Facebook-Account</li>
<li>Freunde von Freunden: Facebook-Freund_innen Deiner Facebook-Freund_innen.</li>
<li>Freunde: Deine Facebook-Freund_innen</li>
</ul>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/alle-freunde-freundefreunde.gif"><img class="wp-image-133 alignright" title="Alle-freunde-freundefreunde" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/alle-freunde-freundefreunde.gif?w=213&#038;h=114" alt="" width="213" height="114" /></a>zu wählen. Je nach Sinnhaftigkeit kann eine dieser Möglichkeiten entfallen.<br />
Um das zu bestimmen klickst Du auf den Button rechts neben der betreffenden Einstellung und klickst auf Deine gewünschte Gruppe.</p>
<h2><a name="fverb"></a>Funktionsweise von Verbindungen</h2>
<p>Wenn Du rechts neben &#8222;Funktionsweise von Verbindungen&#8220; auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; klickst, öffnet sich folgendes Fenster:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/funktionsweise-von-verbindungen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-131" title="funktionsweise-von-verbindungen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/funktionsweise-von-verbindungen.gif?w=529&#038;h=364" alt="" width="529" height="364" /></a></p>
<ol>
<li>Frage: &#8222;Wer kann dein Profil mithilfe deines Namens oder deiner Kontaktinformationen finden?&#8220;<br />
Damit bestimmst Du, wer nachgucken darf, ob Du einen Facebook-Account hast.</li>
<li>Frage: &#8222;Wer kann dir Freundschaftanfragen senden?&#8220;.<br />
Damit bestimmst Du, an wessen Freundschaftsanfragen Du Interesse hast. Müssen es Menschen sein, die eine Facebook-Freund_innen sind? Was ist z.B. mit Menschen, die schon lange aus Deinem Umfeld verschwunden sind?</li>
<li>Frage: &#8222;Wer kann dir Facebook-Nachrichten schicken?&#8220;<br />
Also welche Menschen dürfen Dir eine private Nachricht auf Facebook schicken? Das ist in etwa so, als würdest Du bestimmen können, wer Dir E-Mails schicken darf.</li>
<li>Frage: &#8222;Wer kann an deine Pinnwand posten?&#8220;<br />
Deine Pinnwand ist sowas wie Dein Gästebuch, wer also soll sich darin &#8222;verewigen&#8220; dürfen?</li>
<li>Frage:&#8220;Who can see wall-posts on your profile?&#8220; zu deutsch: &#8222;Wer darf die Einträge auf Deiner Pinnwand sehen?&#8220;<br />
Hier kannst Du festlegen, wer in Deinem &#8222;Gästebuch&#8220; lesen darf.</li>
</ol>
<h2><a name="fmark"></a>Funktionsweise von Markierungen</h2>
<p>Wenn Du rechts neben &#8222;Funktionsweise von Markierungen&#8220; auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; klickst, öffnet sich folgendes Fenster:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/funktionsweise-markierungen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-137" title="Funktionsweise-markierungen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/funktionsweise-markierungen.gif?w=529&#038;h=368" alt="" width="529" height="368" /></a></p>
<p>Hier kannst Du meistens zwischen &#8222;An&#8220;=&#8220;Aktiviert und &#8222;Aus&#8220;=&#8220;Deaktiviert auswählen:</p>
<ol>
<li>Wahl: &#8222;Profi-Überprüfung&#8220;<br />
Möchtest Du Markierungen vor der Veröffentlichung auf Deinem Profil diese erste genehmigen (also bevor die Markierung Deinen Facebook-Freund_innen angezeigt wird)? Damit verhinderst Du nicht, dass Du überhaupt markiert wirst.</li>
<li>Wahl: &#8222;Markierungen überprüfen&#8220;<br />
Möchtest Du Markierungen überprüfen, die Deine Facebook-Freund_innen in Deinen Beiträgen vornehmen?</li>
<li>Wahl: &#8222;Maximale Profilsichtbarkeit&#8220;<br />
Ich bin nicht sicher (Hilfe erwünscht!). Ich glaube es geht darum, welche Besucher_innen Deines Profils sehen dürfen, wo Du markiert wurdest.</li>
<li>Wahl: &#8222;Markierungsvorschläge&#8220;<br />
Soll Facebook Dir vorschlagen Dich zu markieren, wenn Facebook glaubt, Dich auf einem Foto entdeckt zu haben? Damit kannst Du übrigens mehr oder minder überwachen, wo Du zu sehen bist (soweit ich weiß funktioniert die Funktion nicht gut&#8230;kann ja noch kommen).</li>
<li>Wahl: &#8222;Freunde können angeben, wo du dich befindest&#8220;<br />
Dürfen Deine Facebook-Freundinnen über Facebook bekannt geben, wo Du bist &#8211; z.B. wenn ihr gemeinsam auf einer Party seid?</li>
</ol>
<h2><a name="AuW"></a>Anwendungen und Webseiten</h2>
<p>Dieser Bereich der Privatsphäre-Einstellungen ist gleichzeitig sehr effektiv und völlig ausufernd. Du gelangst dorthin, wenn Du rechts neben &#8222;Anwendungen und Webseiten&#8220; auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; klickst. Dort findest Du vier Unterbereiche:</p>
<p><strong>Anwendungen, die Du verwendest</strong><br />
Auf der rechten Seite auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; klicken und dann werden Dir alle Anwendungen, die Du aktuell freigeschaltet hast, angezeigt und du kannst sie von hieraus auch verwalten. Das ist sehr praktisch, da es häufiger passiert, dass Anwendungen hinzugefügt werden, von denen Du schnell merken wirst, dass Du sie doch nicht willst.</p>
<p>Ich werde das hier nur beispielhaft zeigen können. Für jede Anwendung siehst Du zunächst eine Zeile:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anwendung-einstellung-zeile.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-139" title="Anwendung-einstellung-zeile" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anwendung-einstellung-zeile.gif?w=529&#038;h=21" alt="" width="529" height="21" /></a><br />
Angezeigt wird Dir: Links der Name, mittig wann Du es zum letzten Mal benutzt hast, dann kommt ein Link um die Einstellungen der Anwendung zu bearbeiten und daneben ein &#8222;x&#8220; mit welchem Du diese Anwendung ganz schnell entfernen kannst.</p>
<p>Wenn Du auf &#8222;Bearbeiten&#8220; klickst, vergrößert sich die Zeile und Dir wird angezeigt, was die Anwendung alles darf:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anwendungseinstellungen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-141" title="Anwendungseinstellungen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anwendungseinstellungen.gif?w=529&#038;h=471" alt="" width="529" height="471" /></a><br />
Jede Anwendung muss auf bestimmte Bereiche Deines Accounts zugreifen, möchte jedoch häufig mehr. Die &#8222;möchte gerne&#8220; Zugriffe kannst Du verhindern, imdem Du rechts daneben auf &#8222;Entfernen&#8220; klickst (Im Bild da wo der Courser drauf zeigt). Weiterhin wird Dir unter &#8222;Letzter Datenzugriff&#8220; angezeigt, wann die Anwendung zum letzten Mal auf Deine Daten zugegriffen hast. Fast ganz unten kannst Du die Menschengruppe wählen, welche Statusupdates von der Anwendung die Dich betreffen sehen kann. Bist Du fertig mit den Einstellungen, kannst Du ganz unten mittig auf &#8222;Schließen&#8220; klicken. Oben rechts findest Du übrigens auch den Link, um die Anwendung zu entfernen.</p>
<p><strong>Wie Nutzer deine Informationen an Anwendungen weitergeben, die sie nutzen</strong><br />
Auf der rechten Seite auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; klicken und dann öffnet sich folgendes Fenster:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anwendungen-weitergeben.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-142" title="Anwendungen-weitergeben" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anwendungen-weitergeben.gif?w=529&#038;h=450" alt="" width="529" height="450" /></a><br />
Hier kannst Du entscheiden, welche Informationen Deine Facebook-Freund_innen von Dir an Anwendungen weitergeben dürfen. Wenn Du jetzt denkst: &#8222;Natürlich gar keine!&#8220;, kann ich das total verstehen, doch bedenke, dass Anwendungen eben auch Apps auf Smartphones sind, die z.B. einfach nur eine andere Zugriffsform auf Facebook darstellen.<br />
Um eine bestimmte Informationsart nicht auf diese Weise weitergeben zu lassen einfach Häkchen entfernen und zum Abschluss auf &#8222;Änderungen speichern&#8220; klicken.</p>
<p><strong>Umgehende Personalisierung</strong><br />
Auf der rechten Seite auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; klicken und dann wird dir möglicherweise zunächst ein Fenster angezeigt, dass Dir eine Videoinformation dazu anbietet. Das wird daran liegen, dass diese Facebook-Neuerung mal wieder ein &#8222;Datenschutzthema des Todes&#8220; ist. Du kannst das Fenster schließen, wenn Du im Fenster unten rechts auf &#8222;Schließen&#8220; klickst.</p>
<p>Mir steht diese Funktion noch nicht zur Verfügung, aber sie ermöglich Webseiten in Kooperation mit Facebook ihr Angebot für eingeloggte Facebook-Nutzer_innen zu personalisieren, d.h. deren Angebot mit Deinen Interessen gekoppelt anzuzeigen. Du kannst diese ganze Funktion auf der Seite ausschalten oder diese Funktion nur für einzelne kooperierende Webseiten verbieten, wenn Du entsprechende Häkchen setzt und/oder entfernst.</p>
<p><strong>Öffentliche Suche</strong><br />
Der letzte Bereich rund um die Anwendungs- und Webseiten Einstellungen ist die &#8222;Öffentliche Suche&#8220;. Auch hier klickst Du wieder auf &#8222;Einstellungen bearbeiten&#8220; und Dir wird die Möglichkeit angeboten, dass Dein Account nicht außerhalb von Facebook gefunden werden kann, z.B. wenn auf Google nach Deinen Namen gesucht wird.<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/c3b6ffentliche-suche.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-143" title="Öffentliche-suche" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/c3b6ffentliche-suche.gif?w=529" alt=""   /></a></p>
<p>Wenn Du nicht über Google und Co. auf Facebook gefunden werden willst, einfach das Häkchen entfernen. Fertig.</p>
<p>Hier kannst Du Dir übrigens auch über &#8222;Vorschau anzeigen&#8220; anzeigen lassen, was der &#8222;Öffentlichkeit&#8220; angezeigt wird.</p>
<h2><a name="publ"></a>Beschränke das Publikum für ältere Beiträge</h2>
<p>Zurück zur Privatsphäre-Übersicht. Jetzt kommen wir zu Deiner Möglichkeit, Deine älteren Beiträge (z.B. Statusaktualisierungen) einer anderen Öffentlichkeit anzuzeigen, als bei der Veröffentlichung. Wenn Du rechts auf &#8222;Sichtbarkeit älterer Beiträge verwalten&#8220; klickst, wird Dir folgendes Fenster angezeigt:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/publikum-aeltere-beitraege.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-146" title="publikum-aeltere-beitraege" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/publikum-aeltere-beitraege.gif?w=529&#038;h=232" alt="" width="529" height="232" /></a></p>
<p>Wenn Du unten links &#8222;Alte Beiträge beschränken&#8220; klickst werden ältere Beiträge nur noch Deinen Facebook-Freund_innen angezeigt. Du kannst die Öffentlichkeit übrigens auch <a href="#oeff">für einzelne Beiträge festlegen</a>.</p>
<h2><a name="block"></a>Blockierte Personen und Anwendungen</h2>
<p>Das ist Dein Nervbacken-Einstellungs-Bereich. Wenn Du auf &#8222;Blockierungen verwalten&#8220; klickst, kannst Du einerseits sehen, welche Accounts Du bereits blockierst, kannst Neue hinzufügen,  Anwendungsanfragen (z.B. für Spiele) und Einladungen bestimmer Personen verhindern sowie auch von dort aus auf Deine <a href="#listen">&#8222;Eingeschränkt&#8220;-Liste</a> zugreifen.</p>
<h3><a name="konto"></a>Kontoeinstellungen</h3>
<p>Welche_r hat/haben Lust die Kontoeinstellungen zu erklären und auch eine Idee, wie?</p>
<h3><a name="psg"></a>Personen, Seiten und Gruppen</h3>
<p>Bevor wir uns der tatsächlichen Nutzung von Facebook widmen, möchte ich gerne erklären, dass sich auf Facebook sehr unterschiedliche &#8222;Account-Arten&#8220; tummeln.</p>
<p>Die meisten &#8222;Accounts&#8220; auf Facebook sind Menschen, die ganz normale Accounts haben &#8211; wie Du und ich. Sie geben sich einen Namen, haben Freund_innen usw. Daneben gibt es jedoch noch zahlreiche Andere, die keine normalen Accounts haben.</p>
<h2><a name="Seiten"></a>Seiten</h2>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/person-noah-sow-seite.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-102" title="Person-Noah-Sow-Seite" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/person-noah-sow-seite-e1323016757649.gif?w=529" alt=""   /></a>Zum Beispiel: Berühmte Menschen haben häufig keine normalen Accounts sondern eine &#8222;Seite&#8220;, genau wie Unternehmen, Blogs oder Vereine.</p>
<p>Diese Seiten sehen in <a href="#status">Statusmeldungen</a> ziemlich genauso aus, jedoch kannst Du Dich mit diesen nicht per Freundschaft verbinden, sondern &#8222;Fan&#8220; werden, indem Du sie mit &#8222;Gefällt mir&#8220; markierst.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/fan-werden-seite.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-103" title="Fan-werden-Seite" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/fan-werden-seite.gif?w=529&#038;h=181" alt="" width="529" height="181" /></a></p>
<p>Du erhälst dann in Deiner <a href="#timeline">Timeline</a> die Statusupdates der Seite.</p>
<p>Ob es sich um eine Seite handelt oder um einen normalen Account ist nicht unbedingt am Namen ersichtlich. So gibt es Vereine mit normalen Accounts und Menschen, wie Noah Sow, mit Seiten.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/facebook-als-seite-verwenden.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-105" title="Facebook-als-Seite-verwenden" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/facebook-als-seite-verwenden.gif?w=529" alt=""   /></a>Hinter diesen Seiten stecken immer auch Menschen, manchmal ist sogar ziemlich leicht ersichtlich, welche_r. Ich z.B. betreibe die Facebook-Seite dieses Blogs. Als Administratorin kann ich einfach so tun, als wäre ich die Seite.</p>
<h2><a name="Gruppen"></a>Gruppen</h2>
<p>Dann gibt es noch Gruppen, denen Du beitreten kannst. Manchmal sind diese öffentlich und manchmal entscheiden Administrator_innen über Deinen Beitritt.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/facebook-gruppenseite.gif"><img class="size-full wp-image-106 alignnone" title="Facebook-Gruppenseite" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/facebook-gruppenseite.gif?w=529&#038;h=83" alt="" width="529" height="83" /></a></p>
<p>Gruppen sind ein bisschen wie gemeinsamer Account, aber natürlich ist es keiner. In einer Gruppe kann gemeinsam gechattet werden, ihr könnt miteinander Statusmitteilungen, Fotos, Links usw. teilen.</p>
<h2><a name="Suche"></a>Suche</h2>
<p>Wenn Du wissen möchtest, ob bestimmte Menschen auf Facebook sind, kannst Du sich einfach suchen. Die Suche findest Du ganz oben in der Mitte und sieht so aus:</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/suche.gif"><img title="Suche" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/suche.gif?w=439&#038;h=41" alt="" width="439" height="41" /></a></p>
<p>Dort einfach Namen eintippen. Wenn beim Tippen die gesuchte Person vorgeschlagen wird, anklicken &#8211; ansonsten auf &#8222;Enter&#8220; oder die Lupe auf der rechten Seite des Suchfeldes klicken. Der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, ist z.B. auf Facebook:</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/suche-zuckerberg.gif"><img title="Suche-Zuckerberg" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/suche-zuckerberg.gif?w=427&#038;h=474" alt="" width="427" height="474" /></a><br />
Wie Du siehst, taucht sein Name in der Suche gleich mehrfach auf: Er hat einen normalen Account, eine Seite und auch Gruppen, haben seinen Namen im Gruppennamen. Was, was ist erkennst Du an der Überschrift zu den jeweiligen Suchergebnissen.</p>
<p>Sollte bei der Voranzeige der Suche nicht der_die Richtige dabei sein, einfach unten auf &#8222;Weitere Ergebnisse&#8230;&#8220; klicken.</p>
<h3><a name="status"></a>Statusmitteilungen</h3>
<p>Mit dem Wissen über unterschiedliche Facebook-Teilnahme im Hinterkopf können wir uns jetzt in das Wirrwarr der Statusmitteilungen und Aktivitäten stürzen.</p>
<h2><a name="timeline"></a>Timeline</h2>
<p>In der Mitte Deiner Facebook-Startseite &#8211; wenn Du unsicher bist, wo Du grad bist, klick einfach oben links auf den Facebook-Schriftzug &#8211; findest Du unter dem Formularfeld &#8222;Was machst Du gerade?&#8220; Deine Timeline. Dort wird Dir eine Auswahl davon gezeigt, was Deine Facebook-Freund_innen und Seiten, von denen Du Fan bist, auf Facebook als Statusmeldung geschrieben bzw. geteilt haben (von Facebook Aktualisierung und von Anderen auch Update genannt).</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/status-updates-seiten.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-107" title="Status-updates-Seiten" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/status-updates-seiten.gif?w=529&#038;h=212" alt="" width="529" height="212" /></a></p>
<p><strong>Timeline organisieren / Aktualisierungen abonnieren</strong><br />
Bei jedem dieser Mitteilungen siehst Du oben rechts so ein kleines Fähnchen mit einer Pfeilspitze nach unten (im Bild wo der Mouse-Courser drauf zeigt). Wenn Du da drauf klickst, kannst Du Einstellungen über die Sichtbarkeit der Updates des Menschen oder der Seite sehen willst.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/seiten-abos.gif"><img class="alignleft  wp-image-110" title="Seiten-Abos" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/seiten-abos.gif?w=315&#038;h=115" alt="" width="315" height="115" /></a>Bei Seiten kannst Du nur einzelne Meldungen hervorheben oder verbergen oder all deren Beiträge in Deiner Timeline nciht mehr anzeigen lassen.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/personen-abos.gif"><img class="wp-image-108 alignleft" title="Personen-Abos" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/personen-abos-e1323020395708.gif?w=297&#038;h=248" alt="" width="297" height="248" /></a></p>
<p>Bei  Menschen mit normalen Account kannst Du wählen, ob Dir alle Updates, die Meisten oder nur Wichtige in Deiner Timline angezeigt werden sollen.</p>
<p>Bei normalen Accounts kannst Du diese Einstellungen auch auf der Seite der betreffenden Person machen. Einfach den jeweiligen Account raussuchen oder auf den Namen in Deiner Timeline klicken und dann ca. 2cm unter ganz oben auf der rechten Seite auf &#8222;Abonniert&#8220; klicken bzw. mit der Mouse drauf zeigen. Dort hast Du zudem noch darüber hinaus gehende Optionen, z.B. welche Aktualisierungen/Updates für Dich wichtig sind.<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/personen-einstellungen-details.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-111" title="Personen-Einstellungen-Details" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/personen-einstellungen-details-e1323021029512.gif?w=529" alt=""   /></a></p>
<h2><a name="schreiben"></a>Status-Aktualisierungen schreiben</h2>
<p>Eine der Hauptfunktionen von Facebook ist das Teilen von Sachen, die Dich beschäftigen mit Deinem Netzwerk an Facebook-Freund_innen. Ob das nun die Erkrankung Deines Haustiers, eine toller Artikel oder Deine persönliche Langeweile ist: Dein Netzwerk interessiert, was Dich interessiert &#8211; sonst wären es ja nicht Deine Facebook-Freund_innen. Da das natürlich nicht immer stimmt, kannst Du bestimmen, wer welche Aktualisierungen/Updates von Dir bekommt, dazu aber erst später mehr.</p>
<p>Über Deiner Timeline wird Dir immer ein Formularfeld angezeigt, in welchem &#8222;Was machst Du gerade?&#8220; steht .<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/was-machst-du-gerade.gif"><img class="size-full wp-image-115 alignnone" title="Was-machst-Du-gerade" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/was-machst-du-gerade.gif?w=529&#038;h=110" alt="" width="529" height="110" /></a><br />
Wenn Du da rein klickst, verschwindet der graue Text und das Textfeld vergrößert sich, so dass Du mehr Platz zum Schreiben hast.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/facebook-status-schreiben.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-116" title="Facebook-Status-schreiben" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/facebook-status-schreiben.gif?w=529&#038;h=142" alt="" width="529" height="142" /></a><br />
Wenn Du einfach nur etwas schreiben möchtest, einfach eintragen und auf den &#8222;Posten&#8220;-Button unten rechts klicken.<br />
Wenn Du Fotos, Links, Videos oder eine Umfrage hinzufügen möchtest, wird&#8217;s ein bisschen schwieriger.</p>
<p><strong>Links<br />
</strong>Du kannst einfach den Link in das Textfeld reinkopieren:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/status-update-link.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-117" title="Status-update-link" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/status-update-link.gif?w=529&#038;h=135" alt="" width="529" height="135" /></a><br />
