takeover.beta takes over Stephanie

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Hier ist seit einiger Zeit nichts mehr publiziert worden, was einerseits daran liegt, dass ich aufgrund meiner Magistraarbeit (Abschlussarbeit für die Uni) kaum noch Zeit habe und mich prioritär mit anderen Themen beschäftige und andererseits das ich Teil eines ganz tollen neuen Gruppenblogs bin: takeover.beta.

Nach der ersten „Testphase“ bin ich dort sehr glücklich, schreibe ganz, ganz viel und somit ist takeover.beta anscheinend eher mein Umfeld. Zusammen mit bisher Bäumchen/AusDerBaum, (Dr. autistic Summer), kiturak, PowerPoodle, Samia und Zweisatz erobern wir die Blogosphäre mit Spiel, Spaß und Spannung ;-).

Natürlich werde ich auch hier ab und zu thematisch Passendes veröffentlichen und vielleicht werde ich (wenn ich im Lotto gewonnen habe ;-)) diesen Blog irgendwann ausbauen, dass auch andere Menschen, die sich mit Generationenkonflikten beschäftigen, hier publizieren, aber noch ist es nicht so weit.

Generationen zusammenzubringen liegt mir weiterhin sehr am Herzen und an mich ist bereits herangetragen worden, dass zumindest für Ältere der Sprachgebrauch auf takeover.beta gewöhnungsbedürftig bis unverständlich ist. Zumindest unter meinen Artikeln auf takeover.beta darf dazu gerne gefragt werden oder eben hier:

Rosebell Kagumire zu KONY 2012

Als ich das KONY 2012 Video sah, stellte sich mir mal wieder eine Frage, die ich mir beinahe täglich stelle: Existieren Frauen? Dies ist angesichts des Themas nicht unbedingt die zentrale Frage, doch wenn’s um die Kritik an der Kampagne geht, dann kann ich mir eine wichtige feministische Praxis zu Nutze machen: Frauenstimmen sichtbar machen.

Hier also Rosebell Kagumire fantastische Antwort:

Edit1: Rechtschreibfehler meinerseits im Namen gefunden und so endlich auch Links zu ihr gefunden.... Entsprechend eingefügt.

Edit 2: Diese Artikel ist meine Edit-Hölle. Nachdem ich auf Twitter nach einem Account mit nur einem l gesucht habe und einen fand, der jedoch irgendwie unpassend wirkte, aber zu einer Frau gehörte, die tatsächlich so heißt, entstand der Name Rose Belk auf diesem Blog. Nachdem ich meinen Fehler bemerkte, hab ich nicht schnell genug geschaltet, was ihre Klarnamen-Nickname-Politk betrifft. Also ihr Twitter-Nick ist nicht ihr Name, dort verwendet sie: Rosebell Kagumire. Entsprechend im Artikel geändert. Sorry.

Vorsätze für das neue Jahr – der 101. Frauentag

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Gestern war auf Arte Themenabend zum internationalen Frauentag, dessen Titel ich hier nicht wiederholen werde. Zwei Dokumentationen wurden gezeigt, „Die Herrschaft der Männer“ und „Rebellisch, kämpferisch. Die Suffragetten“. Die erste Dokumentation erweckte den Eindruck, sich mit der Vorherrschaft der Männer auseinanderzusetzen und ich fand das spannend, denn wie setzen sich Männer eigentlich damit auseinander? Bauchschmerzen bereitete mir nur, dass sie diese vermeintlich Männer-zentrierte Doku zum internationalen Frauentag bringen. Nach der Doku war ich diese Bauchschmerzen los, nur unglücklich darüber, dass auch dies eben keine Dokumentation über Männer war, sondern über Frauen. Mit der zweiten Dokumentation verkleinerte ich meine klaffende Bildungslücke zu den Suffragetten, die mir wie so viele Frauenbewegungen/sprojekte vor Augen führte, dass es einfach nicht reicht, nur den Mund aufzumachen.

Vor diesen Projekten ist Antje Schrupps Frage, warum zum Frauentag eigentlich immer die selben Probleme thematisiert werden, einfach keine Neue. Es erinnert mich nur daran, wie zu einer Frauentagsdemonstration in Mainz vor drei Jahren, die Auflage der Polizei erfüllt wurde, auf einer Hauptverkehrsstraße den Bürgersteg zu benutzen. Die fortwährende Hoffnung das Kooperation eine Gesprächs- und damit Gesellschaftsveränderungsgrundlage bringt, hat weder vor 100 Jahren funktioniert noch sind wir offensichtlich jetzt soweit – sonst wären nicht die gleichen Themen immer und immer und immer wieder in den Medien. Das bedeutet übrigens nicht, dass wir die Kommunikatorinnen nicht brauchen – doch wir brauchen auch die, die die beidseitige Kooperation notwendig machen.

