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Update 02.11.2011: Zu meinem Erschrecken ist dieser Text aktuell auf Platz 1 bei einer Googlesuche nach „Cissexismus“. Dem wird dieser Post jedoch nicht im Mindesten gerecht. Hier auf die schnelle ein Linktipp zum Weiterklicken: Kiturak, „Hass ist keine Geisteskrankheit“ (Bitte auch die Links bei Kiturak beachten!).

Bei „Laut & Luise“ hat die Diskussion zu Cissexismus angefangen. Jetzt geht die Diskussion unter meinem Post „(Un-)Freiwillige Demonstrationsobjekte“ weiter. Dort würde ich jedoch lieber allgemeiner über Diskussionskultur sprechen.

Daher kann die Diskussion hier fortgesetzt werden. Ich werde hier weniger begrenzt cissexistische Aussagen zulassen, um das jeweilige Argumentieren zu ermöglichen. Das ist kein Freifahrtsschein und ich bitte um Hinweise, wenn ich Kommentare zulasse, die zu weit gehen.

Nicht mehr unter „(Un-)Freiwillige Demonstrationsobjekte“ werde ich folgende Kommentarabschnitte veröffentlichen, dafür jedoch hier:

Cassandra,

(…)@lfp

„…denen dann Transphobie vorgeworfen wurde.“
Hingewiesen. Die korrekte Darstellung müsste heißen „Es wurden Leute auf Cissexismus hingewiesen“.

Ich finde es auch interessant das hier nicht LV’s Kommentare als Grund der Störung benannt werden, sondern die Kritik daran.

Zum Punkt „Zensur“. Auch wenn ich LVs inhaltliche Beiträge erbärmlich finde, beim dem Punkt „Man muss in einer ungerechten Welt wehrhaft sein können!“ stimme ich mit ihr überein, deshalb ganz direkt:

Ich halte das für eine billige Masche ihrerseits, werte Frau Pusch. Ich kaufe ihnen nicht ab, dass sie nur die Kategorien „Veröffentlichen“ und „Zensur“ sehen und ganz aus den Augen verlieren, dass sie ja auch einfach ganz klar Stellung zu LV’S Kommentaren beziehen können. In der Diskussion. Und nicht mit privaten Mails an einige wenige Leute. (…)

Anne

ich bin etwas erstaunt über einen angebl. generationenkonflikt. nach meinem empfinden fing die diskussion mit kituraks kommentaren an aggressiv zu werden, worauf l. vandreys kommentar sich stützte. frau pusch hat sich eindeutig von einigen kommentarinhalten der userin L. V. distanziert. transphobie wurde anderen userinnen unterstellt, die den unterstrich kritisch beurteilten und das eigentliche thema weiterführen wollten. und diejenigen, die sich über die kommentar-kultur beschwerten, haben zum eigentlichen thema geschwiegen. seit beginn der feminist. linguistik/sprachkritik müssen sich die initiatorinnen feindseligkeiten, hasstiraden, häme und schlimmeres gefallen lassen. das wäre mal eine analyse wert. es gibt hunderte von kommentaren – zumeist männl. user – , die sich in der öffentlichkeit (internet) mit häme über gerechte sprache – sogar ohne einschränkungen – auslassen können.

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