Dann wird Dir automatisch eine &#8222;Link-Anhang&#8220;-Vorschau angezeigt:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-link-vorschau.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-118" title="Statusupdate-link-vorschau" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-link-vorschau.gif?w=529&#038;h=268" alt="" width="529" height="268" /></a></p>
<p>Nach Möglichkeit der verlinkten Webseite kannst Du das Bild auf der linken Seite ändern, wenn Du auf die Pfeilbuttons klickst, auf welche der Courser im Bild zeigt. Über das &#8222;Häkchen-Feld&#8220; darunter, kannst Du auch auf das Miniaturbild verzichten.<br />
Willst Du den Link doch nicht mehr teilen, kannst Du auf das X auf der rechten Seiten oben neben der Link-Überschrift klicken.</p>
<p>Damit der Link nicht doppelt in Deinen Update erscheint, kannst Du diesen jetzt oben aus Deinem Textbereich entfernen. Der Link bleibt als Anhang erhalten.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-link-anhang.gif"><img class="alignnone  wp-image-119" title="statusupdate-link-anhang" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-link-anhang.gif?w=529&#038;h=273" alt="" width="529" height="273" /></a></p>
<p>Youtube-Video kannst Du auf die gleiche Weise anhängen und werden automatisch als Video eingebettet.</p>
<p><strong>Fotos und Videos<br />
</strong>Wenn Du Fotos und Videos von Deinem Computer in Facebook-Updates teilen möchtest, klickst Du mittig über dem Eingabefeld auf &#8222;Foto/Video hinzuügen&#8220;. Dann wird Dir Folgendes angezeigt:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/foto-video-hinzufc3bcgen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-120" title="Foto-Video-hinzufügen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/foto-video-hinzufc3bcgen.gif?w=529&#038;h=147" alt="" width="529" height="147" /></a><br />
Wenn Du es Dir anders überlegst, einfach wieder auf &#8222;Status aktualisieren&#8220; klicken, dort wo der Coursor im Bild drauf zeigt.</p>
<p>Wenn Du auf &#8222;Foto/Video hochladen&#8220; klickst, kommst Du &#8222;wieder zurück&#8220; zur Anzeige Deines Textsfeld, nur wird Dir darunter eine &#8222;Durchsuchen&#8220;-Funktion angeboten, mit welcher Du das entsprechende Foto oder Video auf Deinem PC raussuchen kannst.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-foto-hochladen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-121" title="Statusupdate-foto-hochladen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-foto-hochladen.gif?w=529&#038;h=195" alt="" width="529" height="195" /></a><br />
Nach der Auswahl der Datei wird Dir der Pfad dorthin im Textfeld links neben dem &#8222;Durchsuchen&#8220;-Button angezeigt. Das Foto oder das Video wird automatisch hochgeladen, wenn Du auf den &#8222;Posten&#8220;-Button klickst.</p>
<h2>&#8222;Gefällt mir&#8220;, Kommentieren und teilen</h2>
<p>Sowohl Deine Updates als auch die Deiner Facebook-Freund_innen können kommentiert und teilweise geteilt werden. Das ist quasi eine zeitversetzte Gruppenunterhaltung, an welcher aktiv mitgeredet und passiv zugehört/mitgelesen werden kann.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/status-update-kommentieren-teilen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-124" title="Status-update-kommentieren-teilen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/status-update-kommentieren-teilen.gif?w=529&#038;h=188" alt="" width="529" height="188" /></a><br />
Unter jedem Update findest Du bis zu 3 Möglichkeiten: &#8222;Gefällt mir&#8220;, &#8222;Kommentieren&#8220; und &#8222;Teilen&#8220;. Nutzt Du eine der drei Möglichkeiten wirst Du über die <a href="#bena">&#8222;Benachrichtigung&#8220;</a> über Folgegeschehnisse informiert.</p>
<p>&#8222;Gefällt mir&#8220; zu klicken, bedeutet das Dir der Update &#8222;gefällt&#8220;, bzw. dass Du an Deiner Einschätzung sehr interessierten Personen das mitteilen möchtest. Es ist zudem eine nette Rückmeldung an die Ersteller_innen des Posts/Update.</p>
<p>Wenn Du etwas dazu sagen oder fragen möchtest, kannst Du auf &#8222;Kommentieren&#8220; klicken. Dann erschent ein Kommentarformular-Feld, in welches Du das gewünschte eintragen kannst und durch Drücken der &#8222;Enter&#8220;-Taste veröffentlichst:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-kommentieren.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-125" title="Statusupdate-kommentieren" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/statusupdate-kommentieren.gif?w=529&#038;h=238" alt="" width="529" height="238" /></a></p>
<p>Wenn Du einen Link, ein Video oder ein Bild auch mit Deinen Freund_innen teilen möchtest, kannst Du eine eigene Statusaktualisierung mit diesem Inhalt über einen Klick auf &#8222;Teilen&#8220; erstellen. Dann öffnet sich ein Fenster, dass Dir ermöglicht einen eigenen Text zum Inhalt zu schreiben:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/teilen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-126" title="teilen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/teilen.gif?w=529&#038;h=401" alt="" width="529" height="401" /></a><br />
Wenn Du dann auf den &#8222;&#8230; teilen&#8220;-Button klickst, gibst Du dies in der Standardeinstellung an Deine Facebook-Freund_innen weiter.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anders-teilen.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-127" title="anders-teilen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/anders-teilen.gif?w=529" alt=""   /></a>Du kannst die Inhalte aber auch in anderer Weise teilen. Dafür klickst Du oben links auf &#8222;An deiner eigenen Pinnwand&#8220; und wählst die gewünschte Kommunikationsmethode aus, z.B. wenn Du weißt, dass es eine bestimmte Person oder Gruppe sehr interessieren wird. Einfach auswählen und zum Abschluss auf &#8222;&#8230;teilen&#8220; klicken.</p>
<p><strong>Markierungen<br />
</strong>Du kannst auf Facebook in Deinen Beiträgen, also auch Kommentare, Menschen, Gruppen und Seiten markieren. Bereits während des Tippens werden die ab und zu Vorschläge gemacht. Willst Du bewusst markieren, kannst Du beim Tippen vor den ersten Buchstaben des Namens ein @ setzen (ohne Leerzeichen dazwischen). Dann sucht Facebook für Dich passende Accounts, Seiten und Gruppen.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/markierung-hinzu.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-160" title="markierung-hinzu" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/markierung-hinzu.gif?w=529&#038;h=292" alt="" width="529" height="292" /></a></p>
<p>Einfach auf passenden Vorschlag klicken, dann verschwindet das @ und der Name wird graublau-unterlegt angeigt. Nach dem &#8222;Posten&#8220; sieht&#8217;s aus wie ein normaler Link.</p>
<h3><a name="oeff"></a>Öffentlichkeit</h3>
<p>Nicht jede Aktualisierung interessiert all Deine Facebook-Freund_innen oder geht alle was an. Daher kannst Du die &#8222;Öffentlichkeit&#8220; jedes Updates festlegen.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/update-c3b6ffentlichkeit.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-148" title="Update-Öffentlichkeit" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/update-c3b6ffentlichkeit.gif?w=529&#038;h=130" alt="" width="529" height="130" /></a><br />
Je nach dem was Du als <a href="#privat">Standard-Einstellung</a> gewählt hast, wird Dir dort, wo im Bild der Courser drauf zeigt, angezeigt, wer das Update sehen würde, wenn Du jetzt auf &#8222;Posten&#8220; klickst. Du kannst diese Einstellung für dieses Post/Update ändern, wenn Du drauf klickst.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/oeffentlichkeit-festlegen.gif"><img class="alignright size-full wp-image-149" title="oeffentlichkeit-festlegen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/oeffentlichkeit-festlegen.gif?w=529" alt=""   /></a>Hier kannst Du zwischen der Facebook-Öffentlichkeit (Öffentlich), Deine Facebook-Freund_innen (Freunde), Deinen Facebook-Freund_innen ohne Facebook-Freund_innen auf der <a href="#listen">&#8222;Bekannte&#8220;-Liste</a>, eine von Dir gewählten Person(engruppe) (Benutzerdefiniert) oder Deinen <a href="#listen">Listen</a> wählen.</p>
<p>Je nach Einstellung wird der Update nur von den gewählten Personen gesehen &#8211; und kann auch nur von diesen kommentiert werden.</p>
<p>&#8222;Benutzerdefiniert&#8220; ist ein bisschen kompliziert. Mit einem Klick auf die Zeile öffnet sich ein neues Fenster. In diesem kannst Du Menu bestimmte Öffentlichkeiten auswählen oder bestimmte Personen ausschließen. Wenn Du unter &#8222;Dies sichtbar machen für&#8220; die Zeile &#8222;Bestimmte Personen oder Listen&#8230;&#8220; wählst, öffnet sich ein neues Eingabefeld direkt darunter:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/benutzerdefiniert.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-150" title="benutzerdefiniert" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/benutzerdefiniert.gif?w=529&#038;h=389" alt="" width="529" height="389" /></a></p>
<p>Wenn Du dort z.B. den Namen einer Person oder einer Liste reinschreibst, wird Dir genau wie bei den <a href="#pn">Privatnachrichten</a> Einträge vorgeschlagen. Klick auf die richtige Person/Liste und wiederhole den Vorgang, wenn es Mehrere sein sollen. Zum Abschluss auf &#8222;Änderungen speichern&#8220; klicken, dann hast Du Deine &#8222;benutzerdefinierte&#8220; Einstellung für das von Dir geplanten Statusupdate eingestellt.</p>
<h2><a name="listen"></a>Listen</h2>
<p>Mit Listen kannst Du Deine Facebook-Freund_innen nach Deinem Gutdünken sortieren.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/listen-seitenleiste.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-152" title="Listen-Seitenleiste" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/listen-seitenleiste.gif?w=529" alt=""   /></a>Um diese Einzurichten gehst Du in der linken Seitenleiste mit der Maus in die Zeile, in welcher &#8222;Listen&#8220; steht und klickst dann auf den erscheinenden Link &#8222;Mehr&#8220;.<strong></strong></p>
<p>Du kannst selber Listen erstellen und/oder die Facebook-Funktions-Listen benutzen. Letzere sind: Enge Freundw, Bekannte, Familie, Abonnements, Eingeschränkt und für Dich bereits sortierte &#8222;intelligente&#8220; Listen, z.B. nach Schule/Uni, Unternehmen oder nach Umgebung Deines angegebenen Wohnorts.</p>
<p>Mit &#8222;enge Freunde&#8220; gibst Du, über Deiner Facebook-Freund_innen Dir wichtig sind und entsprechend in Deiner Timeline angezeigt bekommen möchtest. Die Bekannte-Liste ermöglicht Dir die Accounts, die dort einsortiert sind, z.B. auszuschließen, wenn Du die &#8222;Öffentlichkeit&#8220; für ein Statusupdate festlegst. Die Account auf der &#8222;Eingeschränkt&#8220;-Liste, bekommen nur Deine öffentlichen Updates und Profilinformationen angezeigt. Da Deine Facebook-Freund_innen nicht erfahren, auf welcher Liste sie sind, kannst Du damit heimlich steuern und musst nicht zwangsläufig Freunschaftsanfragen ablehnen.</p>
<p>Die Facebook-Funktionslisten kannst Du in der Ansicht der jeweiligen Liste (einfach in der Übersicht nach dem &#8222;Mehr&#8220;-Link&#8220; auf entsprechende Liste klicken) oben rechts in zwei Weisen managen:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/listen-menus.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-154" title="Listen-Menus" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/listen-menus.gif?w=529" alt=""   /></a>&#8222;Benachrichtigungen&#8220; steht nur für &#8222;Enge Freunde&#8220; zur Verfügung.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/benachrichtigungen-menu.gif"><img class="alignright size-full wp-image-155" title="Benachrichtigungen-Menu" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/benachrichtigungen-menu.gif?w=529" alt=""   /></a>Das &#8222;Benachrichtigungen&#8220;-Menu ermöglicht Dir für die Funktionslisten festzulegen, inwiefern Du per E-Mail oder über die <a href="#bena">Facebook-Benachrichtigung</a> informiert werden willst. Einfach Häkchen per Klick setzen.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/listen-verwalten-menu.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-156" title="Listen-verwalten-menu" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/listen-verwalten-menu.gif?w=529" alt=""   /></a>Über das &#8222;Liste verwalten&#8220;-Menu kannst Du der jeweiligen Liste Deine Facebook-Freund_innen hinzufügen und die herzuhebenden Aktualisierungsarten bestimmen.</p>
<p>Wenn Du auf &#8222;Freunde hinzufügen/entfernen&#8220; klickst, öffnet sich ein Fenster, in welcher Dir Deine Facebook-Freund_innen angezeigt werden. Du kannst einfach auf die Bilder der Personen klicken, die Du hinzufügen möchtest. Bereits Hinzugefügte haben einen blauen Rahmen und ein Häkchen-Symbol unten rechts. Am Ende auf &#8222;Fertig&#8220; klicken. Fertig ;-).</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/liste-verwalten-aktualisierungen.gif"><img class="alignright size-full wp-image-157" title="liste-verwalten-aktualisierungen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/liste-verwalten-aktualisierungen.gif?w=529" alt=""   /></a>Über den Menüpunkt &#8222;Meldungsarten auswählen&#8230;&#8220; kannst Du bestimmen, welche Update-Arten Dir hervorgehoben angezeigt werden sollen. Es öffnet sich ein Untermenu, in welchem Du Häkchen setzen und entfernen kannst. Deine Häkchen werden automatisch gespeichert.</p>
<h3><a name="fpb"></a>Freundschaften, Privatnachrichten und Benachrichtigungen</h3>
<p>Zunächst zu Freundschaften, Privatnachrichten und Benachrichtigungen. Geschehnisse in diesem Bereich werden Dir rechts neben dem Facebook-Schriftzug ganz oben rechts angezeigt.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/freundschaften-privatnachrichten-benachrichtigungen.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-84" title="Freundschaften-privatnachrichten-benachrichtigungen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/freundschaften-privatnachrichten-benachrichtigungen.gif?w=529" alt=""   /></a></p>
<p>Wenn nichts &#8222;Neues&#8220; in diesen Funktionen passiert ist, wirke diese ausgeblendet. Du kannst aber jederzeit drauf klicken, um die Funktion zu nutzen. Die kleinen Figuren stehe für die Freundschaften-Funktion, die Sprechblasen für Privatnachrichten und die Weltkugel für Benachrichtigungen.</p>
<h2><a name="freund"></a>Freundschaften</h2>
<p>Facebook-Freundschaften ermöglichen Dir in Kontakt mit Menschen zu sein, mit denen Du in Kontakt sein möchtest. Das können auch Menschen sein, die Du zwar nie zu Dir nach Hause einladen würdest, aber z.B. durchaus auf der Straße in ein kurzes Gespräch verwickelst. In der Regel glaubt also kein Mensch, dass Deine Facebook-Freund_innen tatsächlich Freund_innen von Dir sind &#8211; höchstens Bekannte.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-freund_in-mini.gif"><img class="wp-image-83 alignright" title="neue-freund_in-mini" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-freund_in-mini.gif?w=42&#038;h=45" alt="" width="42" height="45" /></a> Wenn diese neu sind, werden sie quasi &#8222;erleuchtet&#8220; und tragen eine Nummer in rot, welche die Anzahl der Anfragen angibt.<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-freund_in-zeile.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-85" title="neue-freund_in-zeile" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-freund_in-zeile.gif?w=150&#038;h=29" alt="" width="150" height="29" /></a></p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/freundschaft-bestaetigen.gif"><img class="size-full wp-image-86 alignnone" title="freundschaft-bestaetigen" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/freundschaft-bestaetigen.gif?w=529" alt=""   /></a><br />
Wenn Du auf das Freundschaft-Symbol klickst, öffnet sich ein Fenster, bei welchem Du die Anfrage bestätigen oder &#8222;nicht jetzt&#8220; bearbeiten kannst. Ebenso kannst Du Dir Anregungen für dein Menschengedächtnis über einen Klick auf den &#8222;X gemeinsame Freunde&#8220;-Text holen. Falls Du mit der Anfrage nicht oder erstmal nichts anfangen möchtest, kannst Du einfach auf &#8222;Nicht jetzt&#8220; klicken. Diese findest Du wieder, wenn Du auf &#8222;Alle Freundschaftsanfragen anzeigen&#8220; klickst.<br />
Falls Du mit anfragenden Person eine Facebook-Freundschaft willst, klickst Du auf &#8222;Bestätigen&#8220;.</p>
<p>Wenn Du Menschen für Facebook-Freundschaften selbst finden möchtest, kannst Du Dir Menschen von Facebook vorschlagen lassen. Einfach oben rechts auf &#8222;Freunde finden&#8220; im geöffneten Fenster klicken, Facebooks Bitte ignorieren, Facebook Dein E-Mailadressbuch zur Verfügung stellen, nach unten scrollen und dort schlägt Dir Facebook verschiedene Menschen vor. Diese Vorschläge erstellt Facebook aus allen Facebook zur Verfügung stehenden Daten, z.B. gemeinsamen Freund_innen, gemeinsamem Schulbesuch, etc.</p>
<p>Die von Dir gewählte Öffentlichkeit wird nach erfolgreicher Erstellung einer Freundschaft (Erst eine Anfrage, dann die Bestätigung) informiert:</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/nachricht-neue-freundschaft.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-94" title="Nachricht-neue-Freundschaft" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/nachricht-neue-freundschaft.gif?w=529" alt=""   /></a></p>
<p>Weiterhin kannst Du auch gezielt nach Menschen <a href="#suchen">Suchen</a>.</p>
<p>Da Facebook-Freundschaften sowohl qualitativ als auch in der gewünschten Quantität sehr unterschiedlich sein können, kannst Du diese auch gestalten, z.B. über <a href="#listen">Listen</a>.</p>
<h2><a name="pn"></a>Privatnachrichten</h2>
<p>Wenn Du Facebook-Freundschaften hast, wirst Du vielleicht auch mit diesen privat kommunizieren wollen. Dafür gibt&#8217;s die Privatnachrichten-Funktion (die direkt mit dem <a href="#chat">Chat</a> verbunden ist). Privatnachrichten sind so ähnlich wie E-Mails, nur auf Facebook.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-nachricht-mini.gif"><img class="alignright size-full wp-image-88" title="neue-nachricht-mini" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-nachricht-mini.gif?w=529" alt=""   /></a>Wenn Du eine neue Nachricht bekommen hast, ist &#8211; genau wie bei den neuen Freundschaftsanfragen &#8211; das Symbol erleuchtet.</p>
<p>Nach dem Klicken auf das Symbol öffnet sich ein Fenster, in welchem Dir die aktuellsten privaten Dialoge angezeigt werden. Also egal ob Du eine Nachricht verschickt hast oder ob Du eine Nachricht bekommen hast, es ist nicht wie der Posteingang bei E-Mails. Du siehst zwar immer den Namen der anderen Person, doch darunter kann auch der Anfang eines Textes stehen, den Du geschrieben hast.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/fenster-privatnachrichten.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-89" title="Fenster-privatnachrichten" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/fenster-privatnachrichten.gif?w=529" alt=""   /></a></p>
<p>Wenn Du auf die gewünschte Nachricht klickst, wird Dir der komplette Dialog, den Du privat mit dieser Person geführt hast, angezeigt. Die neueste Nachricht findest Du unten. Darunter findest Du das Formular, welches Dir ermöglicht, dieser Person zu antworten.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachrichten-antworten.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-90" title="Privatnachrichten-antworten" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachrichten-antworten.gif?w=529&#038;h=196" alt="" width="529" height="196" /></a></p>
<p>Einfach Antwort eingeben und auf &#8222;Antworten&#8220; klicken.</p>
<p>Wenn&#8217;s schneller gehen soll, findest Du auf unter der rechten Seite des Formularfeldes eine Auswahlmöglichkeit.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachrichten-schnell-antworten.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-91" title="Privatnachrichten-schnell-antworten" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachrichten-schnell-antworten.gif?w=529&#038;h=156" alt="" width="529" height="156" /></a></p>
<p>Dort ein &#8222;Häkchen&#8220; zu setzen bedeutet, dass Du nicht auf &#8222;Antworten&#8220; klicken musst, sondern einfach &#8222;Enter&#8220; drücken kannst. Vorsicht damit, denn manchmal drückst Du vllt. automatisch &#8222;Enter&#8220;, weil Du einen Absatz willst und dann ist die Nachricht schon verschickt.</p>