Vor diesem Hintergrund habe ich drei Vorsätze für das neue Jahr gefasst: Weiterlesen

Datenrückblick 2011

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 2.500 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 42 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Die Nestbeschmutzerinnen & die Staatsfemis

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Der Mainzer Frauennotruf war kurz nach der Gründung 1979 bundesweit in vieler Munde. Sie entschlossen sich 1980 ein Forschungsprojekt zu „Vergewaltigung als soziales Problem“ zu stemmen, suchten dafür nach Geld und das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit sprang als Einzige_r darauf an. Nach einigem Hin und Her nahm die Mainzerinnen das Geld an und zogen das Projekt zwischen September 1980 und März 1983 durch. Weiterlesen

Rant: Die Mädchenmannschaft

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Die Mädchenmannschaft ist eine Plattform der Frauenbewegung. Spätestens seit der Gründung des Trägervereins Mädchenmannschaft e.V. und der Ausrichtung der Bloggermädchen-des-Jahres-Wahl ist die Mädchenmannschaft weit davon entfernt, einfach nur ein erfolgreicher Gruppenblog zu sein. Als Feministin und feministische Aktivistin habe ich damit nicht nur Interesse an der Mädchenmannschaft, sondern auch ein berechtigtes Interesse an Interna der Mädchenmannschaft. Jawohl, INTERNA. Weiterlesen

Facebook einfach erklärt

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Suche Mitstreiter_innen für Verbesserungen, Erklärungsabschnitte usw.!

Du bist neu auf Facebook? Super! Schreib Deine Fragen nach der Lektüre dieses Textes bitte in die Kommentare!

Wenn’s um feministische Diskussionsräume geht, gehört für mich Facebook einfach dazu. Auf Facebook bekomme ich viel mit, was meine Mitstreiter_innen auch außerhalb von „Fachdiskussionen“ interessiert, was sie in einem privateren Kreis besprechen wollen, usw. Ebenso sehe ich einerseits immer mehr tolle Menschen auf Facebook und andererseits sehe ich dort viele nicht. Für alle die, die neu auf Facebook sind, die Facebook nur halbwegs kapieren und diejenigen, die sich mit dem Gedanken eines eigenen Facebook-Accounts beschäftigen, hier meine Erklärungen zu Facebook. Weiterlesen

Methoden der internen Gruppenorganisation

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Auf Treffen zumeist jüngerer Feminist_innen, wie dem Gendercamp oder dem ju_fem_netz-Treffen, habe ich die These entwickelt, dass einen Generationenunterschied in der Verbreitung von Gruppenorganisationsmethoden liegt. Daher hatte ich – zunächst für das feministische Zentrum – diesen Text zu Methoden der Gruppenorganisation geschrieben. Bis auf den Anfang und das Ende habe ich nichts geändert, um den Text hier erneut zu veröffentlichen.

Der Text ist nicht inhaltlich strukturiert, sondern geht eher nach meiner Annahmen über die Nachvollziehbarkeit der Gründe für die Organisationsmethoden. Hier mein „Best-of“ von Gruppenproblemen und „traditionelle“ Methoden, die versuchen damit umzugehen. Weiterlesen

Kritik und Gruppendynamik

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Dieser Text erschien zuerst auf dem feministischen Zentrum. Ich veröffentliche ihn hier nochmal, da er einerseits zum hier publizierten Artikel „Methoden der internen Gruppenorganisation“ gehört und andererseits einem zukünftigen Text über feministische Kommentarmoderation zumindest als Gedankenstütze dienen soll.

Die „Stillen“ und die „Aggressiven“

Vorweg: Hier sind mit „Stille“ nicht die gemeint, die generell nicht so viel sagen, sondern nur die, die „zum Schweigen gebracht wurden“.
Ebenso sind mit „Agressive“ nicht die gemeint, die generell Probleme mit gewaltfreier Kommunikation haben, sondern diejenigen, die „in die Luft gehen“ und/oder unvermittelt „unbarmherzig“ formulieren.
Zudem sind „Stille“ und „Aggressive“ nicht unbedingt unterschiedliche Menschen, es geht um die Rolle, die Personen in der Gruppe einnehmen. Deutlich: Teilnehmer_innen können alle Rollen einnehmen. Weiterlesen

Queer für Nicht-Queers

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Bis vor circa einem Jahr habe ich in Frankfurt den „Dialog der Generationen“ (eine Diskussionsreihe für Lesben) moderiert. Bei einem Treffen stellten sich drei Frauen als queer vor. Zum gegenseitigen Unverständnis waren es gleich drei verschiedene Verständnisse von Queer: Für Eine stellte Queer ihre Form des Begehrens dar, die Zweite rechnete sich der LGBT(I)Q-Community zu und die Dritte war eine queere Femme. Ehrlich gesagt rühme ich diese Situation als meine Moderationsbestleistung, denn so eindeutig, wie hier beschrieben, war es im Gespräch keineswegs. Alle bezeichneten sich mit Fug und Recht als queer und nur im fortfolgenden Gespräch wurde langsam klarer, dass sie nicht das Selbe betitelten. Es war nur schließbar, wenn es für möglich gehalten wurde, dass Queer ungleich Queer sein könnte. Weiterlesen

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