<p>Oben rechts im Privatnachrichten-Fenster kannst Du auch auf &#8222;Neue Nachricht verschicken&#8220; klicken, wenn Du eine neue Nachricht schreiben willst. Dann öffnet sich ein Fenster, wo Du im Formularfeld &#8222;An:&#8220; nur den Namen der gewünschten Person oder Personen angeben musst und eben die Nachricht.<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachricht-verschicken.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-92" title="Privatnachricht-verschicken" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachricht-verschicken.gif?w=529&#038;h=264" alt="" width="529" height="264" /></a><br />
Bereits beim Tippen des ersten Buchstaben des Namens werden Dir Vorschläge angezeigt. Einfach die richtige Person anklicken:</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachricht-adressat_in.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-93" title="Privatnachricht-Adressat_in" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/privatnachricht-adressat_in.gif?w=529&#038;h=177" alt="" width="529" height="177" /></a></p>
<p>Bei mehreren Personen einfach nach dem Anklicken die nächsten Buchstaben tippen und wieder auswählen.</p>
<p>Zum Abschluss auf &#8222;Senden&#8220; klicken oder falls Du es Dir anders überlegt hast, auf &#8222;Abbrechen&#8220;.</p>
<h2><a name="chat"></a>Chat</h2>
<p>Die Privatnachrichten haben eine direkte Verbindung zur Chatfunktion. <a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-online.gif"><img class="alignright size-full wp-image-168" title="chat-online" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-online.gif?w=529" alt=""   /></a>Ganz Rechts wird Dir auf Facebook immer eine Ansicht Deiner Facebook-Freund_innen angezeigt, welche gerade online sind und welche nicht. Du siehst das am grünen Punkt rechts nebem dem Namen. Wenn Du eine Person anchatten willst, klickst Du einfach auf den Namen und schon öffnet sich links neben der rechten Seitenleiste ein Fenster:<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-fenster.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-169" title="Chat-Fenster" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-fenster.gif?w=529" alt=""   /></a>Oben siehst Du den Namen der Person mit Du chattest, daneben ein kleines Kamera-Symbol für einen Videochat, dann ein Zahnrad für zusätzliche Chatfunktionen und das x um das Chatfenster zu schließen. Im weißen Bereich werden Dir die letzten Nachrichten angezeigt, die Du mit der Person geschickt hast (auch <a href="#pn">Privatnachrichten</a>!). Ganz unten neben der Sprechblase kannst Du Deine Nachricht reinschreiben und durch &#8222;Enter&#8220; abschickst.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-zahnrad-menu.gif"><img class="alignright size-full wp-image-170" title="chat-zahnrad-menu" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-zahnrad-menu.gif?w=529" alt=""   /></a>Das Zahnrad ermöglicht Dir, z.B. zusätzliche Personen zum Chat hinzuzufügen. In die Privatnachrichten-Ansicht zu wechseln (Vollständige Unterhaltung anzeigen), das Fenster zu leeren oder die Person aufgrund von Spam zu melden.</p>
<p>Das besondere am Chatfenster ist, dass Du während der Unterhaltung auf Facebook rumsurfen kannst. Das Chatfenster kommt dann einfach mit und wird nicht einfach geschlossen.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-suche-verfuegbarkeit.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-171" title="chat-suche-verfuegbarkeit" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/chat-suche-verfuegbarkeit.gif?w=529" alt=""   /></a>Wenn Du mit Freund_innen chatten möchtest, die nicht in der rechten Seitenleiste angezeigt werden, kannst Du diese im Such-Feld ganz untensuchen. Ebenso kannst Du mit Klick auf das Zahnrad Deine Chat-Verfügbarkeit einschränken &#8211; also für alle oder bestimmte Gruppen als Offline erscheinen. Wenn Du die Chat-Töne ausschaltest, kriegst Du kein akustisches Signal, bei einer neuen Nachricht erhälst.</p>
<h2><a name="bena"></a>Benachrichtigungen</h2>
<p>Auf Facebook erhälst Du immer dann eine Benachrichtigung, wenn etwas mit Dir zu tun hat. Z.B. wenn Dein Status kommentiert wurde, mit &#8222;gefällt mir&#8220; markiert oder geteilt wurde, wenn in Deinen Gruppen etwas passiert ist, wenn Du angestupst wurde, Du eine Anfrage erhalten hast, Du eine Aufforderung und/oder Einladung erhalten hast, oder etwas kommentiert wurde, dass Du kommentiert hast.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-benachrichtigung-mini.gif"><img class="size-full wp-image-97 alignright" title="neue-benachrichtigung-mini" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/neue-benachrichtigung-mini.gif?w=529" alt=""   /></a>Wenn dieses Zeichen aufleuchtet, gibt&#8217;s also Neuigkeiten zu etwas, dass Dich zumindest mal interessiert bzw. etwas mit Dir direkt zu tun hat.</p>
<p>Ebenso wie bei dem Freundschafts- und Privatnachrichten-Symbol öffnet ein Klick auf dieses Zeichen Dir ein Fenster, in der Dir kurz die aktuellsten Benachrichtigungen angezeigt werden. Ein Klick auf diese bringt dich &#8222;dorthin&#8220;, also z.B. zum Kommentar oder der Statusmeldung, der Gruppe&#8230;</p>
<h3><a name="mb"></a>Melden / Blockieren</h3>
<p>Jede Seite und jeder Account kann gemeldet und blockiert werden. Entweder über die Privatsphäre-Einstellungen, über Links auf den jeweiligen Seiten und Profilen oder über Links im Umfeld eines Updates, einer Nachricht etc.</p>
<p>Blockieren ist eine Entscheidung, die Du für Dich triffst. Willst Du von etwas nie wieder hören und sehen, kannst Du sie blockieren. Wenn Du findest, dass Facebook diese Seite oder Person verbieten sollte, kannst Du sie melden.</p>
<p><a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/melden-blockieren.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-174" title="melden-blockieren" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/melden-blockieren.gif?w=529" alt=""   /></a>Auf Seiten und Profil-Seiten von Personen findest Du den Link dazu ganz unten in der linken Seitenleiste.<br />
Nach einem Klick darauf öffnet sich ein Fenster (bei Seiten sieht&#8217;s ein bisschen anders aus):<br />
<a href="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/fenster-blockieren-melden.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-175" title="fenster-blockieren-melden" src="http://generationendialog.files.wordpress.com/2011/12/fenster-blockieren-melden.gif?w=529&#038;h=406" alt="" width="529" height="406" /></a><br />
Wenn Du nur für Dich Vorkehrungen treffen möchtest, beachte die Aufwahlmöglichkeiten unter &#8222;Außerdem kannst du dieses Profil folgendermaßen melden:&#8220; einfach nicht.</p>
<h3><a name="dd"></a>Danke und Datenschutz</h3>
<p>Ich habe mich bemüht keine Bilder von privaten Post etc. zu machen und so darauf zu achten, dass keine nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Daten über einen Screenshot das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Sollte ich etwas übersehen haben, bitte Bescheid geben.</p>
<p>Die Frage des Datenschutz erklärt auch, warum Einige Sachen nicht mit Bild erklärt wurden, z.B. die Verwaltung von Blockierungen oder wie Facebook-Freund_innen Listen hinzugefügt werden.</p>
<p>Wenig zimperlich war ich mit Seiten und öffentlichen Gruppen. Ich hoffe sogar, dass es für diese gute Werbung ist ;-).<br />
Ein herzlichen Dank an all die lesbischen Vereine/Webseiten/Unternehmen, die mir ermöglicht haben, sowas wie @-Markierungen mit Bildern zu erklären &#8211; die Buchstaben &#8222;Lesb&#8220; werden in meinem Facebook-Umfeld ausschließlich von diesen im Namen benutzt.</p>
<p>Ein herzlicher Dank geht an<a href="http://www.kiturak.wordpress.com" target="_blank"> kiturak</a>, die bei jedem &#8222;Ich brauch ein Bild davon, darf ich mal kurz die Freundschaft mit Dir beenden?&#8220;-Spiel mitgemacht hat und mir teilweise eigene Screenshots zur Verfügung gestellt hat.</p>
<p>Mein Dank geht außerdem an meine Computer- und Internet-Seniorinnen im <a href="http://www.frauenzentrum-mainz.de" target="_blank">Frauenzentrum Mainz</a>, die mir ein großes Stück die Augen für Unerklärtes geöffnet haben.</p>
<h2><a name="autor"></a>Autor_innen</h2>
<p>Hier wird vermerkt, wer was geschrieben hat. Aktuell ist das nur ich ;-), also <a href="http://www.facebook.com/de.stephaniemayfield" target="_blank">Stephanie</a>.</p>
<h2><a name="proto"></a>Protokoll über Veränderungen</h2>
<p>Hier wird vermerkt, wenn der Artikel überarbeitet wurde. Aktuell befinden wir uns in der Erstfassung.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/73/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=73&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Anwendungen-weitergeben</media:title>
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			<media:title type="html">publikum-aeltere-beitraege</media:title>
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			<media:title type="html">Person-Noah-Sow-Seite</media:title>
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			<media:title type="html">Facebook-als-Seite-verwenden</media:title>
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			<media:title type="html">Facebook-Gruppenseite</media:title>
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			<media:title type="html">Status-updates-Seiten</media:title>
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			<media:title type="html">Personen-Einstellungen-Details</media:title>
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			<media:title type="html">Was-machst-Du-gerade</media:title>
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			<media:title type="html">Facebook-Status-schreiben</media:title>
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			<media:title type="html">Statusupdate-foto-hochladen</media:title>
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			<media:title type="html">Status-update-kommentieren-teilen</media:title>
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			<media:title type="html">oeffentlichkeit-festlegen</media:title>
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			<media:title type="html">Listen-Seitenleiste</media:title>
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		<title>Methoden der internen Gruppenorganisation</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tagesordnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Treffen zumeist jüngerer Feminist_innen, wie dem Gendercamp oder dem ju_fem_netz-Treffen, habe ich die These entwickelt, dass einen Generationenunterschied in &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/11/methoden-der-internen-gruppenorganisation/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=62&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Treffen zumeist jüngerer Feminist_innen, wie dem <a href="http://www.gendercamp.de/" target="_blank">Gendercamp</a> oder dem <a href="http://feministisches-zentrum.de/junge-feministinnen-maedchenarbeit" target="_blank">ju_fem_netz</a>-Treffen, habe ich die These entwickelt, dass einen Generationenunterschied in der Verbreitung von Gruppenorganisationsmethoden liegt. Daher hatte ich &#8211; zunächst für das <a href="http://www.feministisches-zentrum.de" target="_blank">feministische Zentrum</a> &#8211; diesen Text zu Methoden der Gruppenorganisation geschrieben. Bis auf den Anfang und das Ende habe ich nichts geändert, um den Text hier erneut zu veröffentlichen.</p>
<p>Der Text ist nicht inhaltlich strukturiert, sondern geht eher nach meiner Annahmen über die Nachvollziehbarkeit der Gründe für die Organisationsmethoden. Hier mein „Best-of“ von Gruppenproblemen und „traditionelle“ Methoden, die versuchen damit umzugehen.<span id="more-62"></span></p>
<h3>Inhaltsverzeichnis</h3>
<ol>
<li><a href="#Konsens">Es gibt keinen vorraussetzbaren Konsens</a></li>
<li><a href="#Kommunikation">Methoden für die Kommunikation</a>
<ul>
<li><a href="#Moderation">Moderation</a></li>
<li><a href="#Meldungen">Visuelle und/oder akustische Meldungen</a></li>
<li><a href="#Redeliste">Redeliste</a><br />
<a href="#Vor-_und_Nachteile_Redeliste">Vor- und Nachteile von Redelisten</a></li>
<li><a href="#Weitere_Meldeformen">Weitere Meldeformen</a><br />
<a href="#DA">Direkte Antwort</a><br />
<a href="#GO-Antrag">Verfahrensabsprachen (GO-Anträge)</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#Struktur">Strukturmethoden</a>
<ul>
<li><a href="#GO">Geschäftsordnung</a></li>
<li><a href="#Abstimmung">Entscheidungen treffen</a></li>
<li><a href="#TO">Tagesordnung</a></li>
</ul>
</li>
</ol>
<h2><a name="Konsens"></a>Es gibt keinen voraussetzbaren Konsens</h2>
<p>Das schwierigste zuerst: Alles was eine Gruppe auf einem Treffen macht und nicht macht wird entschieden. Nicht notwendigerweise von der gesamten Gruppe und nicht notwendigerweise bewusst.</p>
<p>„Wer darf sprechen?“, „Wann darf gesprochen werden?“, „Wer darf wann sprechen?“, „Worüber darf gesprochen werden?“, „Wann darf worüber gesprochen werden?“ sind allein ein paar Beispiele ausschließlich aus dem Bereich der Kommunikation, ohne dass bereits ein Dialog in der Gruppe stattfindet. Unbestritten werden diese Fragen scheinbar im Konsens getroffen: Die Teilnehmer_innen reden nacheinander, es wird aufgezeigt und irgendeine_r erteilt Rederecht oder es wird automatisch abgewechselt, die Themen finden sich…</p>
<p>Dies ist jedoch kein Konsensbeschluss, sondern eine Machtfrage. Ein verhältnismäßig leichtes Beispiel dafür sind die „Stillen“. Stille oder sich kaum an der Gruppenkommunikation beteiligende Teilnehmer_innen entstehen aus vielen Gründen. Der bekannteste Grund ist wohl „leiste Stimme“ in Kombination mit „fehlender Durchsetzungsstrategie“.</p>
<p>Ein Beispiel: X weiß, dass er_sie Schwierigkeiten hat, in nicht-moderierten Gesprächen Beiträge zu platzieren, da X Stimmvolumen im Verhältnis zu den anderen Teilnehmer_innen gering ist. Daher hätte X gerne ein moderiertes Gespräch. Leider hat die Gruppe unbewusst entschieden, nicht-moderiert zu sprechen. Wie kann X dafür in dieser Situation sorgen, ein moderiertes Gespräch zu bekommen? Überhaupt nicht. Vor allem nicht, wenn X glaubt, dass er_sie kein Recht auf für ihn_sie abgestimmte Gesprächsstrukturen hat. Damit X aber das Gefühl haben kann, dass die Gruppe ein Interesse an für alle machbare Gesprächsstrukturen hat, muss darüber bewusst entschieden werden, wie gesprochen wird. Die Macht liegt bei den „Lauten“.</p>
<h2><a name="Kommunikation"></a>Methoden für die Kommunikation</h2>
<h3><a name="Moderation"></a>Moderation</h3>
<p>Mindestens eine Person muss sich dafür verantwortlich fühlen, dass alle, die etwas sagen wollen, auch etwas sagen können. In der Regel funktioniert es nicht, wenn sich „alle verantwortlich fühlen sollen“, weil dann nicht klar ist, wer sich im Ernstfall darum kümmert. Was die Moderation leisten soll und welche (Macht)Mittel dieser dafür gegeben werden, muss entscheiden werden (dazu später mehr).</p>
<h3><a name="Meldungen"></a>Visuelle und/oder akustische Meldungen</h3>
<p>Damit alle die Chance haben mitzureden, ist es leichter, wenn die Teilnehmer_innen die Möglichkeit haben, Redebeiträge anzumelden. Dies geschieht häufig durch „Aufzeigen“, also das Strecken eines Armes mit entweder ausgestreckter Hand oder einem ausgestrecktem Finger. Wenn unklar ist, ob -oder wenn klar ist, dass nicht -  alle Aufzeigen können oder das Aufzeigen sehen können, ist es z.B. auch möglich oder verpflichtend möglich (wenn alle akustische Meldungen hören können), per Nennung des eigenen Namens Redebeiträge anzumelden.</p>
<p>Welcher derartig angemeldete Redebeitrag zu Wort kommt, entscheidet die Moderation. Wie die Moderation entscheiden soll, kann z.B. über eine Form der Redeliste festgelegt werden.</p>
<h3><a name="Redeliste"></a>Redeliste</h3>
<p>Es gibt sehr viele Formen von Redelisten. Allen Fällen ist gemein, dass eine irgendwie strukturierte Liste über die angemeldeten Redebeiträge geführt wird und nach dieser die Teilnehmer_innen dran genommen werden. Mögliche Strukturformen von Redelisten sind z.B.:</p>
<ul>
<li>Einfache Redeliste<br />
Die Person, die die Redeliste führt, schreibt die Namen möglichst nach zeitlicher Reihenfolge der Meldungen auf und ruft die Aufgeschriebenen nacheinander auf.</li>
<li>Frauenquotierte Redeliste<br />
In gemischtgeschlechtlichen Gruppen machen Frauen in der Regel weniger Redebeiträge als Männer (mir sind dazu ausschließlich geschlechterbinäre Daten bekannt). Daher gibt es die Möglichkeit der Frauenquotierten Redeliste. In diesem Fall schreibt die Person, die die Redeliste führt, Frauen und Männer getrennt auf und ruft abwechselnd eine Frau, dann einen Mann usw. auf.Mir ist keine nicht geschlechterbinäre quotierte Redeliste bekannt und ich würde mich sehr über diesbezügliche Ergänzungen freuen!</li>
<li>Erstredner_innenliste<br />
Die Erstredner_innenliste holt Beiträge von Personen, die noch nicht zum aktuellen Thema gesprochen haben nach vorne. Ich habe selbst eine solche Redeliste noch nicht geführt, daher hier eine möglicherweise unvollständige Erklärung (Ergänzungen gerne):Die Namen der Teilnehmer_innen werden im Vorfeld notiert oder bei Meldungen. Bei jeder Meldung wird neben dem Namen fortlaufend numeriert, so dass einerseits ersichtlich ist, in welcher Reihenfolge Redebeiträge angemeldet wurde und, durch Anzahl der Nummern neben dem Namen, wie oft die Person bereits gesprochen hat. Aufgerufen wird dann erst die Personen, die noch nicht gesprochen haben und dann nach Reihenfolge der Meldungen.Mit dieser Art der Redeliste ist auch möglich, nicht nur Erstredner_innen nach vorne zu holen, sondern – nach Absprache mit der Gruppe – generell die früher dran zu nehmen, die seltener als andere gesprochen haben. Es ist möglich, die Frauenquotierte mit der Erstredeliste zu kombinieren.</li>
</ul>
<h4><a name="Vor-_und_Nachteile_Redeliste"></a>Vor- und Nachteile von Redelisten</h4>
<p>Wie bei jeder Methode, sind die Teilnehmer_innen im Vorteil, die bereits Übung mit der Methode haben.  Bei Redelisten können längere Zeiträume zwischen der Meldung und dem Redebeitrag entstehen, so dass der thematische Auslöser für die Meldung zum Zeitpunkt des Redebeitrags mit dem aktuellen Diskussionsstand nicht mehr zusammen passt oder zusammenzupassen scheint.</p>
<p>Mit  Übung und Erfahrung steigt die Fähigkeit zu entscheiden, ob der eigentlich angedachte Redebeitrag noch notwendig ist (wurde z.B. etwas ähnliches bereits geäußert), wie das Thema des geplanten Redebeitrags in die Diskussion zurück zu integrieren ist und die Entscheidbarkeit den Redebeitrag „abzumelden“ (also einfach zu sagen „Bitte streichen“ oder „Hat sich erledigt“) oder den angemeldeten Redebeitrag für einen Beitrag zum aktuellen Diskussionsstand zu nutzen. Ebenso steigt mit der Erfahrung aller Teilnehmer_innen mit der Methode auch die Fähigkeit derart strukturierten Gesprächen zu folgen.</p>
<p>Erfahrung mit Redelisten ist damit ein Machtfaktor. Erstredelisten lindern dies ein bisschen, da Teilnehmer_innen die, z.B. aus mangelnder Erfahrung seltener sprechen, früher dran genommen werden und so den direkten Bezug zu ihrem Beitrag nicht so schnell verlieren.</p>
<p>Natürlich wäre es für Einige toll, einfach immer direkt antworten zu können. Doch dies wollen im Zweifelsfall viele und Einige schätzen/brauchen vielleicht ebenso die Möglichkeit, ein bisschen mehr Zeit zum Nachdenken zu haben. Redelisten und Moderation dienen dazu, dass nicht eine die „stärkere“ Person spricht – sondern allen einen möglichst fairen Raum zu geben.</p>
<h3><a name="Weitere_Meldeformen"></a>Weitere Meldeformen</h3>
<p>Nichtdestotrotz gibt es Momente, in denen ein direkter Redebeitrag notwendig ist, z.B. bei akuten Fragen oder Verfahrensabsprachen. Dafür gibt es bestimmte Formen der Meldung:</p>
<h4><a name="DA"></a>Direkte Antwort</h4>
<p>In einem Redebeitrag wird eine Frage gestellt, die einer direkten Antwort bedarf und das von möglichst einer bestimmten Personengruppe (z.B. Orga-Leuten und so). Es geht also nicht um Fragen, die in der Diskussion geklärt werden, sondern die bereits irgendwie beantwortet wurden (z.B. „Was hatten wir nochmal zu dem und dem Thema beschlossen?“ hier ist eine direkte Antwort, z.B. der protokollführenden Person, statthaft.) Direkte Antworten sind möglichst kurz und dürfen inhaltlich nicht auf die aktuelle Diskussion einwirken (also kein „Wo ich gerade das Wort habe, fällt mir noch ein….“).</p>
<p>Direkte Antworten werden häufig durch eine Meldung mit zwei erhobenen Fingern angemeldet (Zeige- und Mittelfinger). Sollten sich mehrere Menschen für eine direkte Antwort melden (z.B. weil die Orga eines Treffens antworten sollte und das sind häufig mehrere Personen), sollten diese sich kurz (evtl. durch Gestik) einig werden, wer antwortet.</p>
<h4><a name="GO-Antrag"></a>Verfahrensabsprachen (GO-Antrag)</h4>
<p>Verfahrensabsprachen, sogenannte GeschäftsOrdnungs-Anträge (zur Geschäftsordnung später mehr), dienen dazu, Vorschläge zum Ablauf zu machen. Je nach Absprache der Gruppe sind es nicht nur Vorschläge, sondern „Fakten“. Ein beliebter Verfahrensvorschlag ist z.B. „Antrag auf X-Minuten Pause“.</p>
<p>Häufig werden Verfahrensabsprachen durch zwei erhobene Arme angemeldet und direkt nach dem laufenden Redebeitrag drangenommen. Nach dem Antrag zur Verfahrensabsprache wird, wenn es sich um einen Vorschlag handelt, von der Moderation in vielen Gremien die Frage gestellt: „Gibt es eine formale oder inhaltliche Gegenrede?“. Meldet sich jetzt keine Person, gilt der Antrag als angenommen. Melden sich Personen oder eine Person, wird geklärt ob formal oder inhaltlich. Formale Gegenrede bedeutet, dass die Person, die eine formale Gegenrede angemeldet hat, eine Abstimmung über den Antrag will, aber dies nicht begründet. Die Anmeldung einer inhaltlichen Gegenrede bedeutet, dass es eine Abstimmung geben soll, und die anmeldende Person etwas dazu sagen will. Inhaltliche Gegenreden werden den Formalen vorgezogen (frei nach dem Motto „Eine Begründung ist immer gut.“).</p>
<p>Allein am Punkt Verfahrensabsprachen ist ersichtlich, dass eine Gruppe unglaublich viele Verfahrensabsprachen vor einer inhaltlichen Diskussion treffen muss. Diese alle „im Kopf zu behalten“ ist für viele unmöglich, all diese Absprachen vor jedem einzelnen Treffen zu führen, eher unmöglich und alles zu bedenken, ebenso schwierig. Daher geben sich einige Gruppen sogenannten Geschäftsordnungen.</p>
<h2><a name="Struktur"></a>Strukturmethoden</h2>
<h3><a name="GO"></a>Geschäftsordnung</h3>
<p>Eine Geschäftsordnung ist ein meist mehrseitiges Papier in welchem möglichst strukturiert und eindeutig festgelegt wird, welche Verfahrensabsprachen eine Gruppe für sich trifft. Viele Gremien geben sich eine Geschäftsordnung, in welcher sie eben Verfahrensabsprachen treffen – mit unterschiedlichen Zielsetzungen, denn nicht alle haben das Ziel eine für alle faire Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Häufig finden sich Geschäftsordnungen in Zusammenhang mit Satzungen und anderen Ordnungen, das ist aber nicht unbedingt notwendig.</p>
<p>Eine Geschäftsordnung hält für alle fest, welche Absprachen getroffen wurden, z.B. wie Gespräche strukturiert werden, Entscheidungen getroffen werden, welche Verfahrensanträge gestellt werden können (und wie darüber entschieden wird), wann worüber gesprochen wird, usw. (Manche Dinge werden über Satzungen geklärt, die ich jedoch hier einfach in der Geschäftsordnung subsumiere, da ich gedanklich von freien Gruppen/Treffen, wie dem Gendercamp und dem ju_fem_netz-Treffen, ausgehe.)</p>
<p>Im Bereich der Geschäftsordnungsanträge (GO-Anträge) (s.o. Verfahrensabsprachen) gibt es viel Spielraum, sowohl für flexible und faire Bedürfnisbefriedigungen als auch für Machtspiele. Was an GO-Anträgen möglich ist und was nicht muss genauso festgelegt werden wie der Umgang damit. Bleiben wir beim obigen Beispiel der Pausen: Menschen brauchen aus unterschiedlichen Gründen Pausen. Einige nur, weil sie mal eine Zigarette rauchen wollen, Einige ermüden schneller, Einige möchten privat ein paar Dinge klären usw. Gerade bei der Motivationslage „schnellere Ermüdung“ ist die Möglichkeit einen Antrag auf eine Pause stellen zu können eine Frage der Barrierefreiheit. Es ist also u.a. deswegen sinnvoll, diesen Antrag durch die Geschäftsordnung zu ermöglichen.</p>
<p>Dann stellt sich die Frage des Umgangs mit einem solchen Antrag. Ich hatte oben erwähnt, dass manche GO-Anträge keine Vorschläge, sondern „Fakten“ sind. Mit „Fakten“ meinte ich, dass festlegbar ist, dass manchen GO-Anträgen schlicht ohne Abstimmung entsprochen wird. Im Pausenbeispiel kann das sinnvoll sein, damit Menschen, die eine Pause brauchen, diese auch bekommen und sie sie nicht erkämpfen müssen. Sicherlich könnten Betroffene in der Begründung ihres Antrags sagen, dass sie aus Gründen der Barrierefreiheit eine Pause wollen, aber nicht alle wollen sich vor Gruppen outen. Deren Privatsphäre im Auge zu behalten, ist – wenn das Ziel eine möglichst faire Atmosphäre ist – wichtig, wenn die Geschäftsordnung beschlossen wird.</p>
<p>Ein anderer GO-Antrag der Fakten schafft, ist in manchen Gremien z.B. der Antrag auf ein Frauenplenum. Ein Frauenplenum dient dazu, etwas unter Ausschluss der Teilnehmer zu diskutieren. Dem kann z.B. ein Sexismus-Vorfall zugrunde liegen oder die Annahme das Frauen zum Diskussionsthema aufgrund ihres Geschlechts eine andere Position haben. Dementsprechend wird teilweise Entscheidungen des Frauenplenum eine aufschiebende Wirkung (über das Thema darf es beim nächsten Treffen beschlossen werden) oder ein Veto-Recht (ein (möglicher) Beschluss der Gesamtgruppe kann nicht getroffen werden / ist ungültig) eingeräumt.</p>
<p>Ich habe es zwar bisher noch nicht einer Geschäftsordnung gesehen, aber analog zum Frauenplenum wären meines Erachtens Gruppenplenen anderer marginalisierter Gruppen (POC, WOC, Homos, Polys, Bis, Trans, Behinderte, chronisch Kranke, lesbische WOC etc.) ebenso eine gute Idee. Derartige Plenen, insbesondere mit oben genannten Rechten, sind eine gute Möglichkeiten, zu verhindern, dass der Erfahrungshintergrund dieser Gruppen nicht genügend Beachtung findet, weil die „Mehrheit“- bzw. privilegierte Gruppe sich selbst als Maßstab nimmt.</p>
<h3><a name="Abstimmung"></a>Entscheidungen treffen</h3>
<p>Ich habe bereits viel darüber gesprochen, dass Entscheidungen getroffen werden müssen, aber bisher nichts dazu gesagt, wie diese getroffen werden können. Das liegt vor allem daran, dass in einer demokratischen Gesellschaft, gerne einerseits von Mehrheitsentscheidungen ausgegangen wird und andererseits leicht der Eindruck entsteht, dass „Abstimmungen“ langweilige und bürokratische Prozesse sind.</p>
<p>Das Handheben/Kreuz machen bei Abstimmungen dient jedoch nicht nur der besseren Zählbarkeit der Stimmen. Es dient auch der Sichtbarkeit der „Stillen“. Ich hab es jetzt mehrfach erlebt, dass statt einer Abstimmung auf ein deutliches „Nein“ gewartet wurde oder die Moderation evtl. im Kopf die Pro- und Contra-Beiträge gegeneinander aufwog (Meine Vermutung. Kann echt nicht sagen, wie manchmal die Entscheidung getroffen wurde.). Ein deutliches „Nein“ zu formulieren und laut in den Raum zu stellen, liegt nicht Allen – aus verschiedensten Gründen. Allein die Gruppendynamik und die Angst vor sozialem Ausschluss („Alle scheinen sich einig zu sein, da sollte ich mich wohl besser nicht „so anstellen…““) lässt „stille“ Teilnehmer_innen entstehen, die jedoch bei einer geheimen (also anonym per Zettel) oder offenen Abstimmungen (durch Handheben) ihre Meinung beisteuern würden.</p>
<p>Heißt: Wird auf Abstimmungen verzichtet, liegt die Macht bei den Lauten. Hinzukommt noch: Wird die Stimmung der Gruppe von der Moderation für die Entscheidungen bewertet, ist die Moderation nicht vor eigenen Fehlern gefeit. Es ist wirklich schwierig, nicht Sympathie und Äußerungen von hierarchisch höher geschätzten Teilnehmer_innen in die Bewertung der Stimmung einfließen zu lassen. Zudem entsteht für die Unterlegenen leicht der Eindruck, die Moderation wäre nicht neutral (selbst wenn sie es war).</p>
<p>Abstimmungen sind ein deutlicher Machtfaktor. Bei Mehrheitsentscheidungen liegt die Macht immer bei der Mehrheit – egal ob mit einfacher Mehrheit (also 50,01% der abgegebenen Stimmen) oder z.B. zweidrittel Mehrheit (66,6% der Stimmen) entschieden wird. Andererseits liegt bei Konsensentscheidungen die Macht häufig beim „kleinsten gemeinsamen Nenner“. Daher findet sich häufiger eine „Mischform“, heißt einige Entscheidungen erfolgen nach Mehrheit, andere nach Konsens, Plenen marginalisierter Gruppen haben ein Veto-Recht, etc. Was unter welche Abstimmungsform fällt kann z.B. nach Thema entschieden werden oder auf Zuruf. Mit Zuruf meine ich, dass z.B. beschlossen wurde, dass Entscheidungen mit einfacher Mehrheit Standard sind, jedoch GO-Anträge auf zweidrittel Mehrheit oder Konsens gestellt werden können und dem weitreichenderen (also Konsens ist weitreichenderer als zweidrittel Mehrheit) ohne Abstimmung (also ein Fakten-schaffender Antrag) entsprochen wird. Ähnlich kann mit der Frage nach geheimer oder offener Abstimmung verfahren werden.</p>
<p>Doch wann wird eigentlich über was gesprochen und entschieden?</p>
<h3><a name="TO"></a>Tagesordnung</h3>
<p>Über was und wann gesprochen und abestimmt wird muss nicht unbedingt über eine Tagesordnung erfolgen, aber es muss allen Teilnehmer_innen ersichtlich sein, wie diese Themen platzieren können und eine Entscheidung herbeiführen können. Zudem muss allen klar sein, wann über die platzierten Themen gesprochen wird, damit zumindest die Interessierten dann nicht gerade „auf dem Klo“/woanders sind. Warum?:</p>
<p>Jede Diskussion und jede Abstimmung – auch die nicht-geführten &#8211; sind Machtfaktoren. Wer bestimmt, was diskutiert wird, hat die Macht zu entscheiden, was wichtig/relevant/interessant/usw. ist und was nicht. Wer weiß, wann Abstimmungen/Diskussionen erfolgen, hat zumindest die Möglichkeit, die Teilhabe daran einzuplanen. Mir ist kein Weg bekannt, wie es möglich ist, dass immer alle da sein können (insbesondere bei großen Gruppen), aber zumindest sollten möglichst frühzeitig die Termine bekannt sein, damit es wenigstens die Chance gibt, dass es Viele einplanen können.</p>
<p>Was „frühzeitig“ ist, wie Abstimmungen gefordert und Themen platziert werden können ist ein wichtiger Grund für eine Geschäftsordnung, denn im Zuge der Gestaltung der GO können solche Fragen entschieden und in dieser die Antworten nachgesehen werden. Ebenso können Sicherungsmechanismen eingebaut werden, z.B. „Wenn nicht X % der Teilnehmer_innen anwesend sind, wird weder diskutiert noch abgestimmt“.</p>
<p>Die Methode „Tagesordnung“ sieht vor, dass irgendwie bestimmte Themen in eine irgendwie bestimmte Reihenfolge gebracht werden, evtl. mit Zeitplan. Traditionell ist der erste Tagesordnungspunkt (TOP) „Hallo und Begrüßung“ und der zweite „Beschluss über die Tagesordnung“. Beim 2. TOP wird schon spannend, hier können weitere Themen platziert werden und die Reihenfolge der TOPe bestimmt werden. Wenn nicht anders vorgesehen, haben hier bereits alle die Möglichkeit sich und die eigenen Themen einzubringen. Weiterhin kann in der Geschäftordnung bestimmt werden, dass während der gesamten Zeit des Treffen Anträge auf weitere TOPe gestellt, einzelne bereits vergangene TOP „zurückgeholt“ (z.B. weil was vergessen wurde) oder TOPe vorgezogen („Muss gleich weg. Mir ist aber TOP X wichtig, können wir das jetzt machen?“) werden können.</p>
<p>Gerade bei Treffen mit wechselnden Teilnehmer_innen würde ich möglichst frühzeitig einen TOP „Beschluss über die Geschäftsordnung“ (bei sehr freien Treffen ohne Bezugnahme auf vorherige Treffen) oder „Änderungsänträge an die Geschäftsordnung“ machen. So ist die Geschäftsordnung vor inhaltlichen Diskussionen bestimmt und alle können darauf achten, dass die Machtverteilungsstrategien für alle einigermaßen fair sind. Natürlich steht vor dem Beschluss der GO nicht fest, wie abgestimmt wird, daher bietet sich ein Konsensverfahren über die Abstimmungsmodalitäten an.</p>
<p>Natürlich sind andere Wege als Tagesordnungen denkbar. Eine Themenbox oder ein „Über was wir sprechen sollten“-Plakat mit einer Zeitangabe, wann die notierten Themen besprochen werden sollen, ist genauso denkbar. Aber dann müssen auch alle notierten Themen besprochen werden oder zumindest allen klar sein, wonach entschieden wird, worüber gesprochen wird. Sonst entstehen <a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/11/kritik-und-gruppendynamik/" target="_blank">„Stille“ und „Aggressive“</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Kritik und Gruppendynamik</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/11/kritik-und-gruppendynamik/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruppenorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Agressive]]></category>
		<category><![CDATA[Betroffenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Eskalation]]></category>
		<category><![CDATA[Feedbackrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch-Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Moderation]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text erschien zuerst auf dem feministischen Zentrum. Ich veröffentliche ihn hier nochmal, da er einerseits zum hier publizierten Artikel &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/11/kritik-und-gruppendynamik/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=64&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text erschien zuerst auf dem <a href="http://www.feministisches-zentrum.de" target="_blank">feministischen Zentrum</a>. Ich veröffentliche ihn hier nochmal, da er einerseits zum hier publizierten Artikel &#8222;<a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/11/methoden-der-internen-gruppenorganisation" target="_blank">Methoden der internen Gruppenorganisation</a>&#8220; gehört und andererseits einem zukünftigen Text über feministische Kommentarmoderation zumindest als Gedankenstütze dienen soll.</p>
<h3>Die &#8222;Stillen&#8220; und die &#8222;Aggressiven&#8220;</h3>
<p>Vorweg: Hier sind mit „Stille“ nicht die gemeint, die generell nicht so viel sagen, sondern nur die, die „zum Schweigen gebracht wurden“.<br />
Ebenso sind mit „Agressive“ nicht die gemeint, die generell Probleme mit gewaltfreier Kommunikation haben, sondern diejenigen, die „in die Luft gehen“ und/oder unvermittelt „unbarmherzig“ formulieren.<br />
Zudem sind „Stille“ und „Aggressive“ nicht unbedingt unterschiedliche Menschen, es geht um die Rolle, die Personen in der Gruppe einnehmen. Deutlich: Teilnehmer_innen können alle Rollen einnehmen.<span id="more-64"></span></p>
<p>Ausdrücke von Ohnmacht, Verunsicherung, Verletzung, Diskriminierung, Marginalisierung usw. sind Rückzug und Kampf. Der Rückzug ist die Reaktion der „Stillen“, die Plenen (plötzlich) verlassen, sich nicht mehr an Diskussion beteiligen, sich aus der Gruppe zurückziehen, immer leiser in ihren Beiträgen werden usw.<br />
Kampf ist die Reaktion  der „Aggressiven“, die anfangen „dazwischen zu schießen“, sich außerhalb der Gruppe positionieren, die sauer und wütend werden, die als aggressiv wahrgenommen werden, die schreien, die toben, die angreifen.</p>
<p>Die „Stillen“ und „Aggressiven“ sind Anzeichen für Probleme in den Gruppen. Selbstverständlich gibt es Gelegenheiten, in den Teilnehmer_innen Probleme einfach total nett ansprechen und alle das Gefühl haben, dass das jetzt aber angemessen ist. Das ist jedoch echter Luxus, wer kann schon so auf Kritik reagieren bzw. so Kritik äußern? Schön wenn‘s so ist, aber dies als einzig berechtigte Form einzufordern, ist anmaßend. Genauso anmaßend ist es aber zu erwarten, dass alle mit allem umgehen können. Wie also damit umgehen?</p>
<p>Zunächst: Ich weiß, es ist schwierig, Kritik als wertvoll anzuerkennen und diese anzunehmen, aber genau deswegen ist es umso schwieriger Kritik zu äußern. Meistens wird auf Kritik abweisend reagiert und damit geht ein gruppendynamischer Prozess einher: Sozialer Ausschluss. Sozialer Ausschluss ist auch kein einseitiger Prozess von Gruppe gegen Einzelperson, sondern steht zueinander im Wechselverhältnis. Malen wir ein Bild:</p>
<h4>Beispiel für Kritik und sozialem Ausschluss</h4>
<p>X äußert eine Kritik in einer Gruppe, vielleicht sogar wütend. Einzelne melden sich dazu zu Wort und wollen vielleicht „nett“ sein, beschweren sich aber erst einmal über den Tonfall („Kannst Du das nicht anders sagen?“), formulieren Einschränkungen der Kritik („Aber da und da war das doch anders!“), geben partiell Recht („In dem Punkt hast Du ja Recht, aber….“), starten Rückangriffe („Du machst das aber auch nicht besser!“) usw. Einige Antwortende reagieren vielleicht ebenso verletzt und wütend („Jetzt haben wir uns so viel Mühe gegeben und immer noch die Meckereien.“). X spürt in der Regel die Verletzung und Wut Einzelner und wird eher hören, wo ihm_ihr nicht Recht gegeben wird, als andersrum.</p>
<p>Gibt es jetzt keinen unglaublich reflektierten Eingriff der Moderation (z.B. über eine Methode), versandet die Kritik und es kommt früher oder später eine Pause. X denkt etwas in der Form von „Alle hassen mich, weil ich was kritisiert habe“ und sucht im Best-Case-Szenario Kontakt zu mitgebrachten Freund_innen. Falls X keine Freund_innen mitgebracht hat, beginnt er_sie damit sich rumzudrücken (halb bei anderen stehen, sich ganz rauszuziehen, etc.).</p>
<p>Die „Anderen“ haben jetzt meistens ein Austauschbedürfnis über X-Kritik: „Hat X Recht?“, „Wie gehen wir mit der Kritik um?“, „Habe ich ungut reagiert?“, „Ist X ein Arschloch!“ etc. und suchen daher Kontakt mit allen außer X, um Anregungen und Klärungen zu bekommen, bevor sie mit X konfrontiert werden (und etwas Unüberlegtes tun).</p>
<p>X jedoch merkt nur, dass zu ihm_ihr kein Kontakt gesucht wird und fühlt sich in „Alle hassen mich“ bestätigt. Damit zieht sich X noch mehr zurück und/oder wird noch wütender und verletzter.</p>
<p>Im Wort-Case-Szenario machen Einzelne etwas Unüberlegtes und suchen Kontakt zu X und kritisieren X (aus Versehen). Es wird also immer schlimmer und X wird vermutlich nicht wieder zu Treffen der Gruppe kommen, sollte nicht irgendwann Irgendeine_r oder Mehrere ein Bravurstück in sozialer Integration vollbringen.</p>
<p>Spinnen wir das Bild weiter: X fährt irgendwann zu einem anderen Treffen und bemerkt wieder ein Problem in Gruppe. Ist X von dem Problem auch noch selbst betroffen, steigt das Unbehagen mit der Kenntnis des Problems ins Unermessliche. Aufgrund von den gerade skizzierten Erfahrungen mit Äußerungen von Kritik, entscheidet er_sie das Problem nicht zu benennen (oder zumindest nicht als offene Kritik, sondern so „unterschwellig“ (wird gerne als aggressiv wahrgenommen)). Rückzugtendenzen beginnen, X wird „still“, kommt nicht wieder und die Gruppe wird nie (klar) erfahren, was das Problem ist.</p>
<p>Das Ganze potenziert sich von Treffen zu treffen, die jeweiligen Gruppen müssen gar nicht Auslöser für „stilles“ und „aggressives“ Verhalten sein und es gibt so viele Namen für Platzhalter_in X.</p>
<h2>Was also ist zu tun?</h2>
<h3>Nachfragen</h3>
<p>Zunächst ist Achtsamkeit gegenüber den Anderen geboten. Ziehen sich Menschen zurück? Wer beteiligt sich nicht an Gesprächen? Wen empfinde ich als aggressiv? Nachfragen ist immer besser, als nicht nachfragen. Dennoch darf keine Antwort erwartet werden. Gerade die „Stillen“ werden häufig lieber den Teufel tun, als ehrlich zu sagen, was ihnen auf der Seele liegt, allein schon aus Angst vor beschissenen Reaktionen und sozialem Ausschluss.</p>
<p>Auf eine offene Frage „Geht’s Dir gut?“, „Brauchst Du nur Zeit für Dich oder gibt’s ein Problem?“ etc. eine „Alles prima“-Antwort zu bekommen, heißt nicht dass das stimmt, ist jedoch zu akzeptieren. Vielleicht fragen ja noch Andere und zu irgendwem hat die „stille“ Person irgendwann genug Vertrauen. Bei „Aggressiven“ können Nachfrager_innen mehr Glück haben, denn „Kampf“ kann ein Anzeichen für Auseinandersetzungsbereitschaft sein. Allerdings würde ich es nicht mit der Nachfrage „Warum bist Du denn so Scheiße drauf?“ (mit der Betonung auf „Du“) probieren, eher mit der Frage „Was hast Du vorhin „damit“ gemeint?“.</p>
<p>Gesetzt dem Fall, Du bekommst eine ehrliche Antwort, solltest Du darauf reagieren. Wenn Du das Gefühl hast, die ehrliche Antwort ist scheiße, überdenke ob es eine Defensiv-Reaktion deinerseits ist. Wenn Du dafür Zeit brauchst, sage es: „Ich muss darüber nachdenken. Können wir später darüber reden?“ (dann aber auch wieder den Kontakt suchen).</p>
<p>Wenn Du Dich überfordert fühlst, sage es: „Ich fühle mich davon überfordert. Willst Du trotzdem mit mir darüber sprechen oder soll ich eine andere Person suchen?“ wahlweise „Ich kann mit dem Thema nicht umgehen. Darf ich eine andere Person suchen?“ (Auch wirklich machen!)</p>
<p>Mit Dir oder Dir als „geholter“ Person findet ein Dialog statt. Am Ende sollte geklärt werden, ob und wie das Thema in die Gruppe geholt wird. „Soll ich die Kritik anonym in die Gruppe tragen?“, „Möchtest Du die Kritik in der Gruppe äußern, wenn ich Dir Rückendeckung gebe?“, „Wie kann die Gruppe Dir ermöglichen, die Kritik zu äußern?“.   (Umsetzen nicht vergessen).</p>
<h3>Kritik in der Gruppe / Feedback-Runde</h3>
<p>(Anderer Fall.) Eine Kritik wird in der Gruppe geäußert. Mit der langwierigen Nachfrage-Methode im Hinterkopf, kann die Gruppe sich bemühen, sich zu freuen! Ok, Freude ist zu viel erwartet, aber jetzt geht’s trotzdem um die Wurscht.</p>
<p>Gut wäre, wenn bereits, z.B. über eine Geschäftsordnung bereits geklärt wäre, wie die Gruppe mit Kritik umgehen will. Toll wäre, wenn die Moderation in der Lage ist, die Kritik auf ein entpersonalisiertes Problem zu transferieren, damit darüber diskutiert werden kann.</p>
<p>Auch hier gilt: Wenn zu erwarten ist, dass Teilnehmer_innen vehement defensiv (z.B. „Ich will aber sexistisch sein dürfen“) kann der Kritik-äußernden Person angeboten werden, bei der Diskussion nicht anwesend sein zu müssen (vor allem wenn die Kritik aus Betroffenenperspektive ist). Falls die Person anwesend sein möchte, kann die Moderation angehalten werden, die Defensiven „runterzukochen“ (z.B. durch „Ich fände es schön, wenn wir nicht nur für uns selbst denken, sondern das Wohl aller im Blick behalten.“).</p>
<p>Definitiv wichtig ist, das Problem nicht personalisiert zu besprechen (z.B. „Aber Du…“, „Wenn Du…“, „Weil Du…“), denn das gibt zu viel Raum für Verletzungen. Darum wird bei Feedback-Runden auch nicht kommentiert.</p>
<h3>Feedback-Runden</h3>
<p>Feedback-Runden sind eine schöne Methode, um Kritik wenigstens mal zu hören und wenigstens den rudimentären Eindruck entstehen zu lassen, dass Kritik willkommen ist. Wichtig ist jedoch, dass Feedback-Runden unkommentiert bleiben, sonst gibt’s den Defensivreaktionen und gruppendynamischen Ausschlussprozessen zu viel Raum.</p>
<h2>Links</h2>
<ul>
<li>Eine Anleitung (die meines Erachtens sehr gut übertragbar ist), wie auf einen Rassismus-Vorwurf umzugehen ist, findet sich auf <a href="http://www.amptoons.com/blog/2005/12/02/how-not-to-be-insane-when-accused-of-racism/" target="_blank">&#8222;Alas! A blog&#8220;</a>.</li>
<li>Anarchie und lihbe zu &#8222;<a href="http://anarchieundlihbe.blogsport.de/2011/03/12/gespraeche-mit-gockeln/" target="_blank">Gespräche mit Gockeln</a>&#8222;</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/64/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/64/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=64&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Queer für Nicht-Queers</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/06/queer-fur-nicht-queers/</link>
		<comments>http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/06/queer-fur-nicht-queers/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 08:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erklärung(-sversuche)]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsraum]]></category>
		<category><![CDATA[Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor circa einem Jahr habe ich in Frankfurt den &#8222;Dialog der Generationen&#8220; (eine Diskussionsreihe für Lesben) moderiert. Bei einem &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/11/06/queer-fur-nicht-queers/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=30&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor circa einem Jahr habe ich in Frankfurt den &#8222;Dialog der Generationen&#8220; (eine Diskussionsreihe für Lesben) moderiert. Bei einem Treffen stellten sich drei Frauen als queer vor. Zum gegenseitigen Unverständnis waren es gleich drei verschiedene Verständnisse von Queer: Für Eine stellte Queer ihre Form des Begehrens dar, die Zweite rechnete sich der LGBT(I)Q-Community zu und die Dritte war eine queere Femme. Ehrlich gesagt rühme ich diese Situation als meine Moderationsbestleistung, denn so eindeutig, wie hier beschrieben, war es im Gespräch keineswegs. Alle bezeichneten sich mit Fug und Recht als queer und nur im fortfolgenden Gespräch wurde langsam klarer, dass sie nicht das Selbe betitelten. Es war nur schließbar, wenn es für möglich gehalten wurde, dass Queer ungleich Queer sein könnte.<span id="more-30"></span></p>
<p>Die &#8222;Queer-Community&#8220; bleibt einer Definition von Queer meistens schuldig. Ich persönlich neige dazu, die Selbstbezeichnung queer als &#8222;Befreiung von&#8230;&#8220; zu lesen. Die Pünktchen kann ich erst im Gespräch ersetzen, sei es durch Geschlechterbinarität, Heteronormativität, Geschlechterrollen, Privilegien,&#8230;</p>
<p>Die Ung-Endung ist bewusst gewählt, denn häufig ist Queer das Prozesshafte eigen (und damit wird auch verständlich warum Intersektionalitäts-Konzepte häufig mit Queer-Konzepten Händchen halten). Queer eignet sich schlecht in einem Gedankenkonstrukt wie &#8222;Und ich wachte eines Morgens auf und stellte fest, dass ich queer bin&#8220;. Queer ist vielmehr die Bereitschaft zur Reflektion, im weitesten Umkreis zu Geschlechterfragen. Wie weit die Reflektion geht ist eine Frage der Interessenslage der Individuen. Selbstverständlich gibt es Streit à la &#8222;queer, queerer, am queersten&#8220;, also wer sich queer nennen darf und wer nicht. Doch für mich als Außenstehende ist das wenig relevant. Für mich ist die Selbstbezeichnung &#8222;queer&#8220; eine Arbeitsgrundlage, ein Punkt vom dem ich Diskussionen zu Politik, Feminismus, Dekonstruktivismus starten kann. Starten nicht Enden! Genauso wenig wie die Selbstbezeichnung Feminist_in etwas darüber aussagt, wie die Person zur Frauenquote steht, sagt die Selbstbezeichnung Queer etwas über deren Sexualität oder Geschlechtszuordung aus.</p>
<p>Wenn queer-kritische Feministinnen zu Queer Stellung beziehen wird meist erst aus dem Kontext klar, was gemeint ist. Das liegt einerseits daran, dass wenig Beschäftigung mit den Varianten von Queer erfolgte und andererseits daran, dass auch &#8222;die Queers&#8220; sich nicht allzeit erkennbar bewusst machen, dass sie den Begriff mit vielen Menschen teilen.</p>
<h3>Meine Vorschläge für einen gelungenen Dialog zwischen Queers und Nicht-Queers</h3>
<ul>
<li>Solange nicht im Konsensverfahren aller Menschen mit der Selbstbezeichnung Queer herausgefunden wurde, was Queer ist, sollten Außenstehende das auch nicht für diese beschließen.</li>
<li>Nur weil der Begriff Queer fällt, heißt das nicht, dass alle Queers gemeint sind. Also Unterschiedlichkeit bennen, statt eine andere Defintion von Queer vorschlagen.</li>
</ul>
<p>Mein besonderer Dank geht an <a href="http://www.scheitern.org" target="_blank">heiter scheitern</a>, die mir beim Schreiben dieses Textes immer wieder einfielen und ich daher vermutlich Einiges von ihnen entlehnt habe.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/30/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=30&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Diskussion zu Cissexismus</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/27/diskussion-cissexismus/</link>
		<comments>http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/27/diskussion-cissexismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 06:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussionsräume]]></category>
		<category><![CDATA["Transphobie"]]></category>
		<category><![CDATA[Cissexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionsraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 02.11.2011: Zu meinem Erschrecken ist dieser Text aktuell auf Platz 1 bei einer Googlesuche nach &#8222;Cissexismus&#8220;. Dem wird dieser &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/27/diskussion-cissexismus/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=9&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Update 02.11.2011: Zu meinem Erschrecken ist dieser Text aktuell auf Platz 1 bei einer Googlesuche nach &#8222;Cissexismus&#8220;. Dem wird dieser Post jedoch nicht im Mindesten gerecht. Hier auf die schnelle ein Linktipp zum Weiterklicken: Kiturak, &#8222;<a href="http://kiturak.wordpress.com/2011/10/27/hass-ist-keine-geisteskrankheit/">Hass ist keine Geisteskrankheit</a>&#8220; (Bitte auch die Links bei Kiturak beachten!).</strong></p>
<p>Bei <a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/brauchen-wir-den-unterstrich-feministische-linguistik-und-queer-theory-teil/">&#8222;Laut &amp; Luise&#8220;</a> hat die Diskussion zu Cissexismus angefangen. Jetzt geht die Diskussion unter meinem Post &#8222;<a href="http://generationendialog.blogsport.de/2011/10/26/un-freiwillige-demonstrationsobjekte-luisefpusch-kiturak-irgendeineuserin-annasarah/">(Un-)Freiwillige Demonstrationsobjekte</a>&#8220; weiter. Dort würde ich jedoch lieber allgemeiner über Diskussionskultur sprechen.</p>
<p>Daher kann die Diskussion hier fortgesetzt werden.<span id="more-9"></span> Ich werde hier weniger begrenzt cissexistische Aussagen zulassen, um das jeweilige Argumentieren zu ermöglichen. Das ist kein Freifahrtsschein und ich bitte um Hinweise, wenn ich Kommentare zulasse, die zu weit gehen.</p>
<p>Nicht mehr unter &#8222;(Un-)Freiwillige Demonstrationsobjekte&#8220; werde ich folgende Kommentarabschnitte veröffentlichen, dafür jedoch hier:</p>
<p>Cassandra,</p>
<blockquote><p>(&#8230;)@lfp</p>
<p>„…denen dann Transphobie vorgeworfen wurde.“<br />
Hingewiesen. Die korrekte Darstellung müsste heißen „Es wurden Leute auf Cissexismus hingewiesen“.</p>
<p>Ich finde es auch interessant das hier nicht LV’s Kommentare als Grund der Störung benannt werden, sondern die Kritik daran.</p>
<p>Zum Punkt „Zensur“. Auch wenn ich LVs inhaltliche Beiträge erbärmlich finde, beim dem Punkt „Man muss in einer ungerechten Welt wehrhaft sein können!“ stimme ich mit ihr überein, deshalb ganz direkt:</p>
<p>Ich halte das für eine billige Masche ihrerseits, werte Frau Pusch. Ich kaufe ihnen nicht ab, dass sie nur die Kategorien „Veröffentlichen“ und „Zensur“ sehen und ganz aus den Augen verlieren, dass sie ja auch einfach ganz klar Stellung zu LV’S Kommentaren beziehen können. In der Diskussion. Und nicht mit privaten Mails an einige wenige Leute. (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Anne</p>
<blockquote><p>ich bin etwas erstaunt über einen angebl. generationenkonflikt. nach meinem empfinden fing die diskussion mit kituraks kommentaren an aggressiv zu werden, worauf l. vandreys kommentar sich stützte. frau pusch hat sich eindeutig von einigen kommentarinhalten der userin L. V. distanziert. transphobie wurde anderen userinnen unterstellt, die den unterstrich kritisch beurteilten und das eigentliche thema weiterführen wollten. und diejenigen, die sich über die kommentar-kultur beschwerten, haben zum eigentlichen thema geschwiegen. seit beginn der feminist. linguistik/sprachkritik müssen sich die initiatorinnen feindseligkeiten, hasstiraden, häme und schlimmeres gefallen lassen. das wäre mal eine analyse wert. es gibt hunderte von kommentaren – zumeist männl. user – , die sich in der öffentlichkeit (internet) mit häme über gerechte sprache – sogar ohne einschränkungen – auslassen können.</p></blockquote>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/9/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/9/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=9&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>(Un-)Freiwillige Demonstrationsobjekte:</title>
		<link>http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/26/un-freiwillige-demonstrationsobjekte-luisefpusch-kiturak-irgendeineuserin-annasarah/</link>
		<comments>http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/26/un-freiwillige-demonstrationsobjekte-luisefpusch-kiturak-irgendeineuserin-annasarah/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 13:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Un-)Freiwillige Demonstrationsobjekte]]></category>
		<category><![CDATA[Anna-Sarah]]></category>
		<category><![CDATA[Betroffenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Generationencrash]]></category>
		<category><![CDATA[hate speech]]></category>
		<category><![CDATA[irgendeine Userin]]></category>
		<category><![CDATA[Kiturak]]></category>
		<category><![CDATA[Luise F. Pusch]]></category>
		<category><![CDATA[Repräsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Luise F. Pusch, Kiturak, irgendeine userin und Anna-Sarah Mit einer Diskussion zwischen Luise F. Pusch (fortfolgend lfp), Kiturak, irgendeine userin, &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/26/un-freiwillige-demonstrationsobjekte-luisefpusch-kiturak-irgendeineuserin-annasarah/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=5&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Luise F. Pusch, Kiturak, irgendeine userin und Anna-Sarah</h3>
<p>Mit einer Diskussion zwischen Luise F. Pusch (fortfolgend lfp), <a href="http://kiturak.wordpress.com/">Kiturak</a>, <a href="http://nur-ein.blog.de/">irgendeine userin</a>, <a href="http://maedchenmannschaft.net/author/anna-sarah/">Anna-Sarah</a> und einer paar anderen auf dem <a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/blog">Blog &#8222;Laut &amp; Luise&#8220; von fembio.org</a> möchte ich eine neue Reihe beginnen. In dieser Reihe werde ich versuchen Diskussionen zu analysieren, die ich oder Beteiligte mit einem feministischen Generationenkonflikt in einem Zusammenhang sehen.</p>
<p>In diesem ersten Fall wurde gleich mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass ein &#8222;Generationencrash&#8220; vorliegen könnte: Kiturak artikulierte, dass sie sich vorkomme wie ein &#8222;wie ein unfreiwilliges Demostrationsobjekt&#8220; (<a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/brauchen-wir-den-unterstrich-feministische-linguistik-und-queer-theory-teil/">Disk. auf fembio.org</a>, Kommentar &#8222;kiturak on 10/23 at 12:58 PM&#8220;) für meine Analyse feministischer Generationen und auf Kituraks Blog, unabhängig von Kituraks Verweis, auch von jay die Aussage, dass es &#8222;so eine Generationssache sein&#8220; könne (<a href="http://kiturak.wordpress.com/2011/10/22/auf-die-bank/#comment-305">Link zu jays Kommentar</a>).</p>
<p>Grundlage der Kommentardiskussion war lfps erster Teil ihrer Kritik am Gender_Gap. Nach meiner Lesart prallten gleich mehrfach Welten in der Diskussion aufeinander. Daher in Punkten:<span id="more-5"></span></p>
<h3>Kiturak vs. lfp zu Betroffenheit</h3>
<p>Kiturak zitiert in ihrem ersten Kommentar aus lfps Post folgenden Satz per blockquote: &#8222;Und als Transsexuelle, Intersexuelle oder Transgenderperson würde ich den mir als Platz zugewiesenen Unterstrich vermutlich ebenso als entwürdigend einordnen.&#8220; und kommentiert darauf:</p>
<blockquote><p>Nun sind Sie aber nicht trans* oder intersexuell. Ich bin genderqueer und fühle mich mit dem Gender Gap sehr wohl, Sternchen sind auch prima. Mir wäre es lieber, Sie würden tatsächlich nur für sich sprechen und dadurch offener damit umgehen, dass Sie hier Position beziehen gegen alle die, die Gender Gap-Formen als Selbstbezeichnung gewählt haben.<br />
(kiturak on 10/22 at 09:27 PM)</p></blockquote>
<p>lfp hatte also geschrieben, dass sie nicht zur Gruppe der vom Gender_Gap direkt Betroffenen gehört, aber sich nach Einfühlung in die Betroffenengruppe mit dem Gender_Gap unwohl fühlen würde. Kiturak erwidert, dass Pusch jedoch nicht betroffen ist, Kiturak aber schon. Der Gender_Gap wurde von Kiturak und Anderen jeweils für sich als Repräsentation selbst gewählt. Weiterhin ist die Selbstrepräsentation und Selbstbezeichnung für Kiturak ausschlaggebender und fordert daher lfp auf, sich klar gegen das Selbstbezeichnungsrecht und den Wert der Betroffenheitsperspektive auszusprechen.</p>
<p>Darauf geht jedoch lfp in ihrem nächsten Kommentar nicht ein:</p>
<blockquote><p>Es stimmt nicht, dass ich “hier Position beziehe gegen alle die, die Gender Gap-Formen als Selbstbezeichnung gewählt haben”. Was ich ablehne, ist eine Schreibweise, die Frauen auf ein Suffix reduziert, ähnlich wie die inzwischen abgeschaffte ursprüngliche Schreibweise “Leser(in)” und “Leser(innen)”. Es hat lange genug gedauert, bis wir sie obsolet gemacht hatten &#8211; und nun gibt es davon eine genderqueere Neuauflage: Frauen als “afterthought” nach dem Unterstrich. Dann schon lieber der “dynamische Unterstrich” irgendwo im männlichen Wortbestandteil: “Doze_ntinnen”. Vielleicht können wir uns vorläufig darauf einigen, bis die sinnigere Lösung der Desexualisierung greift.<br />
(lfp on 10/23 at 12:00 PM)</p></blockquote>
<p>lfp hat in Kituraks Kommentar gelesen, dass Kiturak glaubt, dass lfp etwas gegen Menschen hätte, die sich im Unterstrich repräsentiert fühlen. Das stimmt auch, aber aus einem anderen Grund als lfp statuiert, dass der Vorwurf nicht stimmt. Ich vermute, dass lfp glaubt, dass Kiturak ihr unterstellt, sie hätte grundsätzlich etwas gegen Menschen, die den Gender_Gap als Selbstbezeichnung gewählt haben. Das hat lfp wahrscheinlich aus eigener Perspektive nicht. Doch Kituraks Vorwurf ist ein anderer: Sie sagt, lfp spricht diesen Menschen das Selbstbezeichnungsrecht sowie den Wert deren Betroffenheitsperspektive ab und bugsiert sie damit in die Unmündigkeit, ins gesellschaftliche Aus. Es ist also würde ein Mann sagen &#8222;Wenn ich eine Frau wäre, würde ich mich durch das generische Maskulinum sichtbar fühlen&#8220;. Gibt es irgendeine_n feministische_n Linguist_in, die/der sich auf so ein Aussage heutzutage tatsächlich ernsthaft einlassen würde?</p>
<p>Das Problem ist jedoch, dass lfp Kituraks Kritik nicht in diesem Sinne verstanden hat. Dementsprechend musste es für lfp so aussehen, als hätte Kiturak die Kritik an der Suffixreduktion nicht verstanden. Schließlich geht&#8217;s lfp doch gar nicht um das Existenzrecht von Menschen, die sich nicht im geschlechterbinären System einordnen, es geht ihr um die Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache. Vielleicht erfahren wir im zweiten Teil, ob und inwiefern lfp die Notwendigkeit sieht, dass alle Menschen in der Sprache Sichtbarkeit finden müssen oder ob sie es für wesentlicher hält, dass Frauen und Männer in der deutschen Sprache repräsentiert werden und der Rest eher unwichtig ist.</p>
<p>Doch Letzteres wurde eben nur von einer Partei diskutiert. Auch wenn Kiturak sich im darauffolgenden Kommentar auf die Diskussion einlässt, ob der Gender_Gap eine bessere/schlechtere Lösung ist, ist der Knackpunkt der Diskussion nicht geklärt: Die Kritik an dem von Kiturak zitierten Satz und damit die Positionierung zur Betroffenheitspolitik.</p>
<p>Wie in meiner Analyse &#8222;<a href="http://generationendialog.blogsport.de/2011/10/08/analyse-feministischer-generationen/">Befreiung durch Bevormundung?</a>&#8220; ist das Verständnis von und die Vorannahmen zu Betroffenheitspolitik zwischen den Generation sehr verschieden und gegenseitig wird von den gleichen Vorannahmen ausgegangen. Diese verworrenene Diskussion zwischen lfp und Kiturak ist also geradezu ein Paradebeispiel für einen Generationenkonflikt zwischen Feminist_innen.</p>
<h3>kiturak vs irgendeine userin zu Repräsentation/Mitgemeint/Queer</h3>
<p>Das ist ein Fall von &#8222;Ich unterstelle Unterschiede, wo gar keine sind&#8220; auf allen Seiten.</p>
<p>Irgendeine Usern schrieb:</p>
<blockquote><p>Danke Luise!<br />
Ich verwende gerne häufig und häufiger nur die weibliche Form in meinen Blogs. Die Jungs dürfen sich gerne mitgemeint fühlen, wenn es denn passt.<br />
Und wenn ich tatsächlich versuche beide/ alle Geschlechter zu erfassen, schreibe ich “das Mensch”.<br />
Ich kann mich mit der Unterstrich-Variante nicht anfreuenden. Und in einem Blog las ich sogar, dass ich beim Kommentieren darauf achten sollte, die Unterstrich-Variante zu nutzen. Ich habe &#8211; trotz interessantem Artikel dort &#8211; immer noch nicht kommentiert. Weil, ich schreibe nicht so.</p>
<p>kituraks Einwand kann ich nachvollziehen: Es wird immer schwierig, wenn für andere mitgesprochen wird, weil nach Begründungen oder so gesucht wird. Dennoch bin ich der Meinung, dein Vorschlag für die Sprache ist eine richtige Richtung.<br />
(irgendeine Userin on 10/23 at 08:05 AM)</p></blockquote>
<p>Meine Zusammenfassung von dem ersten Absatz des Kommentars von irgendeiner Userin ist, dass irgendeine Userin nicht für Geschlechter sprechen möchte, welchen sie nicht angehört. Daher spricht sie ausschließlich in der weiblichen Form und sollte es der Fall sein, dass &#8222;Jungs&#8220; ihre Aussagen auch für ihr Geschlecht richtig finden, dürfen sie das gerne denken. Dementsprechend wählt sie neutrale Bezeichnungen nur, wenn sie überzeugt ist, dass die Aussage &#8222;beide/ alle Geschlechter&#8220; erfasst.<br />
Eigentlich ist es ein Plädoyer für Betroffenheitsperspektiven, denn sie verweigert sich, den Anschein von Geschlechterneutralität zu geben, wenn es so für sie nicht sicher ist. Dann kommt sie auf einen Blog zu sprechen, wo die Geschlechterneutralität anders gesetzt ist: Hier soll der Gender_Gap genutzt werden, damit sich sprachlich alle sichtbar fühlen. Das kann irgendeine Userin mit ihrer Sprachpolitik jedoch nicht, da sie keine geschlechterneutralen Aussagen machen kann, weil sie von vielen Geschlechtern nicht direkt betroffen ist. Daher kann sie dort nicht kommentieren.<br />
Dementsprechend ist irgendeine Userin im zweiten Absatz zu Kituraks Einwand auch eher verhalten und wertet den Streitpunkt aus ihrer eigenen Perspektive.</p>
<p>Kituraks Kommentar dazu:</p>
<blockquote><p>@irgendeine userin: Das könnte auch mein Blog sein. Sagen wir so, wenn mir irgendwelche Typen erklären, die rein männliche Form reiche völlig aus, ich dürfe mich ja mitgemeint fühlen, dann positionieren sie sich klar als meine politischen Gegner. Das ist mir fast lieber.</p>
<p>Ich wollte übrigens nochmal klarstellen, dass auch ich in keiner Weise für andere spreche, speziell nicht für trans* und intersexuelle Menschen. Was ohnehin absurd wäre für all die, die sich mit einem der beiden Geschlechter völlig wohl fühlen.<br />
(kiturak on 10/23 at 11:41 AM)</p></blockquote>
<p>Kiturak hat irgendeine Userin offensichtlich so verstanden, dass irgendeine Userin eine umgedrehte Form von &#8222;Frauen dürfen sich mitgemeint fühlen&#8220; praktiziert. Das habe ich übrigens beim ersten Mal auch gelesen, aber das steckt gar nicht drin. Vielmehr bewegt sich die unterschiedliche Heransgehensweise von Kiturak und irgendeine Userin im Spannungsfeld von queeren Ansätzen.</p>
<p>Ich glaube übrigens, dass irgendeine Userin die von ihr als ausschließend empfundene Blog-Nettiquette ebenso falsch verstanden hat: Die Gender_Gap-Pflicht wird für geschlechterübergreifende Aussagen gemeint sein, nicht für geschlechtsspezifische. Ich gehe davon aus, dass ein Kommentar à la &#8222;Ich weiß nicht, wie das für andere Geschlechter ist, aber aus meiner Perspektive als Frau denke ich, dass Frauen&#8230;.&#8220; ohne Probleme durchkommen. Nur auf einem eigenen Blog will eine_r diesen Vorsatz natürlich nicht immer schreiben ;-).</p>
<p>Warum passt dieses Missverständnis unter Generationencrash? Meines Erachentens sinkt die Erwartbarkeit von queeren Ansätzen bei höherem tatsächlichem oder vermutetem Alter. Dazu jedoch ein andermal mehr.</p>
<h3>lfp vs kiturak zu hate speech</h3>
<p>Kiturak kommentiert einen ekelerregenden Kommentar von Lena Vandrey voller Hass, Verachtung und Misogynie (Ehrlich, ich kann mich nicht entscheiden, ob irgendwer tatsächlich von dieser Hassflut ausgeschlossen ist. Besonders betroffen sind jedoch alle, die ihre Identität nicht nach Chromosomen bestimmen lassen wollen.) folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>@lfp:<br />
Wenn Sie sich entschließen, hate speech wie die von Lena Vandrey zu veröffentlichen, schaffen Sie allerdings für die, die es angeht, hier keine zumutbaren Voraussetzungen für die Debatte.<br />
(kiturak on 10/23 at 02:17 PM)</p></blockquote>
<p>Als jüngere Feministin mit Netzkulturerfahrung dachte ich: Wie nett von Kiturak, lfp darauf hinzuweisen, dass sie durch die Veröffentlichung des ekelerregenden Kommentars die Diskussion mit von dem Hass stark Betroffenen verunmöglicht, also insbesondere mit Menschen, die sich vom Gender_Gap repräsentiert fühlen könnten. Wer will schon an einer Diskussion teilnehmen, bei welcher es zulässig ist, von Hass überrollt zu werden? Ich bin erschüttert, dass der Kommentar immer noch online ist.<br />
Für mich ist zumindest das ein Mindestmaß an Wertschätzung gegenüber der Betroffenheitsperspektive: Wenn ein_e Betroffene_r sagt, dass etwas den Dialog verhindert, würde ich darauf verzichten, außer mir fällt ein unglaublich weitreichendes, durchdachtes und geniales Argument ein, warum ich darauf nicht verzichten kann. Auf jeden Fall muss es mehr sein als &#8222;Lena Vandrey ist eine große Künstlerin und ein Kapitel für sich.&#8220; (lfp on 10/23 at 03:10 PM).</p>
<p>Letzteres Zitat war der letzte Satz eines längeren Kommentars von lfp zur primär-inhaltlichen Diskussion mit Kiturak. War lfp bewusst, dass Kiturak unter den unzumutbaren Vorraussetzungen nicht antworten würde? Ich weiß es nicht, doch wirft lfp Kiturak vor, nicht auf ihre Argumente einzugehen (s. lfp on 10/25 at 12:26 PM).</p>
<p>An diesem Punkt zeigt sich, dass es im generationenübergreifendene Dialog Hürden gibt, die wir erst meistern müssen, bevor wir zu den Inhalten vorstossen können. Wir müssen über Betroffenheitspolitik reden.</p>
<h3>Die Schlacht um Diskussionskultur dank Anna-Sarah, mit Flankierung von Cassandra, Helga, lantzschi, Lotti_HH_TS und Katja</h3>
<p>Kiturak hatte sich aus der Diskussion zurück gezogen und Anna-Sarah nimmt den Kampf auf, die Diskussionskultur auf fembio.org zu thematisieren. Anna-Sarah interpretiert lfps kurzen Kommentar zu Lena Vandrey als Rechtfertigung der Hasstirade durch &#8222;Kunst&#8220;. Sie schließt mit</p>
<blockquote><p>(&#8230;) Durch kommentarloses Für-sich-Stehenlassen und sogar (durch den Hinweis auf die “große Künstlerin”) Unterstützen solcher Aussagen wie der oben genannten, seien sie künstlerisch, satirisch, buchstäblich oder wie auch immer gemeint, und das auch noch angesichts eines Hinweises wie dem von kiturak, bezieht mensch, man, frau Position und verhindert, dass Betreffende und Betroffene sich hier in einem angenehmen Diskussionsklima an der inhaltlichen Auseinandersetzung beteiligen können. Ich hatte bisher nicht erwartet, dass derartige Ausschlüsse hier gewünscht seien. Wenn doch, wäre es möglicherweise hilfreich, das zumindest in der Netiquette oder anderswo kenntlich zu machen.<br />
(Anna-Sarah on 10/23 at 10:30 PM)</p></blockquote>
<p>.<br />
lfp antwortet:</p>
<blockquote><p>@Anna-Sarah:<br />
Lena Vandrey ist eine große Künstlerin, aber was sie da geschrieben hat, ist nur ihre Meinung und nicht etwa Kunst. Lena liebt die Provokation. Ich teile ihre Meinung nicht, wollte sie aber auch nicht zensieren. Wenn Sie sich mit ihrem großartigen Werk oder mit Lena Vandrey persönlich auseinandersetzen wollen, finden Sie hier alle nötigen Informationen: (&#8230;) [Link zur Fembio-Biografie von Lena Vandrey werde ich hier nicht veröffentlichen]<br />
(lfp on 10/24 at 09:43 AM)</p></blockquote>
<p>Darauf Anna-Sarah:</p>
<blockquote><p>Danke für die rasche Antwort und den Linktipp. Ich denke nicht, dass es hier um Zensur geht &#8211; auch das ist ja ein Vorwurf, den wir alle hier, die sich mit sagen wir mal gesellschaftskritischer Arbeit exponieren, nur zu gut kennen, wenn wir z.B. bestimmte angeblich “kritische” Äußerungen aus Strukturierungsgründen nicht zulassen (z.B., in dem wir Kommentare in unseren Blogs nicht oder nicht unkommentiert veröffentlichen): “Ihr ertragt abweichende Meinungen wohl nicht/habt wohl keinen Gegenargumente mehr/verpasst anders denkenden den Maulkorb, ihr Faschistinnen” etc. pp. (&#8230;) Ich argumentiere hier nicht für meinungsmäßige und/oder ästhetische Gleichschaltung, sondern für die Herstellung einer konstruktiven Atmosphäre, die anspruchsvolle inhaltliche Auseinandersetzung jenseits persönlicher Angriffe und Diffamierungen ermöglicht. Um die Rahmenbedingungen für eine solche Auseinandersetzung (wenn sie denn gewünscht ist) herzustellen, Bedarf es zuweilen auch der Solidarität mit marginalisierten Stimmen. Ich halte es für die Verantwortung einer und eines jeden, die/der/das ein öffentlich zugängliches Diskussionsforum betreibt, in dieser Hinsicht auf eine gewisse Moderationskultur zu achten. Wie gesagt: Das ist meine Idealvorstellung und natürlich keine in Stein gemeißelte Regel, ich war nur gelinde gesagt überrascht, wie hier zunächst auf einen entsprechenden Hinweis reagiert wurde.<br />
(Anna-Sarah on 10/24 at 10:27 AM)</p></blockquote>
<p>Ich denke die Zitate sprechen für sich, aber dennoch liegen meines Erachtens falsche Erwartungen zu Grunde und diese bewegen sich rund um die feministische Netzkultur. Ich bin mir nicht sicher, doch meine Vermutung ist, dass Anna-Sarahs Annahme, dass den Vorwurf der Zensur &#8222;alle hier, die mit sagen wir mal gesellschaftskritischer Arbeit exponieren, nur zu gut kennen&#8220; richtig ist. Und zwar aus folgendem Grund:</p>
<p>Anna-Sarah entstammt eher der Generation der &#8222;digital natives&#8220;, als lfp, die sich ins Internet als Erwachsene &#8222;reingeschafft&#8220; hat. Während also lfp ihren Feminismus in der physischen Welt maßgeblich prägte, gehört für Anna-Sarah die feministische Netzkultur zumindest als wichtiger Teil dazu.</p>
<p>Ausschlussmechanismen unterliegen in der physischen Welt anderen Gegebenheiten als in der vituellen Welt. Es spielen andere Dinge ein Rolle, so können z.B. ausschließende Kommentare in der physischen Welt nicht verhindert werden, physische und materielle Gestaltungen spielen eine viel größere Rolle. Physische Räume älterer feministischer Organisationsformen (z.B. das LFT (Lesbenfrühlingstreffen), das Frauenzentrum Mainz) sind nach meiner Erfahrung inklusiver, als physische Räume von jüngeren feministischen Organisationsformen (z.B. das Gendercamp oder das ju_fem_netz-Treffen). Die Erfahrung mit den virtuellen und physischen Welten machen den Unterschied:<br />
In der virtuellen Welt tummeln sich einerseits die jüngeren feministischen Räume stärker, andererseits erscheint auf diesen auch mehr zum Thema Ausmerzen von Ausschlussmechanismen zu passieren und zwar maßgeblich zu Fragen der virtuellen Raumgestaltung. In der virtuellen Welt können z.B. ausschließende Kommentare weitgehend verhindert werden, somit liegt eine Priorität darauf, diese Kommentare zu erkennen.</p>
<p>Gerade diese Ausschlussmechanismen werden in der Diskussion zwischen lfp und Anna-Sarah verhandelt und zwar an einer Frage, die im virtuellen Raum wesentlicher ist als im physischen Raum. Es ist die Frage nach &#8222;Wie schnell kannst Du weglaufen?&#8220;. Während bei Diskussionen und Treffen in der physischen Welt Eskalationen auch nachträglich angegangen werden können, weil Personen die sich aufgrund einer Eskalation &#8222;rausziehen&#8220;, eben nicht innerhalb von Sekunden abreisen und/oder ganz aus dem Umfeld verschwinden können, stellt sich dieses Problem im Virtuellen anders da: Jede Eskalation und sei sie noch so minimal (z.B. ein ausschließender Diskussionsbeitrag) kann und wird dazu führen, dass Menschen aus der Diskussion verschwinden &#8211; teilweise für immer und teilweise ungesehen, denn nicht alle bringen Kommentare in Diskussion ein, Einige hören einfach nur zu&#8230; bis zu einem bestimmten Punkt. Die (noch) nicht Kommentierenden können nicht über Beobachtung von Gestik, Mimik und Handlungen und im Falle einer Eskalation entsprechende Integrationsversuche reintegriert werden. In der virtuellen Welt gibt es nur die Chance, die Diskussion so zu gestalten, dass möglichst alle Interessierten nicht &#8222;weglaufen&#8220; wollen.</p>
<p>Da das &#8222;Weglaufen&#8220; im Netz jedoch so viel einfacher ist, werden Hinweise auf Eskaltionen eher bejubelt als in der physischen Welt: Als Kiturak auf die Eskalationswirkung von Lena Vandreys Kommentar hinwies, gab es für die Feminist_innen, die von der feministischen Netzkultur geprägt sind, nur eine Möglichkeit. Sie mussten entscheiden, worauf sie verzichten wollen: Lena Vandreys Kommentar oder Kiturak. lfp hatte als Blogbesitzerin damit nicht die Wahlmöglichkeit zwischen Zensur und Nicht-Zensur, sondern nur die Wahlmöglichkeit was/wen sie zensieren möchte. (Der Begriff der Zensur, vor allem mit den negativen Implikationen, ist hier ziemlich unpassend.) Ich glaube nicht, dass sich lfp dieser Zusammenhänge bewusst ist/war.</p>
<p>Das Bejubeln von Hinweisen auf Eskalationen ist im gesamten Kommentarthread ein fehlendes Glied und damit konnte eine zweiseitige Schlacht um die Diskussionskultur auf fembio.org entstehen. Mehrere Kommentator_innen (Lotti_HH_TS, Cassandra, Katja, <a href="http://maedchenmannschaft.net/author/nadine/">Lantzschi</a>, <a href="http://maedchenmannschaft.net/author/helga/">Helga</a>) verwiesen auf cissexistische und andere ausschließende Inhalte in Kommentaren (z.B. <a href="http://www.amduerr.ch/">Dürr</a>, Anne, Lena Vandrey) und im Artikel von lfp. Der Gender_Gap als solcher, das eigentliche Thema des Threads, ging dazu im Verhältnis unter. lfp kritisiert diest: &#8222;Die linguistischen Teile meiner Argumentation wurden in der Debatte überhaupt nur gestreift.&#8220; (lfp on 10/25 at 12:26 PM). Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass nur diskutiert werden kann, wenn diskutiert werden kann. Es braucht die Wertschätzung von Kommentaren, die sich um das Diskussionsklima bemühen und die Wertschätzung des Engagements von (jüngeren) Feminist_innen aus der feministischen Netzkultur. Anna-Sarah, als Hauptadressatin der Diskussion, hat sich sehr viel Mühe gegeben außerhalb ihres Machtgebiets (es ist nicht ihr Blog, sie kann nicht bestimmen) und fembio.org hat 4 Tage später reagiert:</p>
<blockquote><p>(&#8230;)Übermäßig aggressive Äußerungen werden redigiert oder ganz gelöscht.<br />
Bisherige Äußerungen dieser Art bleiben aus historischen Gründen stehen, damit die LeserInnen verstehen, worauf sich einzelne Beiträge beziehen.<br />
Wir wünschen uns allen ein gutes Diskussionsklima. Gerechte Sprache ist ein zu wichtiges Anliegen, um es in Streitereien zu zerreiben.<br />
(Die FemBio-Redaktion on 10/26 at 08:53 AM)</p></blockquote>
<h3>Bingo vs. ekelerregende Kommentare</h3>
<p>Die Beziehung und das Verständnis von feministischer Netzkultur ist damit für mich auch eine Generationenfrage, dies zeigt sich auch, als Anna-Sarah einen weiteren Kommentar von Lena Vandrey mit &#8222;Bingo&#8220; (Anna-Sarah on 10/24 at 12:44 PM) quittierte. Nach meiner Erfahrung kennen nur wenige ältere Feministinnen und Feministinnen der Zwischengeneration das Bingo-spielen der kritischen Netzdiskussionskultur.</p>
<p>Beim Bingo-rufen geht es nicht darum Zustimmung zu äußern, sondern um das Gegenteil: Für fast jede Form von ekligen, beleidigenden, sexistischen, rassistischen, cissextischen usw. Argumentationen wurden bereits Bingo-Karten entwickelt, welche die häufigsten ekligen Aussagen in die Kästchen packt. Damit können Leser_innen bei einem ekligen Kommentar versuchen, auf einer passenden Bingo-Karte ein Reihe/Spalte/Diagonale zu füllen. Wird dies mit einem ekligen Kommentar erreicht, hat die Leser_in &#8222;gewonnen&#8220;, die es als Erste merkt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/generationendialog.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/generationendialog.wordpress.com/5/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=5&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Befreiung durch Bevormundung?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 16:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Mayfield</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlegendes]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Schwarzer]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[ältere Feministinnen]]></category>
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		<description><![CDATA[Analyse feministischer Generationen mit Beispielen aus „Menschen bei Maischberger“ Lieber als pdf-Version lesen? Kein Problem! Seit langem arbeite ich daran &#8230;<p><a href="http://generationendialog.wordpress.com/2011/10/08/analyse-feministischer-generationen/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=generationendialog.wordpress.com&amp;blog=29139653&amp;post=8&amp;subd=generationendialog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Analyse feministischer Generationen mit Beispielen aus „Menschen bei Maischberger“</h3>
<p><a href="http://feministisches-zentrum.de/sites/default/files/Befreiung%20durch%20Bevormundung.pdf"><em>Lieber als pdf-Version lesen? Kein Problem!</em></a></p>
<p>Seit langem arbeite ich daran zu verstehen, was zwischen den feministischen Generationen eigentlich schief läuft. Immer wieder sehe ich Missverständnisse, absurde Diskussionsverläufe, aufschäumende Emotionen und frage mich „warum?“. In der letzten Septemberwoche sah ich all das in nur einer Talkrunde wieder, als ob diese extra für eine umfassende Analyse inszeniert worden wäre.</p>
<p>Alice Schwarzer, Sonya Kraus, Reyhan Şahin, Gisela Marx und Wolfgang Grupp waren letzte Woche bei Maischberger geladen, um über „Machofrauen – Müde Männer: Letzte Runde im Geschlechterkampf?“ zu diskutieren. Für mich war hier das Interview mit Schwarzer und die Diskussion rund um Grupp eher uninteressant, doch den Rest verwende ich fortfolgend als Beispiele. Ich habe mich bemüht die jeweiligen Sequenzen der Talkrunde für das Textverständnis ausreichend zu beschreiben, so dass die Sendung nach eigener Bedürfnislage <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8329614">angesehen werden kann</a>.</p>
<p>In den Diskussionen zwischen den geladenen Frauen zeigten sich Verhaltensmuster, die mir die Gelegenheit geben, zu verdeutlichen, was ich als „Generationenkonflikt in der Frauenbewegung“ bezeichne.<span id="more-8"></span></p>
<h3>Die Zusammensetzung der Talkrunde</h3>
<p>Die „junge Generation der Feministinnen“ wurde von Reyhan Şahin ( aka Lady Bitch Ray) vertreten. Zudem war sie die einzige Vertreterin für Rap, Menschen mit konstruiertem Migrationshintergrund, Hochschullehrende und Muslimas (obwohl ich nicht weiß, ob sie gläubig ist). Sie hatte also alle Hände voll zu tun und musste zudem ihre Themen gegen das hegemoniale Verhalten der anderen Frauen durchsetzen.</p>
<p>Alle anderen sind weiß und waren in genau einer Funktion geladen: Wolfgang Grupp als Sexist, Sonya Kraus als Sonya Kraus, Alice Schwarzer als Alice Schwarzer, Gisela Marx als Gisela Marx. Dies zeigen auch die <a href="http://www.daserste.de/maischberger/sendung.asp?datum=27.09.2011&amp;Suche+starten.x=10&amp;Suche+starten.y=6">Vorstellungstexte</a>: Reyhan Şahin war weder als Reyhan Şahin geladen, noch als Lady Bitch Ray, noch als junge Feministin. Şahin war als Konglomerat aus „Andersartigkeit“ anwesend und als einzige Frau, die im Vorstellungstext Alice Schwarzer nicht ihre Dankbarkeit ausdrückt.</p>
<p>Şahin hat sich tapfer geschlagen, wobei ich bezweifeln würde, dass sie ihr Bestes zeigen konnte. Dies liegt einerseits an der gerade skizzierten Konstruktion der Talkrunde, aber auch am Verhalten der anderen geladenen Frauen.</p>
<h2>Feministische Generationen</h2>
<p>Ich werde fortfolgend zeigen, warum das Verhalten der „älteren“ Frauen auch generationsspezifisch ist. Es war definitiv auch bedingt durch Rassismus, schließlich war Şahin die einzige Woman of Color in der Runde und das hegemoniale Verhalten der anderen Frauen damit zu einem großen Teil von ihrem Weiß-sein bestimmt.</p>
<p>Inwiefern Zeitgeist sich in Zusammenhang mit Mehrfachdiskriminierungen auswirkt und damit Generationen prägt, hat mich beim Schreiben dieses Textes sehr beschäftigt. Leider bin ich zu keinem Ergebnis gekommen und würde mich somit über eine intersektionale Analyse des Generationenkonflikts sehr freuen.<br />
Es wäre vielleicht besser gewesen, meine Generationenanalyse ausschließlich auf weiße Feministinnen zu beziehen. Doch Şahin passte für mich in ihren Argumentationsmuster so genau zu jungen weißen Feministinnen, dass ich sie nicht ausschließen möchte, in dem ich von ihr und jungen weißen Feministinnen spreche. Das hat jedoch die Tendenz übergriffig zu sein, denn vielleicht sind ihre Argumentationen viel mehr von Rassismuserfahrungen geprägt, als sie aus der gleichen Erfahrungswelt der jungen weißen Feministinnen stammen. Ich habe keine Lösung für dieses Dilemma. Vorschläge sind herzlich willkommen.<br />
Ich habe mich dazu entschlossen, die jungen Feministinnen unabhängig von ihrer Hautfarbe darzustellen und die anderen Generationen als weiß zu benennen. Vielleicht passt meine Analyse für die älteren Generationen auch auf ältere Feministinnen of Color, aber dafür habe ich weder Beispiele noch die Erfahrungswelt. Vielleicht passt meine Analyse der jüngeren Feministinnen nicht auf jüngere Feministinnen of Color, deswegen bitte ich darum, diese Möglichkeit im Hinterkopf zu behalten.</p>
<p>Ich beziehe mich weiterhin ausschließlich auf die Feministinnen der jeweiligen Generationen, es geht also nicht um alle Menschen der jeweiligen Jahrgänge. Außerdem ist die Generation nicht für jede Feministin charakteristisch oder muss komplett zutreffend sein. Die Generalisierung der Generationen dient dem Verständnis füreinander, nicht um Einzelne vollständig zu definieren. Außerdem ist die Zuordnung der Generationen nach Jahrgängen nur eine Annäherung, es ist also möglich sich selbst in einer Generation wieder zu finden, die nicht dem eigenen Jahrgang entspricht.</p>
<h3>Generationenzuordnung anhand der Talkrunde</h3>
<p>Die „älteren“ Frauen sind Alice Schwarzer, Gisela Marx und Sonya Kraus, wobei Sonya Kraus eine besondere Position inne hatte. Während Schwarzer und Marx beide 1942 geboren wurde, ist Kraus, mit dem Jahrgang 1973, 31 Jahre jünger. Kraus ist somit nur knapp 10 Jahre älter als Şahin, die laut Wikipedia 1980 oder 1981 geboren wurde.</p>
<p>Den Schulterschluss übte Kraus jedoch in den Diskussionen, nicht mit Şahin, sondern mit Schwarzer und Marx. Nicht zuletzt, weil Şahin Kraus aus einer vermutlich für Kraus unerwarteten Ecke angriff: Die Kleidungswahl.</p>
<h3>Die Kleidungswahldiskussion</h3>
<p>Sowohl Kraus als auch Şahin spielen mit dem Verhältnis von Stoff zu Hautoberfläche in ihrer Kleidungswahl – zeigen also ab und zu viel Haut. Während jedoch für Kraus das Spiel nach eigener Aussage Vorteile bringen soll, geht es Şahin darum, sich so zu kleiden, wie sie möchte, ohne dass es Auswirkungen hat. Dementsprechend ist für Şahins Ziel wenig förderlich, wenn Kraus quasi einfordert, dass ihre Bekleidung, Vorteile bezwecken soll – schließlich werden Frauen immer noch in ihren Taten und Willen generalisiert („Aber anderen Frauen kleiden sich so, damit…. Also Du auch!“).</p>
<p>Şahins Position zur Kleidungswahl wird von vielen jungen Frauen geteilt, was sich z.B. an den Slutwalks zeigt. Theoretisch hätte Kraus also darauf vorbereitet sein können, war sie jedoch nicht. Weder Maischberger – die, als „Slutwalk“ von Şahin genannt wurde, nachfragte, was das sei – noch Kraus, waren damit vertraut. Unterstützende Worte fand Schwarzer für Kraus Kleidungswahlpolitik, während sie Şahins Kleidung nur herabsetzend (im Sinne von „belittle“) kommentierte.</p>
<p>Für die Generationenanalyse ist die Kleidungswahldiskussion scheinbar unbrauchbar, da doch Şahin und Kraus kaum 10 Jahre trennen. Es erscheint eine generationenunabhängige Sache zu sein, welche Position Kraus vertritt. Doch drehen wir die Perspektive von der Zustimmung zu Positionen weg, hin zu der Beachtung und Reflektion von jeweiligen Positionen ergibt sich ein anderes Bild.</p>
<p>Positionen Beachtung zu schenken und diese – auch für die eigene Positionierung – zu reflektieren, ist nicht nur „mit der Zeit gehen“ sondern auch eine Frage des Respekts. Unter Frauen – die auf Grundlage ihres Bezugs zu Schwarzer und Feminismus geladen waren – kommt es nicht von ungefähr, dass ich erwartet hätte, dass sie die jeweiligen Argumentationen zumindest in ihren Grundzügen kennen – ich habe den gegenseitigen Respekt vorausgesetzt.</p>
<p>Doch gerade die Positionen der „Jungen“ wurden von den älteren Frauen weder beachtet, noch reflektiert. Diese Form von Respekt wurde ihnen nicht gewährt. Kraus war erstaunt über die Kleidungswahldiskussion und Slutwalks waren nicht bekannt. Doch das beste Beispiel war die Pornografie-Diskussion:</p>
<h3>Die Pornografie-Diskussion</h3>
<p>Maischberger forderte Şahin auf, sich zur PorNo-Kampagne Schwarzers zu äußern. Şahin brachte darauf ein kritisches, aber nicht komplett ablehnendes Statement. Sie vertrat die Position eines wünschenswerten Pornos. Schwarzers Erwiderung darauf war, dass Şahin nur mit Worten spiele und es eindeutig sei, dass Pornografie „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PorNO-Kampagne">verharmlosende oder verherrlichende, deutlich erniedrigende sexuelle Darstellung von Frauen oder Mädchen in Bildern und/oder Worten</a>“ sei. Die Idee ist also, über Wortdefinitionen den schlechten Porno von den guten Erotika zu trennen. Dieser Definition folgen jedoch nicht alle, z.B. PorYes. Dass Schwarzer Şahins Beitrag erst lächerlich macht, indem Schwarzer ihrem ernsthaften und differenziertem Statement Wortspielereien unterstellt, und dann die alleinige Definitionsmacht über den Pornografie-Begriff beansprucht, ist beleidigend und zeugt nicht von Respekt gegenüber Şahins Positionierung und denen, die Şahins Position teilen.</p>
<p>Es geht nicht darum, wer Recht hat. Es geht darum, wie mit Positionen Anderer umgegangen wird. Ich unterstelle, dass genau dieser Umgang eine Generationenfrage ist und dass Kraus qua Generation genau auf der Kippe steht. Es geht nicht darum, ob ein respektvoller Umgang mit anderen Positionen der Einzelnen möglich ist, sondern welchen dieser Respekt zugestanden wird.</p>
<h3>Selbsteinordnung</h3>
<p>Als 25-Jährige setze ich mich quasi natürlich mit den Positionen meiner Generation auseinander. Zudem habe ich viele ältere feministische Freundinnen und Bekannte und setze mich mit Theorie und Praxis der weißen Generationen auseinander. Diese stehen jedoch alle zumindest in Bezug zu Deutschland, sind zum größten Teil weiß, über 10% sind lesbisch, die Meisten sind cis und zumindest christlich geprägt, nur Wenig kenne ich Feministinnen und feministische Theorie in Bezug zu Behinderungen. Diese von mir konstruierte Realität spielt also für meine Perspektive eine Rolle und ich würde mich freuen zu erfahren, wie groß diese Rolle ist.</p>
<h3>Generationenzuordnung nach Jahrgängen</h3>
<p>In meiner Erfahrungswelt besteht ein deutlicher Unterschied zwischen</p>
<ul>
<li>den Frauen, die die 2. Frauenbewegung mitgestaltet und erlebt haben (also die Jahrgänge ca. 1940-ca. 1965) – fortfolgenden ältere weiße Feministinnen genannt -,</li>
<li>denjenigen, die die „Früchte direkt geerntet“ haben (die Jahrgänge ca. 1966 – ca. 1975) – fortfolgend weiße Feministinnen der Zwischengeneration genannt –</li>
<li>und den Feministinnen, die jetzt und in den letzten Jahren (<a href="http://www.bpb.de/themen/FAI632,1,0,Wie_weiter_%96_offene_Fragen_und_neue_Positionen.html">ca. ab 2005</a>) die feministische Arbeit aufnehmen (die Jahrgänge ca. 1976-?) – fortfolgend jüngere Feministinnen genannt.</li>
</ul>
<h2>Die weißen Feministinnen der Zwischengeneration: Warum Kraus weder zu Schwarzers &#8211; noch zu Şahins &#8211; Generation gehört</h2>
<p>Kraus ordne ich damit den weißen Feministinnen der Zwischengeneration zu. Die weißen Feministinnen der Zwischengeneration haben noch deutlich vor Augen, wie es „früher“ war, stehen in direkter Tradition zur 2. Frauenbewegung und wissen damit, was gewonnen wurde.<br />
Ebenso nutzen sie die errungenen Freiheiten für den eigenen Erfolg und Spaß am Leben. Teilweise wirkt es so, also würden sie sich auf den Errungenschaften der 2. Frauenbewegung ausruhen, da sie diejenigen sind, die den neuen Möglichkeiten Leben verliehen haben. Sie waren vor allem diejenigen, die ohne feministischen Kampf mit der Gesellschaft um Rechte usw. gezeigt haben, was sich damit anfangen lässt, es ausprobiert haben, gestalteten, aber auch Problemen mit der neuen Gesellschaftsgestaltung ausgesetzt waren. Es ist also kein Ausruhen, sondern die notwendige Generation, die entdeckt hat, wie sich das Errungene leben lässt – mit allen Vor- und Nachteilen. Das theoretische, politische und rechtliche Repertoire war von den älteren weißen Feministinnen geprägt und somit erfolgte auch die Auseinandersetzung mit diesem.<br />
Das erklärt, warum Kraus sich in positiven Bezug zu Schwarzer stellt, aber eben nicht auf Şahin vorbereitet war – denn in ihrer Sozialisation und Erfahrungswelt spielt Şahins Generation (noch) keine Rolle.</p>
<p>Da die jüngeren Feministinnen im Leben der weißen Feministinnen der Zwischengeneration keine Rolle spielen, reagiert die weißen Feministinnen der Zwischengeneration ähnlich auf jüngere Feministinnen wie die älteren weißen Feministinnen. Es fehlt die Notwendigkeit und das Verständnis für einen respektvollen Umgang mit deren Positionen und damit der Wille zur Auseinandersetzung.</p>
<h2>Die jüngeren Feministinnen: Was Şahins Generation ausmacht</h2>
<p>Die Inhalte der Positionen meiner und Şahins Generation sind eigentlich nicht die Ursache für den fehlenden Willen zur Auseinandersetzung, sondern dass wir in einer anderen Tradition stehen als die weißen Feministinnen der Zwischengeneration. Wir bauen nicht auf der Arbeit der älteren Feministinnen auf, sondern auf der der Zwischengeneration. Für unser Leben spielt es keine Rolle, ob früher der Ehemann über die Berufstätigkeit der Frau entscheiden durfte, sondern wir sehen die weißen Powerfrauen der Zwischengeneration und legen den Fokus auf die Missstände. Wir sind nicht bereit die Missstände hinzunehmen, weil wir endlich mehr Chancen auf ein gleichberechtigtes Leben haben. Wir sehen das Leben der weißen Feministinnen der Zwischengeneration und denken „Dies will ich nicht!“, „Das will ich nicht!“, „Das ist Scheiße!“ und „So spiele ich nicht mit!“. Warum sollten wir uns in Bezug zum Leben unserer Großmütter setzen? Das ist längst vorbei, wir setzen uns mit dem Leben auseinander, wie wir es jetzt vorfinden &#8211; und jetzt ist eben nicht alles gut. Das wissen auch die weißen Feministinnen der älteren Generationen, doch deren erlebte Erfahrungswelt sagt eben „Das ist besser!“, während wir nur einen historischen Bezug zum „besser“ haben. Für uns ist „Scheiße“ was für die älteren weißen Feministinnen und die weißen Feministinnen der Zwischengeneration „besser“ ist.<br />
So reduziert erscheint es nur eine minimale Hürde zu sein, doch das ist es nicht. Wir verlangen den älteren weißen Generationen ab, ihr Erreichtes nicht als Verbesserung zu klassifizieren, sondern als Bockmist. Natürlich wissen auch wir, dass die älteren Generationen nichts verschlechtert haben, aber in unserer Weltwahrnehmung, die eben nicht auf „früher“ basiert, sind es verbesserte Müllberge. Wir wollen nicht im Müll leben, auch wenn er weniger geworden ist.</p>
<p>Wenn also Şahin Kraus dafür kritisiert, dass sie die Objektivierung ihres Körpers als Subjekt zu nutzen weiß, sieht Şahin eben nicht die Errungenschaft des selbstbestimmten und machtvollen Umgangs mit dem eigenen Körper. Sie sieht den gesellschaftlichen Umgang mit Frauenkörpern, der klassifiziert, objektiviert und sich an Männern ausrichtet. Dass Kraus über ihre Kleidungswahl selbstbestimmt über die mediale Sexualisierung und Objektifizierung ihre Körpers entscheiden kann, ist eine Verbesserung – eine Verbesserung am Müllberg.</p>
<p>Es ist schlimm, dass in Pornografie Gewalt an Frauen verharmlost wird. Das z.B. über PorNo und eine benennende Pornografiedefinition zu zeigen, ist eine Verbesserung, aber eine Verbesserung am Müllberg.</p>
<p>So radikal formulieren wir unsere Kritik an der Gesellschaft in der Regel nicht, denn wir wissen, was vorige Generationen geleistet haben und wollen ihnen dafür den Respekt und die Anerkennung zollen, der ihnen definitiv gebührt. Der Müllberg wurde nicht von der Frauenbewegung geschaffen, der Müllberg ist das Patriarchat, der sich dank der Frauenbewegung zu hegemonialer Männlichkeit gewandelt hat. Damit können wir besser arbeiten, aber wir wollen auch die hegemoniale Männlichkeit nicht. Diese abzuschaffen heißt eben sich auch kritisch mit ihrer Entstehung auseinanderzusetzen und damit mit den Errungenschaften der älteren weißen Feministinnen und der Zwischengeneration. So sehr wir die älteren Generationen für Ihre Arbeit feiern wollen, so sehr können wir dafür nicht die Kapazitäten aufbringen, denn wir haben noch so viel zu tun. Wir brauchen unsere Kraft, um die Arbeit fortzusetzen, den Müllberg abzutragen, eine Gesellschaft zu erschaffen, die nicht nur besser ist, sondern so ist, wie die Frauenbewegung sie seit Generationen gewollt hat.</p>
<h3>Die jüngeren Feministinnen in Bezug zu vorherigen Generationen</h3>
<p>Ich glaube, dass das insbesondere den älteren weißen Feministinnen weh tut, aber auch der Zwischengeneration, denn statt erwarteter Anerkennung in Massen arbeitet sich meine Generation an der erfolgreich veränderten Gesellschaft ab. Es ist schwer in der Kritik der jüngeren Feministinnen die Konstruktivität zu erkennen. Nicht weil wir tatsächlich sagen, die Errungenschaften seien Müll, sondern weil wir sagen, dass wir zwar positive Seiten an dieser und jener Errungenschaft sehen, aber…! Das „aber“ trifft mehr als die Nennung von Positivem. Kritik trifft härter als Anerkennung gut tut. Kritik ist etwas, dass lieber verdrängt wird und Anerkennung ist etwas, das leicht überhört wird.</p>
<p>Das ist der Grund, warum jüngere Feministinnen häufiger als undankbar skizziert werden, unseren Positionen weniger Respekt gezollt wird, denn unser Respekt kommt emotional nicht an. Vielleicht kommt z.B. unsere Kritik an PorNo zu früh, vielleicht braucht die Kampagne noch 10 Jahre für ihre volle Entfaltung. Doch wir können nicht abwarten, ob die Nachwirkungen der 2. Frauenbewegung irgendwann die Gesellschaft schafft, die wir wollen. Genauso wenig wie die älteren weißen Feministinnen warten konnten, ob durch das von der 1. Frauenbewegung erkämpfte Frauenwahlrecht auch irgendwann die richtige Gesetzgebung kommt.</p>
<p>Şahin war einerseits darauf angewiesen, sich kritisch zu den Positionen der Anderen zu stellen, versuchte aber gleichzeitig konstruktiv zu sein. Kraus reagierte auf Kritik überrascht, aber längst nicht so aggressiv wie Schwarzer in der Pornografie-Diskussion. Dies liegt auch daran, dass Schwarzer einer anderen feministischen Generation angehört.</p>
<h2>Die älteren Feministinnen</h2>
<p>Schwarzer und Marx wurden anders sozialisiert, und mit dieser Sozialisation prallen Welten aufeinander, wenn sie auf die Positionen der jüngeren Feministinnen treffen. Der Unterschied besteht in der Einstellung zu Bevormundung. Daher werde ich zunächst beschreiben, was Bevormundung ist, wozu sie gut ist und wie sie funktioniert. Danach kehre ich zu den älteren weißen Feministinnen zurück.</p>
<h3>Bevormundung</h3>
<p>Bevormundung steht hier einerseits für eine Methode und andererseits für eine grundlegende Einstellung. Bevormundung bedingt, ob ich es für eine gute Idee halte, anderen Frauen zu sagen, wie sie leben sollen. Doch Bevormundung ist auch eine effektive Methode, denn sie funktioniert in einem gewissen Rahmen gerade bei Frauen auch heute noch sehr gut.</p>
<p>Ich organisiere ab und zu die Wahlen der Studentinnen an der Uni Mainz. Das Beste was ich an der Urne zu Steigerung der Wahlbeteiligung machen kann, ist passierende Studentinnen anzusprechen, die zu einem erstaunlich großen Teil stehen bleiben, und sie nur dann zu „entlassen“, wenn sie Nein zur Wahl sagen. Unglaublich viele gehen lieber wählen, als mir zu sagen, dass ich mich aufführe wie ein riesiges Arschloch, oder auch nur „Nein“.<br />
Das Problem liegt in der Sozialisation und damit in den Vorstellungen von Höflichkeit. „Nein“ zu sagen, gilt als unhöflich. Auf Ansprache nicht zu reagieren, gilt als unhöflich. Menschen zu sagen, dass sie sich schlecht benehmen, gilt als unhöflich. Frauen sind es zudem gewohnt auf „Unhöflichkeiten“ Aggressionen seitens der Mitmenschen zu ernten. Höflich zu sein hat also auch eine Schutzfunktion. Ich spekuliere also an der Urne auf Sozialisationstendenzen, die mir erlauben meine Kommilitoninnen zu bevormunden. Bevormundung ist ein perfides System, denn ich muss gar keine Strafen androhen, es reicht wenn die bevormundete Person glaubt, dass ich das darf.</p>
<p>Das ist ein Beispiel aus dem Jahr 2011, es hat sich viel getan seit den Anfängen der 2. Frauenbewegung. Inzwischen verstehen Viele – vor allem Feministinnen – warum mein Verhalten an der Urne nicht in Ordnung ist. Doch wie sah das vor 30-40 Jahren aus?</p>
<p>Bevormundung zu benennen, sie als Methode zu erkennen und/oder als schlecht zu beurteilen, ist einerseits eine Einstellungs- und andererseits eine Erfahrungsfrage. Es ist schwierig, auf die Methode zu verzichten, wenn erst einmal erfahren wurde wie effektiv sie ist. Warum sollte ich die Zielerreichung der Steigerung der Wahlbeteiligung gefährden, nur um tatsächlich höflich zu sein? Das gestärkt gewählte AlleFrauenreferat kann sich ja dann darum kümmern, dass die Studentinnen „Nein“ sagen lernen. Doch so läuft’s halt nicht. Soll sich das AlleFrauenreferat etwa hinstellen und sagen „Ihr müsst „Nein sagen“ lernen!“? Das wäre ein logisches Paradoxon, das einfacher an der Aufforderung „Gehorcht mir nicht!“ zu verstehen ist, denn wenn ich der Aufforderung gehorche, erfülle ich die Forderung nicht und wenn ich ihr nicht gehorche, auch nicht.</p>
<h3>Zurück zu den älteren weißen Feministinnen</h3>
<p>Ich vereinfache die Geschichte jetzt radikal. Vereinfachung heißt, dass es natürlich nicht so war. Die Vereinfachung dient mir dazu, eine Facette der Geschichte hervorzuheben. Stellen wir uns also die Anfänge der 2. Frauenbewegung in etwa so vor:</p>
<p>Ein paar Frauen erkennen die gesellschaftlichen Missstände bezüglich Frauen. Jetzt wollen sie andere Frauen davon überzeugen, diese Missstände auch zu sehen und als überaus wichtig anzusehen. Doch die anderen Frauen haben sich ganz gut in der Gesellschaft eingerichtet, wie also sind sie zu mobilisieren? Der einfachste Weg ist ihnen zu sagen, dass sie keine Ahnung haben und sie nicht ihren eigenen Einschätzungen, nicht ihren Vätern, Müttern und Ehemännern gehorchen sollen, sondern den initiierenden Frauen. Fertig.<br />
Das fortfolgende Problem mit dieser Methode ist, dass die initiierenden Frauen mit ihrer Sicht auf die Gesellschaft nicht nur richtig lagen, sondern natürlich aufgrund der Machtposition auch gesagt wurde, dass sie richtig lagen und somit glauben, alles richtig gemacht zu haben. Würde ich auch – doch weder die initiierenden noch die anderen Frauen haben gelernt, dass Überzeugungsarbeit anders aussieht, dass sie ein Recht darauf haben, nicht bevormundet zu werden. Die Idee ist eben nicht, der richtigen Anführerin hinterher zu laufen, sondern Selbstermächtigung – Empowerment – Vertrauen zu sich selbst – Auseinandersetzung und Reflektion statt Bevormundung.</p>
<p>Insbesondere jüngere Feministinnen wollen die Bevormundung nicht mehr – weder als Methode noch in ihren Einstellungen. Besonders deutlich wird dies z.B. in der Einstellung zu Prostitution: Gerade jüngere Feministinnen – egal was sie von Prostitution im Allgemeinen halten und egal wie ausgrenzend sie sich gegenüber Sexarbeiterinnen verhalten – würden sich lieber ein Bein ausreißen, als sich anzumaßen darüber zu bestimmen, wie Prostituierte sich fühlen sollten, ihren Job sehen sollten usw. Während ältere weiße Feministinnen sich durchaus in der Lage sehen zu sagen, dass Prostituierte gar nicht einschätzen können, ob der Job gut für sie ist… da Gesellschaft, Sozialisation etc.<br />
Wird diese Position geäußert, gehen jüngere Feministinnen gerne in die Luft und zwar nicht, weil sie bezweifeln, dass eine sexistische Gesellschaft Menschen prägt, sondern weil die Bevormundung von Frauen nicht in Ordnung ist. Doch die älteren weißen Feministinnen sehen das Problem nicht und reagieren daher gar nicht auf die Bevormundungskritik, sondern auf vermeintlich Inhaltliches zum Thema – was jüngere Feministinnen noch mehr in Raserei bringt, da die älteren Feministinnen nicht für einen Moment mit der Bevormundung aufhören. Praktisch handelt es sich um ein Missverständnis. Dies zeigt sich auch eindrucksvoll an der Kopftuch-Diskussion bei Maischberger.</p>
<h3>Die Kopftuch-Diskussion</h3>
<p>Vorweg: Schwarzer hat sich in dieser Diskussion wirklich stark darum bemüht, aus ihrem antimuslimischen Rassismus pauschalen Rassismus zu machen. Vielen Dank an Şahin für ihre Bemühungen, ihr Durchhaltevermögen und ihr Insistieren darauf, dass Schwarzer Ihren Rassismus auf Deutschland und Menschen mit muslimischen Glauben beschränken möge (Innerdeutschen Rassismus findet Şahin sicherlich auch nicht gut, aber dann wüsste man wenigstens, womit man bei Schwarzer anfangen könnte) . Die deutsche Frauenbewegung hat ein Rassismusproblem und Schwarzer baut es aus statt ab. Just my 2 Cents.</p>
<p>Şahin hat ihre Doktorarbeit zu Kopftüchern geschrieben und dazu mit Kopftuchträgerinnen über Kopftücher gesprochen. Nach dieser Arbeit von Maischberger befragt, gibt also Şahin an, dass es „das Kopftuch“ als solches nicht gibt und es mit individuellen Bedeutungen versehen wird – die meistgenannten Bedeutungen waren religiös, die wenigsten „Unterdrückung“. Schwarzer entgegnet darauf, dass Şahin die subjektiven Bedeutungen untersucht habe, wozu Şahin ihr zustimmt. Dann kommt Schwarzers pauschalisierender Rassismus, u.a. mit der Aussage, dass Schwarzer Şahins familiären Hintergrund aus Studien kenne und der bemerkenswerten Aussage „Wer weiß das denn, wenn nicht ich.“ (wortwörtlich zu irgendetwas, dass Muslimas betrifft). Schwarzer macht folgend das Statement, dass das Kopftuch objektiv Zeichen der Unterdrückung ist. Nochmal ausdrücklich: Şahin kennt die subjektive Bedeutung (von beiden Seiten zugestimmt) und Schwarzer die objektive.<br />
Şahin erklärt darauf, dass Schwarzer mit dieser Stigmatisierung den (muslimischen) Frauen keinen Gefallen tue und dass diese Pauschalisierung gerade für eine Feministin kein richtiges Verhalten sei. Jetzt steigt Marx in die Diskussion ein und gibt an, sich ein bisschen für die Sendung mit dem Thema beschäftigt zu haben. Auf Grundlage dieser minimalen Beschäftigung mit dem Thema findet sie, dass der Disput zwischen Şahin und Schwarzer zwischen zwei verschiedenen Einstellungen bestehe: Der toleranten Haltung und der politischen Haltung, die für die Gleichstellung „der muslimischen Frau“ kämpfe. Şahin: „Warum verschiedene?“, es müssen alle Frauen in Deutschland berücksichtigt werden. Die Diskussion endet mit der absurden Situation, dass Schwarzer und Şahin sich darum streiten, wer mehr muslimische Frauen kennt – in Form von „Ich kenne mehr.“ (Schwarzer) – „Das glaube ich nicht!“ (Şahin) – „Das glaube ich für Sie mit!“ (Schwarzer). Marx spricht die Schlussworte dieser Diskussion mit der Aussage, dass die Gleichbehandlung von Frauen nicht zur interkulturellen Verhandlungsmasse gemacht werden könne.</p>
<p>Gründlicher missverstehen konnten sich die Parteien nicht und das liegt daran, dass die Frage nach Subjektivität, Objektivität und Bevormundung nicht geklärt wurde – weder die Konstruktion der Begriffe noch der Bewertung dieser. Die Frage wurde nicht geklärt, da alle Seiten davon ausgehen und eigentlich sogar ausgehen müssen, dass sie die Begriffe gleich einschätzen und somit eine fundierte Diskussionsgrundlage sind.</p>
<p>Das liegt daran, dass die jüngeren Feministinnen davon ausgehen müssen, dass allein auf Grundlage der gemeinsamen Feministin-Selbstbezeichnung sie alle Betroffenheitspolitik machen. Betroffenheitspolitik heißt, dass sie keinen Abstand zur politisch behandelten Gruppe haben und somit natürlich alle Aussagen subjektiv sind. Die Frauenbewegung hat hart dafür gestritten, dass gerade diese Subjektivität und Betroffenheit wesentlich für die richtige Frauenpolitik ist – wer sollte wissen, was richtig für uns ist, wenn nicht wir? Weiterhin: Es gibt keinen Abstand zur Gesellschaft den Menschen schaffen können, um die überhöhten Maßstäbe der Objektivität zu erfüllen: Alle Geschlechter sind von Frauen- und Geschlechterpolitik und der Gesellschaftsgestaltung betroffen.<br />
Bis dahin dürften Feministinnen aller Generationen mitgehen. Doch jetzt driften die Schlussfolgerungen daraus zwischen den Generationen auseinander:</p>
<p>Während ältere Feministinnen daraus schließen, dass Objektivität anders definiert werden muss, werten die jüngeren Feministinnen die Subjektivität auf. Für ältere Feministinnen ist Objektivität die Metaebene der Politik, in der das Individuum keine Rolle spielt, sondern ausschließlich auf die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen geschaut wird. Für jüngere Feministinnen steht die Freiheit des Individuums in seiner Subjektivität im Vordergrund.</p>
<h3>Verkürzt am Beispiel des Kopftuchs:</h3>
<p>Auf der Metaebene der weltweiten Politik wird das Kopftuch auch dazu verwendet, Frauen die freie Kleidungswahl zu verweigern. Es gibt Muslimas, die das Kopftuch gar nicht oder nicht immer und überall tragen. Um die vermeintliche Unterdrückungsbedeutung des Kopftuchs auszugleichen, sollen Schulen kopftuchfreie Zonen sein – was auf der politischen Metaebene kein Problem ist, da es Muslimas gibt, die nicht (immer) Kopftuch tragen. Auf der politischen Metaebene ist das ein möglicher Schluss, denn sie kümmert sich weder um das Individuum noch um eine tatsächliche Freiheit. Politik ist eine Annäherung an eine gesamtgesellschaftliches „Richtig!“. Politik setzt „Freiheit“ Rahmen und hat damit die Aufgabe zu bevormunden – Entscheidungen für alle Menschen und gesellschaftlichen Gruppen zu treffen. Im politischen Streit geht es nicht um das „ob“ des Rahmens, sondern wie eng oder weit dieser sein soll.</p>
<p>Die älteren weißen Feministinnen fokussierten in ihrem Begehren die Gestaltung des Rahmens, insbesondere in Form der Gesetzgebung. Abtreibung, die Berufstätigkeit von verheirateten Frauen, Vergewaltigung in der Ehe etc. waren verstärkt legislative (die Gesetze betreffende) Fragen. Sie setzen diesen Weg heute fort, indem sie über Gesetze zum Kopftuch nachdenken – ganz verbieten oder teilweise…</p>
<p>Insbesondere jüngere Feministinnen fokussieren jedoch das Individuum, in seinen jeweiligen Bedürfnissen, Lebensumständen, gesellschaftlichen Kontexten, die „unabhängig“ von der Politik sind. Es geht weniger um die juristischen als um die sozialen Konsequenzen und Gegebenheiten. Wenn Şahin in der Kleidungswahldiskussion fordert, dass sie ihre Kleidung unabhängig von unterstellten Implikationen aussuchen will – wie es auch die Slutwalks fordern – geht es eben nicht darum, dass Menschen, die Şahin wegen ihrer „aufreizenden“ Kleidungswahl bewundern, dafür Haftstrafen bekommen (legislativ natürlich möglich, der Nachweis dieser neuen Straftat wäre nur schwierig). Es geht darum, die positive Einstellung der Gesellschaft zur Objektivierung von Frauen zu ächten.</p>
<p>Doch wie wird die Gesellschaft verändert, wenn es nicht primär um legislative Fragen geht? Wie verändert sich ihre Philosophie, ihre Einstellungen? Wie erkläre ich meinen Sitznachbarn im Bus, dass mir die Hälfte des Fußraums zusteht und wie schaffe ich es, dass ich es nie wieder erklären muss? Wie schaffe ich es, dass alle Menschen davon ausgehen, dass ich meine Kleidung nach individuellen Kriterien gewählt habe und nicht nach unterstellten sozialen Codes? Insbesondere an letzterer Frage wird deutlich, dass legislative Verbote von Kleidungsstücken, eben nicht die Individualität stärken, sondern die vermeintlichen sozialen Codes pushen.</p>
<h3>Meine Erfahrung mit dem Kreuz der sozialen Codes</h3>
<p>Als ich ein Teenie war, hatte ich mich bereits von meinem katholischen und auch anderweitig christlichen Glauben getrennt, aber ich hatte mir einen riesigen, neongelben Kettenanhänger in Form eines Kreuzes gekauft – das Teil war einfach zu scharf. Als ich ihn erwarb dachte ich, dass mich die verbreitete Lesart „Christin“ nicht interessieren müsse – doch das hielt ich nicht lange durch. Allein die Vermutung, dass mich Menschen für eine Christin halten könnten, verleideten mir dieses „gewagte“ Kleidungsstück. Hätte ich davon ausgehen können, dass mich meine Mitmenschen offen nach dem Anhänger fragen würden, hätte ich mit diesem Anhänger mein „Bin ich cool!“-Gefühl leben (Hey! Ich war ein Teenie! Das war wichtig!) und eventuell viele spannende Diskussionen führen können, z.B. ob es „ok“ ist, Symbole zweckentfremdet zu nutzen oder Folterinstrumente als Accessoire zu verwenden.<br />
Übrigens habe ich mit Neun noch in tiefem Glauben die heilige Erstkommunion mitgemacht und bekam von meiner Oma eine goldene Kette mit einem kleinen Kreuz dran. Als meine Cousine ein paar Jahre später dran war, wünschte sie sich eine ebensolche Kette, nur mit einem kleinen Tischtennisschläger. Sie ist immer noch Christin, ich Agnostikerin. Vermutlich dürfte sie interessante Gespräche führen, wenn sie nach ihrem kleinen, goldenen Tischtennisschläger gefragt wird.</p>
<p>Ich erzähle diese Geschichten nicht, weil ich sie für außergewöhnlich halte. Der Umgang und die Bedeutungsgebung mit symbolträchtigen Gegenständen ist so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie verwenden. Ich glaube, dass alle mindestens eine solche Geschichte auf Lager haben. Ich könnte genauso gut von meinen Dreadlocks, der ersten Reihe meiner Bücherregale oder meiner Barbour-Jacke erzählen.</p>
<h3>Soziale Codes und das Individuum</h3>
<p>All diese Geschichten zeigen: Der Glaube daran, dass es eindeutige Codes gibt und mit den Symbolen der Codes pauschal umgegangen werden kann, verkennt die Situation und die Menschen. Wird dieser Glaube gepusht, wird es für alle Menschen schwieriger Individuum zu sein und als solches erkannt zu werden. Zudem: Wenn einer Pauschalisierung die Tür aufgemacht wird, kommen andere mit rein – dieser gedankliche Weg öffnet anderen Fehlschlüssen „Tür und Tor“.</p>
<p>Erst das Subjekt kann über das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen Aufschluss geben und damit ist die subjektive Perspektive unglaublich wertvoll. Gerade für die Subjektivität stehen jüngere Feministinnen ein, denn erst wenn die Gesellschaft nicht mehr mit Vorurteilen über Weiblichkeit, Kopftücher, Kreuze, Hautfarbe, Normalität, Autorität, Zurechnungsfähigkeit etc. belastet ist, kann eine Frau einfach ein Mensch sein. Erst das vernichtet den Müllberg.</p>
<h2>Subjektivität. und alle so yeah</h2>
<p>Die Subjektivität zu erstreiten passt zur Betroffenheitspolitik der Frauenbewegung wie „Arsch auf Eimer“. Es ist schwierig sich vorzustellen, dass Feministinnen Betroffenheit nicht als notwendiges Kriterium für den Wahrheitsgehalt einer Aussage setzen. Nicht als einziges, aber als ein notwendiges und wichtiges Kriterium.</p>
<p>Es kommt eben nicht darauf an, ob das Kopftuch als Unterdrückung gelesen werden kann, sondern wie das Individuum dazu steht. Erst im Gespräch erfahre ich die Symbolbedeutung und nur über die subjektive Bedeutung kann ich diskutieren. Selbst wenn mir die subjektive Bedeutung nicht gefällt, darf ich die Person nicht bevormunden, sondern höchstens versuchen, sie von meiner Einstellung zu der Bedeutung zu überzeugen. Das geht aber nicht, wenn ich ihr abspreche, die Entscheidung treffen zu können – also wenn ich mich zur Autorität ernenne und bestimme.</p>
<h3>„Wer weiß das denn, wenn nicht ich.“</h3>
<p>Es braucht das Ego einer Schwarzer, um die Aussage „Wer weiß das denn, wenn nicht ich.“ zu einem Thema zu bringen, insbesondere wenn eine_r selbst nicht betroffen ist. Doch die Idee einer Objektivität auf Grundlage von Bildung, Abstand oder Sonstigem teilen wir alle ab und zu. Zum Beispiel glauben wir ab und zu gerne, dass wir besser wissen, was gut für Menschen in unserem engeren sozialen Umfeld ist. Doch gerade im privaten Freund_innenkreis wissen wir auch, dass diese „Objektivität aus Abstand“ zwar im respektvollen Umgang miteinander durchaus gerne gehört werden kann, aber eben nicht als Befehl funktioniert.</p>
<p>Aus nicht-feministischen Umfeldern wissen auch jüngere Feministinnen, dass jedoch gerade die vermeintliche Objektivität höher geschätzt wird als die Subjektivität. Deswegen kämpfen jüngere Feministinnen genau dafür, z.B. mit den Slutwalks. Doch innerhalb eines feministischen Kontexts trifft es uns unerwartet, denn wir schließen aus der gemeinsamen Betroffenheitspolitik den Wert von Betroffenheit und damit das gemeinsame wichtige und notwendige Kriterium subjektive Erfahrungen mit dem jeweiligen Thema zu haben.</p>
<h3>Objektivität als Methode</h3>
<p>Doch gerade weil im Mainstream-Diskurs Objektivität immer noch höher geschätzt wird als Subjektivität (und die Wenigsten wissen, dass es Objektivität nicht wirklich gibt), ist „sich den Anschein von Objektivität zu verleihen“, eine Methode, um Menschen zu erreichen. Früher noch viel mehr als heute.<br />
Doch wie oben schon erwähnt ist es genauso möglich, Objektivität einfach nicht als absolut zu definieren. Hätte die bisherigen Frauenbewegung sich nicht auf Diskussionen wie „Ist es wirklich besser für die Welt, wenn Frauen auch wählen dürfen?“ eingelassen, sondern einfach nur immer und immer wieder wiederholt, dass Frauen eben auch Menschen sind, hätten Frauen heute wahrscheinlich kein Wahlrecht. Auch heute noch werden „objektive“ Studien erstellt, inwiefern Frauen für den Arbeitsmarkt geeignet sind und/oder Unternehmen bereichern. Auch wir jüngeren Feministinnen lassen uns ab und zu auf diese „die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt“-Diskussionen ein. Das Einlassen auf solche Diskussionen ist ein Einlassen auf das Kriterium „Objektivität“. Für die politisch-legislative Gestaltung ist dies also durchaus wichtig, aber den jüngeren Feministinnen geht es heute nicht mehr primär um diese. Sicherlich: Einige Gesetze müssen verbessert werden, aber jetzt geht’s um den Inhalt der Köpfe der Menschen.</p>
<p>Alle Menschen müssen lernen, dass Menschen Subjekte und keine Belegexemplare aus Studien sind. Dank Schwarzers Ego hat sie genau das sehr deutlich gesagt: Für Schwarzer ist Şahin ein Belegexemplar aus Studien, daher kennt Schwarzer auch ihren familiären Hintergrund aus Studien. Wir machen alle Ähnliches wie Schwarzer, nur drücken wir es nicht so deutlich aus: Wir schließen von Hautfarbe auf Deutschkenntnisse, von Migrationshintergrund auf Kultur, von Geschlecht auf Verhalten, von Religion auf Einstellungen, von „Normalität“ auf Sexualität. Wir konstruieren vermeintliche Mehrheiten und ordnen dann Menschen nach Wahrscheinlichkeit zu.</p>
<h3>Abbruch des Spiels „Befreiung durch Bevormundung“</h3>
<p>Damit ich und alle anderen nicht mehr als Belegexemplare gesehen werden, können wir uns nicht mehr erlauben, Politik nach vermeintlichen Mehrheiten oder einer konstruierten Normalität zu machen. Es war wichtig, für das Recht auf Abtreibung zu kämpfen und dies als „wichtig für alle Frauen“ zu klassifizieren, denn ohne das wären die „Ojektivitätsansprüche“ nicht erfüllt gewesen. Doch jetzt müssen wir benennen, dass es diese Objektivität nicht gibt, dass das Recht auf Abtreibung weder für alle Frauen wichtig war, noch dass durch dieses Recht es für alle nur eine Möglichkeit sondern eine „Pflicht“ aus Perspektive der Gesellschaft wurde (z.B. für behinderte Frauen). Wir müssen jetzt das Individuum stärken! Wir müssen dafür sorgen, dass wir einen Menschen kennenlernen und nicht denken „Ah, weiß, weiblich, cis, Hetera, emanzipiert, deutsch…“ sondern fragen „Wie heißt Du und wer bist Du?“. Nicht eine Sekunde länger will ich dulden, dass ich die als Gedanken formulierte Vorurteilsreihe ohne langes Nachdenken bilden kann. Ich will, dass das nie wieder einfach verstanden wird! Erst dann kann ich sicher sein, dass ich als Frau einfach als Mensch empfunden, gelesen und verstanden werde.</p>
<p>Gerade weil die Frauenbewegung sich auf das Objektivitätsspiel eingelassen hat, konnte sie so viel erreichen, aber genau deswegen hat sie auch ein Rassismusproblem und genau deswegen, ist der Müllberg noch nicht vollständig abgetragen.</p>
<p>Vielleicht ist es zu früh für diese gesellschaftliche Revolution. Vielleicht wäre es kurzfristig besser für die Mehrheit der Frauen, wenn Stöckelschuhe verboten werden würden – vielleicht wären viele froh über die erzwungene Freiheit.<br />
Doch erzwungene Freiheit ist keine Freiheit. Wir wollen, dass Menschen aufgrund ihres Willens Entscheidungen treffen und nicht weil Gesellschaft, Gesetz, Familie oder Freund_innen es bestimmen! Es gibt keine Befreiung durch Bevormundung, Bevormundung ermöglicht nur ein „besser!“.</p>
<p>Jetzt ist der Zeitpunkt den Fokus auf das Individuum zu legen! Vielleicht sind wir nicht schnell genug, dass jede einzelne unterdrückte Person sich aus der Bevormundung befreien kann. Aber wenn wir jetzt nicht anfangen Bevormundung zu stigmatisieren und das Spiel „Befreiung durch Bevormundung“ abzubrechen, müssen wir es zu einem späteren Zeitpunkt tun: Wir müssen irgendwann die Konsequenzen in Kauf nehmen, fangen wir also lieber früher als später an.</p>
<h2>Wir, die (weiße?) Frauenbewegung</h2>
<p>Wir jüngeren Feministinnen stehen klar in der Tradition der Frauenbewegung. Ohne die Arbeit der älteren weißen Feministinnen könnten wir uns nicht an der Zwischengeneration bewusst machen, wie der Müllberg noch beschaffen ist. Ohne die Frauenbewegung gäbe es nicht die Möglichkeit darüber nachzudenken, wie es zu erreichen ist, dass Frauen einfach nur Menschen sind. Aber eben weil wir jüngere Feministinnen die logische Folge aus der vorher geleisteten Arbeit sind, verstehen wir nicht, dass mit der anderen Erfahrungswelt der älteren weißen Feministinnen und der weißen Feministinnen der Zwischengeneration ein Unverständnis für unsere Weltsicht einhergeht. Da es für uns nur ein historisches „besser“ gibt und kein emotionales, kein erlebtes.</p>
<p>Wir müssen anfangen zu verstehen, worauf ältere weiße Feministinnen und die weißen Feministinnen der Zwischengeneration sich beziehen, wie ihre Welt aussieht. Wir müssen dafür sorgen, dass Şahin in der Talkrunde sagen kann: „Frau Schwarzer, lassen sie uns doch bitte erst einmal darüber diskutieren, welchen Wert wir Subjektivität und Objektivität beimessen“, statt sich in eine aus Missverständnissen heraus absurde Diskussion zu werfen. Doch das können wir nicht allein.</p>
<p>Die älteren weißen Feministinnen und die weißen Feministinnen der Zwischengeneration müssen dazu bereit sein. Die Frauenbewegung muss wieder ein „wir“ werden, damit „wir“ eine Gesprächsgrundlage bilden können und „wir“ uns gegenseitig respektieren. Doch „wir“ jüngeren Feministinnen können das nicht aus „uns“ heraus konstruieren, die älteren weißen Feministinnen und die weißen Feministinnen der Zwischengeneration muss dafür bereit sein, „uns“ zuzuhören, „unser“ Lob genauso ernst zu nehmen, wie „unsere“ Kritik.</p>
<p>Ich weiß, dass insbesondere ältere weiße Feministinnen dazu neigen, eine Version von „Dafür bin ich schon zu alt“ zu bringen und den eigenen Rückzug zu erwägen, um den Staffelstab an junge Feministinnen zu übergeben. Doch es gibt keinen Ruhestand von sozialer Verantwortung, keine Rente von der Frauenbewegung!</p>
<h2>Erste Schritte für weiße Feministinnen</h2>
<p>Die folgenden Vorschläge sind nur für weiße Feministinnen, ebenso wie für Feministinnen mit anderen Diskriminierungserfahrungen. Ich will mir nicht anmaßen, Verhaltensvorschläge für Menschen zu machen, die anderem ausgesetzt sind als ich:</p>
<h3>Vorschlag für die ersten Schritte der jüngeren weißen Feministinnen zur Herstellung eines erneuten Wir-Gefühls in der Frauenbewegung:</h3>
<p>1. Sie haben unsere Welt erschaffen. Alles was wir sein können, alles was wir denken können, beruht auf ihrer Vorarbeit.<br />
2. Ihre Fehler sind die unseren. Wir werden in die gleichen Fallen tappen, wenn wir das nicht anerkennen.<br />
3. Nicht ohne sie, sondern mit ihnen. Dialog und Diskussion statt Abgrenzung und Vereinzelung. Gemeinsam sind wir nicht nur mehr, sondern auch stärker.<br />
4. Nicht annehmen, sondern wissen. Jede Feministin ist anders, daher müssen auch vor jeder Diskussion die Grundlagen geklärt werden.<br />
5. Nicht bevormunden, sondern überzeugen. Auch wenn wir Recht haben, müssen wir trotzdem erst überzeugen.</p>
<h3>Vorschlag für die ersten Schritte der älteren weißen Feministinnen und der weißen Feministinnen der Zwischengeneration zur Herstellung eines erneuten Wir-Gefühls in der Frauenbewegung:</h3>
<p>1. Fühlt unseren Schmerz. Ihr habt uns versprochen, dass wir Menschen sind und das Versprechen wurde noch gar nicht erfüllt. Die Gesellschaft liest uns immer noch als Frauen, nicht als Individuum.<br />
2. Hört unser Lob und unsere Dankbarkeit. Wir machen das zwar nicht so ausführlich, wie ihr es verdient habt, aber wir loben und sind dankbar.<br />
3. Erkennt unsere Erfahrungswelt an. Ihr habt unsere Erfahrungswelt geschaffen. Leugnet sie nicht, indem ihr uns abverlangt, uns auf Eure Erfahrungswelt zu beziehen.<br />
4. Seht die Vorteile unserer Generation. Wir können das „Besser“ nicht fühlen. Unsere Wut kennt keine Relation.<br />
5. Nutzt Eure Weisheit. Ihr hattet mehr Zeit zu lernen und Erfahrungen zu machen, wir müssen das jetzt „nachholen“. Ihr könnt schneller lernen, was uns bewegt, als wir lernen können, was Euch schon alles bewegt hat.<br />
6. Nehmt uns ernst. Wir sind nicht eine jüngere Version Eurer selbst, wir werden einen anderen Weg gehen – genau wie ihr nicht den Weg Eurer Mütter gegangen seid.</p>
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